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31.03.2018 Saalekreis-Kurier 03/2018
31. März 2018 · Nummer 03/2018 · 12. Jahrgang Kulturerbe im Körbchen Den Winter konnten die Vereinsmitglieder der Spergauer Lichtmeß-Gesellschaft in diesem Jahr noch nicht vertreiben, auch wenn sie sich am 4. Februar – dem ersten Sonntag nach Maria Lichtmess – einmal mehr redlich mühten. Dafür konnten sie ca. zwei Wochen vor dem Osterfest einen anderen Erfolg vermelden: Am 16. März hat die Unesco das traditionsreiche Spektakel in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Damit sind die Spergauer nun einer von insgesamt vier Vertretern aus Sachsen-Anhalt auf der bundesweiten Liste der deutschen Unesco-Kommission. Erstmals wurde die Lichtmeß 1688 in der Ortschronik erwähnt. Sie ist nicht nur ein Fest, an dem sich das ganze Dorf beteiligt, sondern zieht auch überregional Gäste an. Der Ursprung liegt in einem Junggesellenbrauch, weshalb der ca. 60-köpfigen Lichtmeß-Gesellschaft ausschließlich Junggesellen angehören. Eine weitere Besonderheit sind die vielzähligen kuriosen Figuren, wie Eierfrauen, Schwarzmacher, Wurststangenträger oder Küchenjunge. Eine andere ist der Ritt von als Pferde verkleideten Männern mit dem Pflugschar durchs Feuer. Betrieb erweitert Trinseo mit neuer Pilotanlage und Kapazitätserweiterung am Standort Schkopau. Seite 3 Pläne gekürt Landschaftsplaner erhielten Preise für ihre Konzepte zur Landesgartenschau. Seite 2 Chronik entdeckt Ein Bauer aus Gottenz hat im 19. Jh. eine Chronik verfasst. Jetzt wurde sie wiedergefunden. Seite 4 Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest! Industriemotor Sachsen-Anhalts, Exportmeister, wirtschaftsstärkster Landkreis – es gibt viele Superlative, mit denen der Saalekreis gerne verknüpft wird. Dennoch stand auch hier die Wirtschaft, besonders die Industrie, in den vergangenen Jahren vor Herausforderungen, die in ganz Deutschland für Investitions- Zurückhaltung gesorgt hatten. Daher lesen sich die aktuell gemeldeten Zahlen erfreulich: Unternehmen im Saalekreis sicherten sich im vergangenen Jahr 22 Mio. Euro Zuschüsse durch Anträge auf die GRW-Förderung (siehe Textbox rechts) des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt. Unterstützt wurden dadurch 18 Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 105 Mio. Euro. Zum Vergleich: 2016 waren nur 1,5 Mio. Euro und 2015 3,2 Mio. Euro GRW-Mittel in den Landkreis geflossen. Damit investierten die Unternehmen 2017 so viel wie seit sechs Jahren nicht mehr. Sie schufen damit 294 neue Arbeitsplätze. Zudem halfen die Mittel, weitere 374 vorhandene Arbeitsplätze zu sichern. Ein Großteil der Gelder kam Unternehmen aus Merseburg zu Gute. Geförderte Investitionen tätigten ebenso Firmen aus Leuna, Querfurt, Braunsbedra und Kabelsketal. „Ich freue mich, dass Unternehmen im letzten Jahr die Möglichkeit der GRW-Förderung so rege nutzten, um in den Ausbau ihres Standorts zu investieren. Das zeigt, dass der Saalekreis seinem Ruf als wirtschaftsstärkster Landkreis in Sachsen-Anhalt weiterhin gerecht wird“, so Landrat Frank Bannert (CDU). Auch die im Saalekreis starke Chemische und Kunststoff-Industrie investiert derzeit in Größenordnungen wie seit den Aufbaujahren nach der Wende nicht mehr – allein 2016 und 2017 flossen jeweils mehrere hundert Millionen Euro in die Ertüchtigung und Erweiterung der Anlagen und der Infrastruktur an den Standorten in Leuna und Schkopau. Darunter waren auch sogenannte Pilotanlagen, mit denen neue Produkte und Verfahren zunächst in kleineren Produktionsmengen getestet werden. Auch für die kommenden Jahre zeichnet sich ein Anhalten dieses Trends ab, mit dem sich die Unternehmen auf die Entwicklungen der Zukunft ausrichten. So kündigte allein die TOTAL Raffinerie anlässlich des 20-jährigen Jubiläums ihres Produktionsstarts im November 2017 an, in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag zu investieren und neben Kraftstoffen und Heizöl zunehmend auch Grundstoffe für die chemische Produktion herzustellen (der Saalekreis-Kurier berichtete). Hohe Industrieakzeptanz Dass diese Entwicklungen von den Menschen mitgetragen werden, zeigte die Umfrage „Mehr Industrie wagen“ der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, die 2017 auch im Saalekreis durchgeführt wurde. Diese ergab, dass 97 % der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis der Meinung sind, dass die Industrie für die Region sehr wichtig ist. Für 95 % steht die Industrie für Ausbildungsplätze. Immerhin 85 % würden eine weitere Stärkung der Unternehmen sowie weitere Ansiedlungsmöglichkeiten befürworten. Frühlingserwachen in der Wirtschaft Unternehmen im Saalekreis investieren wieder mehr Führen den Lichtmeßzug an: Der Registrator und der Läufer, auch Bändermann genannt: Foto: Margit Watzke Eine dicke Schneeschicht bedeckte den traditionell geschmückten Osterbrunnen auf dem Merseburger Domplatz am Tag seiner Übergabe. Mehr auf S. 7 GRW kurz erklärt Im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) fördern Bund und Länder u. a. privatwirtschaftliche Investitionen in strukturschwachen Regionen. Die Zuwendungen sollen dabei unterstützen, Dauerarbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Die Investitionsvorhaben tragen so zur Verbesserung der Einkommenssituation und Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur bei. Gerne informiert die Wirtschaftsförderung des Landkreises Saalekreis interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Saalekreis-Kurier 31. März 2018 Seite 2 Saalekreis-Kurier Herausgeber: Landkreis Saalekreis, Der Landrat, Domplatz 9, 06217 Merseburg, Postanschrift: PF 1454, 06204 Merseburg V.i.S.d.P.: Franziska Weidner, Leiterin Büro des Landrates Satz (E-Mail): saalekreiskurier@saalekreis.de Redaktionsschluss: 16. März 2018 Verlag: Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung GmbH & Co. KG, Delitzscher Str. 65, 06112 Halle (Saale), Tel. 0345/565-0; Fax 0345/565-2360, Geschäftsführer: Tilo Schelsky Anzeigenleitung: Heinz Alt; Tel. 0345/565-2116 Vertrieb: MZZ Mitteldeutsche Zeitungszustell-Gesellschaft mbH, Delitzscher Straße 65, 06112 Halle (Saale); Tel.: 0345/565-2021 Druck: AROPRINT Druck- und Verlagshaus GmbH, Hallesche Landstraße 111, 06406 Bernburg Anzeigen: per E-Mail an anzeigen.sk-kurier@mz-web.de Tel. 0345/565-2116; Fax 0345/565-2129 Erscheinungsweise: Der Saalekreis-Kurier erscheint monatlich. Auflage: 100.000 Exemplare Privathaushalte erhalten eine kostenlose Briefkastenwurfsendung, soweit technisch möglich. Den Saalekreis-Kurier finden Sie auch auf unserer Homepage www.saalekreis.de. Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Kötzschau Der Vorstand der Jagdgenossenschaft lädt alle Landeigentümer der Gemarkung Kötzschau zur Mitgliederversammlung am 19. April 2018 ein. Beginn: 18:30 Uhr Ort: Gaststätte „Heiterer Blick“ in Schladebach Tagesordnung: 1. Begrüßung und Verlesung der Tagesordnung 2. Verlesung des Protokolls der Wahlversammlung vom 22.02.2017 3. Kassenbericht über das Geschäftsjahr 2017 / 2018 4. Auswertung der Kassenprüfung 2017 / 2018 5. Beschluss zum Reinertrag (Auszahlung ja / nein) 6. Beschluss über die Verwendung des Reinertrages 7. Wahl von 2 Kassenprüfern für das Geschäftsjahr 2018 / 2019 8. Verschiedenes Der Landrat gratuliert Zum 65. Hochzeitstag gratuliert der Landrat Rudolf und Anita Reißner aus Merseburg (21.03.), Hans und Anna Ciornei aus Schkopau (21.03.), Heinz und Elfriede Elste aus Mücheln OT Schmirma (24.03.), Gerhard und Edith Teichmann aus Merseburg (27.03.), Horst und Ingeborg Ernst aus Merseburg (28.03.), Adolf und Brigitte Jetschko aus Querfurt (28.03.), Ernst und Anna Draht aus Querfurt OT Kleineichstädt (28.03.), Joachim und Annemarie Telemann aus Landsberg OT Braschwitz (28.03.), sowie Paul und Anita Klemp aus Braunsbedra OT Roßbach (29.03.). Zum 100. Geburtstag gehen herzliche Glückwünsche an Lydia Niedballa aus Schkopau (25.02.) und zum 101. Geburtstag an Eva Knoch aus der Goethestadt Bad Lauchstädt (25.02.). Ihren 103. Geburtstag feierte Gertrud Pohle aus Merseburg am 10.03. Der Landrat gratuliert allen Jubilaren und wünscht von Herzen Gesundheit und Wohlergehen für die kommenden Jahre. Jugendschöffen gesucht Für die am 1. Januar 2019 beginnende Amtsperiode sind für das Amtsgericht Merseburg, das Amtsgericht Halle (Saale) und das Landgericht die Jugendschöffen für fünf Jahre neu zu wählen. Für die jeweiligen Gerichtsbezirke sind mindestens 50 Personen für das Amtsgericht Merseburg und 48 für das Amtsgericht Halle als Kandidaten vorzuschlagen. Aus diesem Kreis werden auch die Schöffen für das Landgericht gewählt. Die Tätigkeit als Schöffe in Jugendstrafsachen ist ehrenamtlich. Bewerber sollten möglichst in der Jugenderziehung über Erfahrungen verfügen. Aus den Bewerbungen werden die Personen für dieses Ehrenamt durch den Jugendhilfeausschuss des Kreistages Saalekreis vorgeschlagen. Über die Wahl der Schöffen entscheidet der Schöffenwahl-Ausschuss der jeweiligen Amtsgerichte. Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, im Landkreis Saalekreis wohnt und am 01.01.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt ist, kann sich als Jugendschöffe ab sofort bis zum 30.04.2018 bewerben. Bewerbungsformulare sind unter www.saalekreis.de oder www.schoeffenwahl.de zu finden. Weitere Auskünfte erteilt das Jugendamt, Kloster 4, in 06217 Merseburg telefonisch unter 03461 40-1505. Der Psychiatrische Trialog im Saalekreis – 2. Quartal Der „Psychiatrische Trialog im Saalekreis“ bietet auch im zweiten Quartal 2018 wieder sowohl feste Themenabende als auch offene Trialoge, zu denen die Teilnehmer die ihnen wichtigen Themen mitbringen und so den Abend gestalten. Jeden 2. Montag im Monat kommen Betroffene, Angehörige und beruflich Tätige zusammen, um sich über ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen im Umgang und im Erleben mit psychischen Erkrankungen auszutauschen. So kann das Verständnis füreinander wachsen. Der Psychiatrische Trialog hat die feste Regel, dass Inhalte und Sachfragen weitergegeben werden dürfen, jedoch die Anonymität jedes Einzelnen gewahrt wird. Die Teilnahme ist kostenfrei. Termine und Themen im 2. Quartal 09.04.: Helfen bis zur Erschöpfung – Wann darf ich „Nein“ sagen? 14.05.: Offener Trialog 11.06.: Angst Beginn: 17:00 Uhr Ende: 19:00 Uhr Ort: Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis Weiße Mauer 52, 06217 Merseburg Säulenhaus, Ebene 3, Seminarraum 12 (Folgen Sie der Ausschilderung!) Ansprechpartner: Landkreis Saalekreis Sozialpsychiatrischer Dienst Tel. 03461 40-1711 oder 40-1712 Ausbildung bei der Bundeswehr Das Projekt EuBiK (Eltern unterstützen bei der Berufsfindung ihrer Kinder) lädt am 16. April, um 17:15 Uhr zur Infoveranstaltung. Die Bundeswehr als Ausbilder – was kann ich werden? in das MITZ Merseburg, Fritz-Haber-Straße 9, ein. Aus rechtlichen Gründen ist für die Teilnahme an der Veranstaltung ein Mindestalter von 15 Jahren erforderlich! Die Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren Planung wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten. Kontakt: Sebastian Mettin Sebastian.Mettin@bbi‐bildung.de Fritz‐Haber‐Str. 9, 06217 Merseburg Tel.: 03461 342143 Die Untere Naturschutzbehörde informiert: Der Biber – Landschaftsgestalter mit Konfliktpotential Der Biber ist mit einer Körpermasse von etwa 25 Kilogramm und einer Länge von ca. 125 Zentimetern das größte Nagetier Europas. Mit seinem spindelförmigen Körper, den Schwimmhäuten an den Hinterfüßen und seinem breiten abgeflachten Schwanz, der Kelle, ist er optimal an das Leben im Wasser ange- passt. Der Biber ist die einzige Tierart, die ihren Lebensraum aktiv zu gestalten vermag. Mit der Anlage von Dämmen sorgt der Biber einerseits dafür, dass der Eingang der Burg stets unter Wasser liegt und die Nahrungsvorräte gut erreichbar bleiben. Andererseits gestaltet der Biber mit seinen wasserregulierenden Bauwerken Feuchtgebiete, renaturiert die Auenlandschaft und schafft so die Existenzbedingungen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Diese Lebensweise bringt den Biber jedoch immer häufiger in Konflikt mit dem Menschen. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist der Biber eine streng geschützte Art. Aufgrund der verstärkten Nutzung der Landschaft durch den Menschen sind die natürlichen Lebensräume des Bibers begrenzt. Dank seiner Anpassungsfähigkeit ist er in der Lage, auch die Kulturlandschaft zu besiedeln. Damit bleiben gegensätzliche Nutzungsansprüche zwischen Mensch und Tier nicht aus. Die an Gewässer gebundene Lebensweise des Bibers führt überall dort zu Konflikten, wo eine intensive Nutzung durch den Menschen bis an die Ufer der Gewässer erfolgt. Überflutete Acker- oder Wiesenflächen oder Schäden in Nutzgärten sind häufig auftretende Konflikte. Im Saalekreis gibt es derzeit vier gesicherte Biberreviere: Die Schloßfuhne bei Mösthinsdorf, den Riedewald nördlich Werderthau, das Kanalbett westlich Wüsteneutzsch mit dem Bach sowie den Ellerbach östlich von Bad Dürrenberg. Weitere vereinzelte Ansiedlungen gibt es entlang der Saale. Insbesondere im Bereich der Riede und des Ellerbachs kam es in letzter Zeit verstärkt zu Problemen bzw. Beschädigungen von Biberdämmen und -burgen durch Unbekannte. Die Naturschutzbehörde weist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass es gemäß § 44 (1) Nr. 1 und 3 Bundesnaturschutzgesetz verboten ist, Dämme oder Baue des Bibers zu beschädigen oder zu zerstören. Ein Verstoß gegen dieses Verbot stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Bei streng geschützten Arten wie dem Biber kann im Fall einer vorsätzlichen Handlung gemäß § 71 BNatSchG sogar eine Straftat vorliegen. Von den artenschutzrechtlichen Verboten kann in begründeten Fällen eine Ausnahme erteilt werden, z. B. zur Abwendung land-, forst- oder wasserwirtschaftlicher Schäden durch den Biber. Hierzu bedarf es jedoch eines konkreten Anlasses und eines entsprechenden Antrags. Sollte der Bedarf bestehen, kann jederzeit ein Ortstermin mit der Naturschutzbehörde vereinbart werden, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Die Beseitigung eines Dammes ist meist keine Lösung. Die unkontrollierte Dammrücknahme oder -wegnahme fördert nur die Bau- und Fällaktivität des Bibers. Das Problem wird verschärft. Zur Regulierung des Abflusses und des vom Biber benötigten Wasserstandes haben sich z. B. Drainagerohre bewährt, die in den Biberdamm integriert werden. Für Hinweise oder Rückfragen steht Ihnen die Untere Naturschutzbehörde zur Verfügung. Telefon: 03461 40-1427 E-Mail: naturschutz@saalekreis.de Jägerprüfung 2018 Der Landkreis Saalekreis als Jagdbehörde führt seine diesjährige Jägerprüfung nach § 15 Abs. 5 Bundesjagdgesetz am 20. Juni und 23. Juni durch. Das Antragsformular erhalten Sie direkt bei der Jagdbehörde (Ordnungsamt) des Landkreises, Domplatz 2 in Merseburg. Die Prüfungsgebühr beträgt 250 Euro. Anmeldeschluss ist der 22. Mai 2018. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bei einer Teilnehmerzahl unter 15 Personen werden die Prüflinge an eine andere Jagdbehörde vermittelt. Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Jagdbehörde unter der Telefonnummer 03461 40- 1237 oder -1219 zur Verfügung. Kanu-Veteran erhält Ehrennadel Harald Gimpel ist begeisterter Kanute und feierte in seiner aktiven Zeit zahlreiche Erfolge – vom DDR-Jugendmeister als 16-Jähriger bis zu Olympia-Bronze im Jahr 1972 (jeweils im Einer-Kajak). Dazu kamen mehrere Mannschaftserfolge. Auch seine Senioren- Laufbahn glänzt mit diversen ersten und zweiten Plätzen bei den German-Masters. Daneben arbeitet er ehrenamtlich als Übungsleiter im Kanu-Club der Solestadt Bad Dürrenberg und ist dort u. a. mit seinem Leistungswillen, aber auch den damit verbundenen Erfolgen ein Vorbild. Für seine Verdienste wurde ihm nun durch Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die Ehrennadel des Landes Sachsen- Anhalt verliehen. Die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt wurde Harald Gimpel (Bildmitte) im Rahmen der Stadtratssitzung durch Bad Dürrenbergs Bürgermeister Christoph Schulze (CDU; rechts im Bild) und den Stadtratsvorsitzenden Dirk Taschner (FDP) überreicht. Foto: Gemeinde Siegerentwurf für die 5. Landesgartenschau gekürt Am 26. März kürte die Jury den Sieger des landschaftsplanerischen Wettbewerbs für die Landesgartenschau Bad Dürrenberg 2022, an dem 15 Landschaftsplaner teilgenommen hatten. Durchgesetzt hat sich der Entwurf der Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden. Eine Herausforderung für alle Teilnehmer war es, den Denkmalschutz insbesondere im Kurpark und den Naturschutz u. a. am Saalehang mit einer attraktiven Landschaftsplanung in Einklang zu bringen. Der Entwurf der Dresdner integriert die historischen Bereiche behutsam in das Gesamtkonzept und berücksichtigt auch den Pflegeaufwand in der Nachnutzung. Neue Elemente sind z. B. ein Weinhang, dem Gradierwerk nachempfundene Kletter- Holzdecks, ein Geruchsgarten und ein „Grünes Klassenzimmer“. Die Saale wird mit einem Bade- und Bootssteg einbezogen. Alle eingereichten Arbeiten sind noch bis zum 18. April im „Haus des Volkes“ in Bad Dürrenberg zu sehen. Auch im Saalekreis ist der Biber an Bach- und Flussläufen aktiv. Präsentation des Siegerentwurfs: Bürgermeister Christoph Schulze (links) mit Till Rehwaldt, Rehwaldt Landschaftsarchitekten Dresden. Foto: Stadtverwaltung Seite 3 31. März 2018 Saalekreis-Kurier Neue Pilotanlage: Reifenhersteller investiert in Buna Der Reifenhersteller Trinseo hat an seinem Produktionsstandort in Schkopau eine neue Pilotanlage für die Materialentwicklung in Betrieb genommen. Auch die Produktionskapazität für das Hochleistungs- Reifenmaterial S-SBR (Lösungs- Styrol-Butadien-Kautschuk) wurde im Zuge dessen erheblich erweitert. Die feierliche Eröffnung fand am 28. Februar im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und des stellvertretenden Landrates Hartmut Handschak sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik statt. Trinseo ist ein weltweiter Anbieter von Materiallösungen und Hersteller von Kunststoffen, Latexbindemitteln und Synthesekautschuk. Die Entscheidung des Konzerns, die neue Anlage zu eröffnen, wird durch die weltweit steigende Nachfrage nach S-SBR und die immer schnellere Einführung innovativer Materialien und Produkte im Hochleistungsreifenmarkt ausgelöst. Die neue Pilotanlage wird die nächste Generation von Material entwerfen und neue Materialmischungen in ausreichender Menge liefern, wie sie für Reifentests unter Alltagsbedingungen benötigt werden. Eine Besonderheit der Pilotanlage liegt u. a. darin, sowohl Prozess- als auch Produktparameter zu bewerten. Damit können Reifenhersteller insbesondere die Qualitätsprüfung im Zuge der Produktentwicklung verkürzen. „Mit dieser Anlage ist Trinseo in der Lage, schneller auf Kundenwünsche zu reagieren und Technologieführer zu werden“, sagte Hayati Yarkadas, verantwortlicher Vertreter des Konzernmanagements für die Geschäftsentwicklung. Mit der Produktionserweiterung baut der Standort Schkopau seine Kapazität für S-SBR um weitere 50 Tonnen aus. Durch die neue Anlage im Saalekreis erhöht sich auch die weltweite S-SBRProduktion des Unternehmens um 33 Prozent auf aktuell 200 Tonnen. Die Erzeugnisse gehen hauptsächlich an die Reifenindustrie, die derzeit immer mehr den Trend „grüner Reifen“ verfolgt. S-SBR wird z. B. in der Lauffläche des Reifens eingesetzt, um den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch sowie den Materialverschleiß zu verringern und damit die Haltbarkeit des Reifens zu erhöhen. „Ich freue mich besonders über das Engagement von Trinseo im Bereich Forschung und Entwicklung. Innovationen sind die Grundlage für weiteres Wachstum, das wir dringend brauchen, um die positive Wirtschaftsentwicklung im Land fortzusetzen“, erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Das Werk in Schkopau ist mit mehr als 500 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Sachsen-Anhalt mit intensivem Fokus auf Forschung und Innovation. Trinseo signalisierte am Rande der Veranstaltung, auch in Zukunft in die Region investieren. Europäische Metropolregion Mitteldeutschland Schulterschluss für den Strukturwandel im Braunkohlerevier Landkreise und Städte unterzeichnen Zweckvereinbarung Im Sinne eines zukunftsorientierten Strukturwandels im mitteldeutschen Braunkohlerevier haben sich neun Gebietskörperschaften aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen auf eine länderübergreifende Zusammenarbeit verständigt. Vertreter der beteiligten Landkreise und Städte unterzeichneten am 1. März 2018 in Leipzig eine entsprechende Zweckvereinbarung. Als interkommunaler Zusammenschluss „Innovationsregion Mitteldeutschland“ wollen die beteiligten Partner Fördermittel zur Abfederung des Strukturwandels einwerben. Mit der Zweckvereinbarung sind die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit, wie rechtliche Grundlagen und die Aufgabenverteilung der Vertragspartner, festgelegt. Unterzeichner sind die Landkreise Saalekreis, Burgenlandkreis, Altenburger Land, Anhalt- Bitterfeld, Leipzig, Mansfeld-Südharz und Nordsachsen sowie die Städte Halle (Saale) und Leipzig. Dabei wird der Burgenlandkreis als Hauptbetroffener des Strukturwandels als Abwicklungspartner fungieren und sowohl Zuwendungsempfänger für die vom Bund bereitgestellten Fördergelder sein als auch verantwortlich für die fördermitteltechnische Abwicklung. Regionalpartner und damit zuständig für das inhaltliche Projektmanagement ist der Verein Europäische Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD). Fördergelder für das Mitteldeutsche Revier Die Akteure der „Innovationsregion Mitteldeutschland“ beabsichtigen, Gelder aus zwei Fördermittelprogrammen des Bundes zu beantragen: Die länderübergreifende GRW-Förderung stellt für bis zu vier Jahre 8 Millionen € zur Verfügung. Über das Bundesförderprogramm „Unternehmen Revier“ stehen bis zu weiteren 8 Millionen € für das Mitteldeutsche Revier bereit. Nach der Konkretisierung der Förderkulisse des Bundes erfolgt die Projektentwicklung in der Region. Impulse sollen dabei auch von neuen energiewirtschaftlichen Konzepten ausgehen. Mobilität, digitale Erreichbarkeit und Tourismus sind weitere Schwerpunkte. Text: EMMD Hochschule Merseburg: Zwei neue Masterstudiengänge Zwei neue Masterstudiengänge bietet die Hochschule Merseburg ab dem Sommersemester 2018 an. Die Studiengänge Controlling und Management sowie Wirtschaftsinformatik richten sich an Bachelorabsolventen, dauern 3 bzw. 4 Semester und sind zulassungsfrei. Interessierte können sich bis 15. März auch online bewerben. Controlling und Management Der Masterstudiengang Controlling und Management (M. Sc.) qualifiziert Studierende für die informations- und kapitalmarktspezifischen Herausforderungen unserer Zeit. Das Studiengangsprofil berücksichtigt dabei auch die anwachsende betriebliche Nachfrage nach fundierten Managementkompetenzen und ökonomischer Verantwortung. Der Fokus liegt auf dem Management von Unternehmen, deren Strukturen, Prozessen und Produkten. Vermittelt wird fundiertes Wissen zu Controlling, Finanzmanagement sowie zu ethischen und rechtlichen Aspekten des Managements. Inhalte aus dem Bereich der Methoden- und Kommunikationskompetenz sowie praxistaugliche Instrumente des Projektmanagements bereiten die Studierenden auf leitende Funktionen im Controlling und Rechnungswesen, aber auch für die Bereiche Investor Relations und Corporate Finance vor. Studiengangsleiterin Controlling und Management Prof. Dr. iur. Anja Haertlein 03461 46-2448 anja.haertlein@hs-merseburg.de Wirtschaftsinformatik Moderne Unternehmen sind ohne digitale Prozesse, Produkte und Services nicht mehr zu denken. Wirtschaftsinformatiker sind Experten, die an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Informationstechnik Prozesse und IT-Systeme optimieren, um Unternehmen fit für die digitale Zukunft zu machen. Zwei Drittel der Unternehmen wünschen sich Absolventen mit IT-Hintergrund. Das Profil des Masterstudiengangs zielt besonders auf die Ausbildung von Kenntnissen digitaler Prozessoptimierung, Webtechnologien, IT-Service- Management, IT-Sicherheit, Data Science und Managementkompetenzen ab. Ergänzend können Studierende ihre Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre zum Beispiel in den Bereichen Controlling, eBusiness oder Supply Chain Management und Logistik vertiefen. Das modulare Studienprogramm bietet vielfältige Wahlmöglichkeiten. Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Andre Döring 03461 46-2424 dekanat.ww@hs-merseburg.de Beratertag für Gründer/innen und Unternehmer/innen Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Saalekreis organisiert gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, im Rahmen des Gründernetzwerkes Halle-Saalekreis, für Interessierte gemeinsame Beratertage in der Kreisverwaltung Saalekreis, in den Räumen der Kreismusikschule, Domplatz 9, 06217 Merseburg. Zur nächsten kostenfreien Veranstaltung sind Interessenten am 18. April 2018, in der Zeit von 08:00 bis 12:00 Uhr, herzlich eingeladen, sich u.a. zu den Themenbereichen Existenzgründung, Beratungsleistungen, Förderprogramme, Finanzierungshilfen, Wohnraumförderung sowie zu Fragen der Fachkräftesituation im Unternehmen zu informieren. Als Beratungspartner stehen auf Anfrage Vertreter folgender Institutionen zur Verfügung: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Saalekreis; IB REGIONAL (Investitionsbank Sachsen-Anhalt), Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau; Handwerkskammer Halle; Agentur für Arbeit Halle (auf Anfrage); Jobcenter Saalekreis; BKK-VBU. Anmeldungen werden telefonisch über die Wirtschaftsförderung des Landkreises entgegengenommen. Kontakt: 03461 / 401024. Weitere Informationen gibt es auch unter: wirtschaftsfoerderung@saalekreis.de Anzeige - 24h für Sie im Haus - Aufzug - Barrierefreiheit - Begegnungsstätte - Hilfe im Alltag, Friseur, Fußpflege, etc. - Vereinbarung von Arztterminen - Für Demenzpatienten geeignet Wohnen und Pflege mit: 0345 - 78 28 10 71 Betreutes Wohnen in Halle Rosengarten & Neustadt Keine Sorge: Hier ist immer jemand für Sie da! Eröffneten die neuen Anlagen (v.l.n.r.): Reinhard Doerfert (Projektleiter für Synthesekautschuk), Hayati Yarkadas (Vorstandsmitglied), Samer Al Jabi (Globaler Geschäftsbereichsleiter für Synthesekautschuk), Dr. Reiner Haseloff (Ministerpräsident Sachsen-Anhalt), Ralf Irmert (Geschäftsführer Trinseo Deutschland GmbH), Sandra Hofmann (Technologie- und Innovationsdirektorin für Synthesekautschuk), Stefan Grabowski (Produktionsleiter für Synthesekautschuk). Foto: Trinseo Begrüßten die Investition in den Saalekreis: Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (CDU), Landtagsmitglied Dr. Verena Späthe (SPD), Schkopaus Bürgermeister Andrej Haufe (CDU) und der stellvertretende Landrat Hartmut Handschak. Foto: V. Späthe Hatten sich zur Unterzeichnung der Zweckvereinbarungen getroffen (v.l.): Hartmut Handschak, stellvertretender Landrat des Landkreises Saalekreis, Henry Graichen, Landrat des Landeskreises Leipzig, Burkhard Jung, Oberbürgermeister Stadt Leipzig, Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises, Michaele Sojka, Landrätin des Landkreises Altenburger Land, Dr. Angelika Klein, Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Kai Emanuel, Landrat des Landkreises Nordsachsen, Elena Herzel, Geschäftsführerin der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld mbH, Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale). Foto: KV Foto: Stefan Hopf Foto: Wolfgang Kubak Landrat im Vorstand bestätigt In der Mitgliederversammlung des Europäische Metropolregion Mitteldeutschland e. V. am 22. März fanden die turnusgemäßen Gremienwahlen statt. Landrat Frank Bannert wurde dabei einstimmig erneut in den Vorstand gewählt. Die Metropolregion ist eine länderübergreifende Initiative mit dem Ziel der nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung des mitteldeutschen Raums. Saalekreis-Kurier 31. März 2018 Seite 4 Kunst & Kultur Fotografieren mit dem Handy 24.04., Merseburg, 1x Dienstag, 17:00–20:00 Uhr, 14,00 Euro Workshop Filzen – Spinnwebfilz 07.04., Querfurt, 1x Samstag, 10:00–16:30 Uhr, 31,00 Euro (inkl. Material) Nähen für Anfänger II – Handstiche 09.04., Merseburg, 1x Mo. und 1x Di., 17:00–20:15 Uhr, 40,00 Euro Wandern mit der Kräuterfrau 06.04., Merseburg, 1x Freitag16:00–18:15 Uhr, 6,00 Euro 13.04., Bad Dürrenberg, 1x Freitag, 16:00–18:15 Uhr, 6,00 Euro 24.03., Halle, Franzigmark, 1x Samstag, 10:00–12:15 Uhr, 6,00 Euro 28.03., Halle, Franzigmark, 1x Samstag, 10:00–12:15 Uhr, 6,00 Euro 21.04., Brachwitz, 1x Samstag, 10:00–12:15 Uhr, 6,00 Euro Gesellschaft Ornithologische Wanderung – Vögel im Frühjahr 14.04., Schkopau, 1x Samstag, 08:00–10:15 Uhr, 26,00 Euro Vortrag: Das Fürstengrab vom Bornhöck 05.04., Merseburg, Planetarium, 1x Donnerstag, 18:00–19:30 Uhr, 4.00 Euro Vortrag: Faszination Fledermäuse 19.04., Merseburg, Planetarium, 1x Donnerstag, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Nachbarschaftsrecht – Was Nachbarn dürfen und was nicht 25.04., Merseburg, 1x Mittwoch, 18:00–20:15 Uhr, 4,00 Euro Rechtssicherheit beim Hausbau 04.04., Merseburg, 1x Mittwoch, 18.00 - 19.30 Uhr, 4,00 Euro Mietrecht 10.04., Querfurt, 1x Dienstag, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Erbrecht 18.04., Merseburg, 1x Mittwoch, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Friedhöfe – Auslaufmodell oder zukunftsfähig? 11.04., Merseburg, 1x Mittwoch, 18:00–19:30 Uhr, kostenfrei Vortrag: Rügen 05.04., Wettin-Löbejün OT Wettin, 1x Donnerstag, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Informationen unter unter www.vhs-halle-saalekreis.de Tel.: 03461 259088-0 oder 034771 73797-1 E-Mail: kvhs@saalekreis.de Kreisvolkshochschule Aktuell Händler für ersten Senioren-Flohmarkt gesucht Am Dienstag, 24. April gibt es im Saalekreis eine Premiere, denn um 14:00 Uhr öffnet der erste Senioren- Flohmarkt seine Tore im Dienstleistungs- und Servicecenter in der Reinefarthstraße 81/83, Merseburg Nord. Dafür werden noch Hobby-Händler gesucht, die jede Menge Spaß mitbringen. Einzige Bedingung ist ein Mindestalter von 55 Jahren. Es wird zudem keine Standgebühr erhoben. Beste Voraussetzungen also, um so manchen Schatz vom Dachboden oder aus dem Keller zukünftigen Besitzern zu präsentieren. Organisiert wird der Senioren-Flohmarkt von der Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg e. G., dem AWO Regionalverband und der Gleichstellungsund Seniorenbeauftragten des Landkreises. Übrigens: Auch die Kreisverwaltung ist mit einem Stand vertreten und spendet den erzielten Verkaufserlös dem Frauen- und Kinderschutzhaus in Merseburg. Wer gern mitmachen möchte, meldet sich beim BWG Sozialmanagement (Constantin Matzel) unter der Telefonnummer 0345 25180104. 13. DEFA-Filmtage begeisterten Kinoliebhaber Die Dreizehn brachte den Merseburger DEFA-Filmtagen (9.-11. März) einen Besucherrekord: Gezählt wurden 1.993 zahlende Besucher. Da auch viele geladene Gäste zu den Filmen kamen, kann damit gerechnet werden, dass zu den 13. Merseburger DEFA-Filmtagen „Nun schlägt´s 13!“ etwa 2.300 Zuschauer im Domstadtkino waren. Höhepunkte waren die Eröffnung mit dem aktuellen Film „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ sowie der DEFA-Klassiker „Chingachgook, die große Schlange“. Zum Chefindianer der DEFA kamen diesmal die Großeltern mit ihren Enkelkindern. Gojko Mitic nahm sich vor und nach dem Film viel Zeit, die unendlichen Fragen der Zuschauer zu beantworten. Aber nicht nur er blieb lange im Domstadtkino sitzen, auch Chris Doerk, Annemone Haase sowie Helmut Nitschke fanden viel Gesprächsstoff. Eine Überraschung war der Besuch des Filmkindes der Alleinseglerin. Aber auch der Dokumentarfilm „Wolle auf Asphalt – das Experiment Trabant“ brachte interessante neue Zuschauer, denn das Autohaus Hirche war vertreten, aber auch zwei junge Menschen, die ihren gut gehegten Trabant vor das Kino stellten. Dr. Halina Czikowsky, Vorsitzende des ausrichtenden Fördervereins Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V., freute sich insbesondere über die große Resonanz bei den Schülern der Grundschulen im Saalekreis, die einmal mehr mit großem Interesse die „alten“ DEFA-Kinderfilme angesehen haben. Text: Halina Czikowsky, Fotos links: Jürgen Vogel, Fotos rechts: Wolfgang Kubak Alte Chronik aus napoleonischer Zeit wiederentdeckt Durch einen Zufall wurde vor Kurzem eine Chronik aus der Zeit Napoleon Bonapartes wiederentdeckt, die ein Bauer aus Gottenz, heute Ortsteil von Kabelsketal, zu Papier gebracht und 1820 abgeschlossen hatte. Seine Forschungsarbeit führte den Hobby-Heimatforscher Karl Brellinger aus Schleswig- Holstein, dessen Vorfahren aus Gottenz im Saalekreis stammen, mit dem Heimatverein Osmünder Spritze 1811 e. V. zusammen. Der Kontakt war für ihn der Auslöser, sein Archiv nach weiteren Dokumenten mit Bezug zu Gottenz zu durchforsten. Dabei fand er nicht nur historische Fotografien, sondern auch eine in alter Schrift verfasste Handschrift aus dem Jahr 1820. Stockfleckig und sichtlich mitgenommen hatte diese Anfang des 20. Jahrhunderts ihr damaliger Besitzer bereits dem Altpapier zugedacht. Ein Familienmitglied konnte sie jedoch retten. Seitdem wurde sie von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie ihren Weg in Brellingers Archiv gefunden hatte. Den Schlüssel zum Verfasser konnte wiederum der Heimatverein liefern – es handelte sich um einen Johann Christian Gaertner (ca. 1770-1850), der in einem historischen „Kalender für Ortsgeschichte und Heimatskunde“ einen Beitrag hinterlassen hatte. Ein Vergleich der Schriftproben dentifizierte ihn als Autor der Handschrift. Das Besondere: Der Chronist war ein einfacher Bauer, kein Vertreter des Bildungsbürgertums oder des Adels. Die Handschrift selbst war bei der anschließenden Bearbeitung schwer zu lesen. Karl Brellinger übersetzte sie und klärte u. a. auch die Zuordnung von Ortsnamen, die heute nicht mehr so existieren. Auch hier wurde wieder der Heimatverein unterstützend tätig. Während des Abschreibens der Chronik entstand zudem die gemeinsame Idee, aus dem Stoff ein Sachbuch zu machen. Im Kern behandelt die Chronik die politischen und militärischen Ereignisse in Europa zwischen 1792 und 1815 sowie die Folgen der Französischen Revolution. Der Autor Johann Christian Gaertner beschrieb, welche Auswirkungen das alles auf sein Dorf hatte. Er berichtete über das Leben unter der Krone Preußens und im Königreich Westphalen, Napoleons Modellstaat, zu dem auch der heutige Saalekreis mit Gottenz/ Kabelsketal gehörte. Er berichtete über die Ereignisse, die sich im Rahmen der Völkerschlacht bei Leipzig in Gottenz abspielten, und über die Abläufe bis zur endgültigen Entmachtung Napoleons. Ebenso erfasste er sämtliche Leistungen, die namentlich jeder Haushalt aus der Gemeinde Jahr für Jahr erbringen musste. Dazu listete er Daten z. B. über Plünderung, Einquartierung, Schanz- und Spanndienste und darüber auf, welche Erzeugnisse an die Garnisonen geliefert wurden. Das Sachbuch zur Chronik wurde im Januar 2018 veröffentlicht und trägt den Titel „Drangsale. Die Chronik des Joh. Christian Gaertner“. Es beinhaltet neben der buchstabengetreuen Abschrift zahlreiche Erläuterungen und Bilddokumente. Text und Fotos: Karl Brellinger Deutsch-Polnisches Gedenken mit Müchelner Schülern Vom 3. bis 5. März reiste eine kleine Delegation mit Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Dr. Edward Sulek, 2. Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt, in das polnische Treblinka. Ziel des Gesprächs mit Dr. Edward Kopówka, dem Leiter der dortigen Gedenkstätte, war die Abstimmung einer künftigen Zusammenarbeit mit der Landeszentrale und teilnehmenden Schulen in Sachsen-Anhalt. Ein erstes gemeinsames Projekt bildete die Bereitstellung von Fotografien von Skulpturen mit Szenen aus dem Vernichtungslager Treblinka II für die Ausstellung, die am 15.04.2018 in der Willi-Sitte- Galerie in Merseburg öffnet. Die Skulpturen wurden von Samuel Willenberg geschaffen. Er hatte den Aufstand im August 1943 in Treblinka überlebt und berichtete als Zeitzeuge bis zu seinem Tod 2016 über seine Erlebnisse. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Es geht nicht um Schuld, sondern um den Erhalt des Friedens! Die Reise ermöglichte Dr. Edward Sulek auch, Jadwiga Stankiewicz-Jóźwik zu besuchen (siehe Foto). Kennengelernt hatte man diese 2017, als Schüler der Sekundarschule „Adolf Holst“ aus Mücheln Treblinka besuchten. Trotz ihrer 92 Jahre meistert sie den Alltag in ihrem Zuhause in Sadowne (Masowien) noch allein. Zu ihrer Person gäbe es viel mehr zu sagen, als die nachfolgenden Fakten: Sie ist eine Zeitzeugin des Zweiten Weltkrieges und erhielt 1999 die Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“. Ihren Namen kann man zudem in der Halle der Erinnerung in „Yad Vashem“ lesen. Trotz ihrer damals jungen Jahre verdankten ihr vier Menschen das Leben. Als 15-jähriges Mädchen arbeitete sie bei einer Familie in Warschau, die drei Juden versteckt hielt. Als die Gestapo am 31.12.1943 in die Wohnung eindrang, ermöglichte sie zwei von ihnen die Flucht durch den Hinterausgang. Die dritte Person versteckte sie im Bett, eingewickelt in eine Steppdecke. Später rettete sie noch einen jüdischen Jungen, indem sie ihm die Geburtsurkunde ihres verstorbenen Bruders gab. Jadwiga Stankiewicz-Jóźwik lässt die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule „Adolf Holst“ in Mücheln herzlich grüßen. Sie ist dankbar, dass es gerade diese jungen Menschen in der Zukunft sind, die ihre Geschichte irgendwann weitertragen. In ihrem Sinne formulierte Dr. Sulek es so: „Ihr Jugendlichen werdet für die nachfolgenden Generationen die Zeitzeugen sein, die mit den wirklichen Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges gesprochen haben.“ Und auch er bedanke sich herzlich „bei allen, die dieses Projekt unterstützen, und bei den Jugendlichen für ihre wunderbare Mitarbeit.“ Text und Foto: Dr. Edward Sułek Begleitausstellung zeigte Bilder von DEFA-Filmset Im Rahmen der 13. DEFA-Filmtage öffnete im Kunsthaus Tiefer Keller die begleitende Fotoausstellung „Gudrun Hensling - Standfotografin am Set von 1975 bis 1990“. Die Hallenserin hatte in dieser Zeit mit ihrer Kamera die Stars und Drehorte der DEFA im Bild festgehalten. Herausgekommen war ein einmaliges Archiv mit Perspektiven auf die Stars und die Stimmung am Filmset, die man sonst so nicht zu sehen bekommt. Und so waren trotz Schneegestöber am 6. März zahlreiche Besucher zur Vernissage in den Tiefen Keller geströmt, wo sie auch mit Gudrun Hensling persönlich ins Gespräch kamen. Gudrun Hensling bei der Vernissage. Foto: A. Möhwald Fest im Programm sind die Filmgespräche mit Knut Elstermann (li.), hier mit Wolfgang Kohlhaase (re.), Drehbuchautor des Films „Mama, ich lebe“. Großer Andrang bei der Autogrammstunde des „Chefindianers“ der DEFA, Gojko Mitić Film ab vor vollem Haus – 2018 gab es einen Besucherrekord. Auch die kleinen Besucher standen vor dem Kino Schlange. Seite 5 31. März 2018 Saalekreis-Kurier Große Bühne für Saalekreisathleten Begonnen hat alles 1994 mit einer gemeinsamen Initiative des früheren Landkreises Merseburg- Querfurt und des Kreissportbundes. „Gemeinsam wollten wir die Sportler ehren, die einen Landesmeistertitel und größere Erfolge errungen hatten“, sagt der ehemalige Geschäftsführer des Kreissportbundes Merseburg-Querfurt e. V. Jürgen Pohle. Ein festlicher Sportlerball mit Gästen aus Wirtschaft und Politik sollte den Rahmen hierfür bilden. „Den Empfang der Athleten, der heute auf der Treppe im cCe Kulturhaus Leuna durchgeführt wird, haben wir damals auf der Bühne im großen Saal gemacht“, erklärt Pohle weiter. Damals habe er die Veranstaltung noch selbst moderiert. Ein Jahr später gab es die erste MZ-Sportlerumfrage mit der Wahl der „Sportler des Jahres“. Auch nach der Kreisfusion 2007 wurde die Tradition eines „Ball des Sports“ fortgeführt, so dass dieser am 9. März 2018 im Saalekreis bereits zum 11. Mal stattfand. In Empfang genommen wurden in diesem Jahr alle Sportler von KSB-Präsidentin Angela Heimbach und Uwe Stettin, Vertreter der Saalesparkasse. Als kleine Anerkennung für die gezeigten Leistungen wurde für jeden der eingeladenen Sportler ein Ehrengeschenk bereitgehalten. Wo Sportler feiern, darf natürlich auch die kulturelle Unterhaltung nicht fehlen. Für die sorgen jedes Jahr namhafte Musiker sowie Sportgruppen aus den Vereinen selbst, zum Beispiel die Turnerinnen der SG Spergau oder die Tanzgruppe Merseburg-Meuschau. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen natürlich die Sportler, von denen jedes Jahr die Besten und Populärsten bei der MZ-Sportlerwahl des Jahres geehrt werden. Die Masse der Topleistungen ist jedes Jahr riesengroß. Als einer der größten der Kreissportbünde in Sachsen-Anhalt kann der KSB Saalekreis auf zahlreiche Titel in den Reihen seiner Mitglieder zurückblicken. Saalekreissportler eroberten Weltmeistertitel in verschiedenen Altersklassen, wurden Europameister oder nahmen sogar an den Olympischen Spielen teil. Da fällt die Entscheidung bei der Wahl nicht leicht. Nicht nur erfolgreiche Athleten werden beim Ball des Sports geehrt, sondern auch diejenigen, die sie fördern und anleiten. Seit zwei Jahren erhalten erfolgreiche und engagierte Trainer und Übungsleiter den Engagementpreis für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Text: Tilo Buschendorf Fotos: KSB Saalekreis Deutsche Senioren-Meisterschaften mit Winterwurf An den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Erfurt am 3. März nahmen vom Wurf- und Laufteam (WLT) des Landesleistungsstützpunktes SV 1885 Teutschenthal, Abteilung Leichtathletik, Andrea Bierende und Gottfried Lehmann teil. Beide gingen im Winterwurf-Wettbewerb Hammerwerfen bei kaltem Wetter und leichtem Schneefall an den Start und kehrten mit zwei Medaillen zurück. Gottfried Lehmann konnte sich über die errungene Silbermedaille in der AK M65 freuen, die er mit einer Weite von 37,04 m in seinem letzten Versuch erreichte. Andrea Bierende belegte in der AK W45 den 3. Platz. Sie verfehlte mit 35,42 m die Silbermedaille um nur 5 Zentimeter. Text: L. Winterstein Rettungsschwimmer im Wettkampf- und Ausbildungsfieber Minis auf dem Siegertreppchen Am 10. März 2018 trafen sich mehr als 100 Kinder aus neun verschiedenen DLRG-Ortsgruppen des Landes Sachsen-Anhalt in der Merseburger Schwimmhalle zu den 4. Minimeisterschaften im Rettungsschwimmen. Diese sind ein Wettkampf für die Jüngsten der angehenden Rettungsschwimmer in einem Alter bis 12 Jahre, die hier erste Wettkampf-Erfahrungen sammeln und sich auf die Landesmeisterschaften ab 12 Jahren vorbereiten. Die dort ausgelobten Wettkampfdisziplinen sind jedoch dem Alter der Kinder angepasst. Durch krankheitsbedingte Ausfälle starteten diesmal nur acht Sportler der DLRG Leuna-Merseburg. Bei den Staffelwettkämpfen bekamen die „Minis“ personelle Unterstützung durch Wettkämpfer aus den Ortsverbänden Eisleben/ Mansfelder Seekreis und Halle- Saalekreis. Beide Staffeln errangen jeweils den 2. Platz in ihrem Lauf. Zudem konnten alle Sportler den Wettkampf mit persönlichen Bestzeiten beenden. Rettungsschwimmausbildung Auch bei kaltem Wetter sind die Rettungsschwimmer der DLRG Leuna-Merseburg aktiv. Neben dem regelmäßigen Training in der Schwimmhalle stand jüngst die „Unterweisung Rettungsweste“ auf der Tagesordnung. Deren Tragen ist Pflicht für die gesamte Bootsbesatzung auf den Rettungsbooten der DLRG. Damit ins Wasser gefallen ist jedoch noch keiner. Wie fühlt es sich an, wenn diese auslöst und wie kann man sich dann im Wasser noch bewegen? Nach Erklärung durch Ausbilder Sven Freygang ging es mit halbautomatischen Rettungswesten in den Praxistest. Die Teilnehmer zogen den Handauslöser und spürten sofort, wie die Weste das Schwimmen erschwert. Die DLRG Leuna-Merseburg sucht ständig schwimmbegeisterten Nachwuchs und Erwachsene, die sich zum Rettungsschwimmer ausbilden lassen und die ehrenamtliche Arbeit unterstützen möchten. Trainiert wird in den Schwimmhallen montags in Merseburg und mittwochs in Leuna. Kontakt für Interessierte: dlrg-leuna-merseburg@gmx.tm Text und Foto: Annett Neumann Alles rund um das Auto Anzeige Halle · Saalekreis · Burgenlandkreis · Merseburg-Querfurt KFZ-PrüFZentrum Köhler Ihr Partner für: Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO Unfall- und Bewertungsgutachten Feinstaubplaketten ADAC Vertragsprüfstation Niedersachsen Sachsen-Anhalt www.prüfzentrum-halle.de z (0345) 57 57 57 ALLE MARKEN! ALLE ACHTUNG! Natürlich bei Ihrem freundlichen CItroËN-Händler Vorführwagen-Dienstwagen- Jahreswagen . z. B. 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Die Sportler des Jahres 2018 Fabian Borggrefe (2.v.l., Leichtathletik, SG Spergau e.V.), Carola Ruwoldt (3.v.l., Schwimmverein Merseburg e.V.), Robert Behling und Thomas Becker (4. u. 5. v.l., Kanuslalom, MSV Buna Schkopau e.V.) und die Preisträger des Engagementpreises Sabine Löschke (1.v.r.,TSV Leuna) und Reinhard Jäckel (1.v.l., Schützengilde Löbejün 1699) Andrea Bierende (rechts) und Gottfried Lehmann (Bild unten, links) waren erfolgreich. Foto: WLT Die DLRG-Minis schwommen persönliche Bestzeiten Saalekreis-Kurier 31. März 2018 Seite 6 +++ Wohin im Saalekreis? +++ Wohin im Saalekreis? +++ Wohin im Saalekreis? +++ AUSSTELLUNGEN Bis 02.04.: Floristisches zur Osterzeit, Museum Petersberg Bis 02.04.: Keramiken – Arbeiten von Hendrik Tauché, Museum Petersberg 07.04., 14:30 Uhr: 90 Jahre seit der Kirchweihe der Herz-Jesu- Kirche in Mücheln/Neubiendorf, Ausstellungseröffnung, Geiseltalsee- Kirche, Mücheln/Neubiendorf Bis 08.04.: Sonderausstellung „Heimat im Krieg 1914/18 – Spurensuche in Sachsen-Anhalt“, Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg 14.04., 13:00 Uhr: Ausstellungseröffnung im Bismarckturm: Historische Aufnahmen und Dokumentationen über das Kriegsende 1945 in Halle und im Saalkreis, Wettin 15.04.–22.6.: Treblinka – Hölle auf Erden, Eine Ausstellung mit Werken von jungen Menschen und Kriegsfotograf Knut Müller, Willi-Sitte-Galerie Merseburg 22.04., 10:00–18:00 Uhr: Tag der Industriekultur im Eisenbahnmuseum Kötzschau, Leuna OT Kötzschau Bis 06.05.: Ausstellung „Am Wasser“ von Holtrud Helene Henze, textile Kunst und Grafik, Galerie und Gartencafé „Picknick am Wegesrand“, Wettin-Löbejün OT Mücheln 21.04.–10.06.: Hummelfiguren der W. Goebel Porzellanfabrik GmbH, Museum Petersberg FÜHRUNGEN 07.04., 15:00 Uhr: Erlebnisführung mit einem Tempelritter, Templerkapelle, Wettin-Löbejün OT Mücheln 31.03./01.04., 11:00/15:00 Uhr: Osterführung in der Doppelkapelle Sanctae Crucis Landsberg LESUNGEN/VORTRÄGE 09.04., 17:30 Uhr: Lesen in Lieskau – Die Blume im Knopfloch, Gemeindehaus Lieskau, Salzatal OT Lieskau 11.04., 15:00–16:00 Uhr: Der medizinische Mittwoch in Merseburg – „Welt-Parkinson- Tag“, Carl-von-Basedow Klinikum Merseburg 17.04., 15:00 Uhr: VMN – Spielzeit 50+, Café Liesegang, Salzatal OT Lieskau 18.04., 15:00 Uhr: Lesestammtisch für Erwachsene, Untergeschoss Stadtbibliothek Leuna 19.04., 17:00 Uhr: Kolloquium „Strategischer Ansatz zur strombasierten Wasserstofftechnik im Mitteldeutschen Dreieck“, Hochschule Merseburg, Hörsaal 9 19.04.:, 19:30 Uhr: Offener Gesprächsabend mit Dr. Christine Schaper, Gemeindehaus Lieskau, Salzatal OT Lieskau 24.04., 14:30 Uhr: Zeltsafari in Botswana, Vortrag mit Fotoshow, Geiseltalsee-Kirche, Mücheln/ Neubiendorf 25.04., 17:00 Uhr: Wein-Lese „Damals wars“, Untergeschoss Stadtbibliothek Leuna MUSIK/TANZ/THEATER 01.04., 10:00 Uhr: Musikalischer Gottesdienst zum Ostersonntag, Stadtkirche St. Maximi Merseburg 02.04., 16:00 Uhr: Osterkonzert "La chouette chansonnette" mit Ute Werneyer (Akkordeon) und Wolfram Föhse (Gesang, Posaune und Cajon), Schlossbibliothek, Ostrau 08.04., 16:00 Uhr: ZUSATZKONZERT „Ave Maria“ – Lieder für die Seele, Michael Hirte, Live- Band & Gastsängerin Simone Oberstein, Kirche Mösthinsdorf, Gemeinde Petersberg 14.04., 16:00 Uhr: Gospelkonzert mit den Salttown Voices aus Halle, Kirche Bennstedt, Salzatal OT Bennstedt 14.04., 17:00 Uhr: KlangZeitReisen, Kirche Langenbogen, Teutschenthal OT Langenbogen 15.04., 15:00 Uhr: Frühlingskonzert des Kammerchors Leuna, MAXX Restaurant im CCE Leuna 15.04., 15:30 Uhr: Frühlingskonzert, Gasthaus Teicha, Petersberg OT Teicha 15.04., 17:00 Uhr: Frühlingsfrohe Klänge am Fürstenhof, Stadtkirche St. Maximi Merseburg 20.04., 18:00 Uhr: Kabarett- Abend Herricht und Preil, Hotel Lindenhof Bad Lauchstädt 20.04., 19:00 Uhr: Benefiz-Konzert in St. Nikolai Wettin, Wettin-Löbejün OT Wettin 21.04., 19:00 Uhr: Tanz in den Frühling, 8. Frühlingsball mit der Bigband Querfurt und Kaesslight, Kulturhaus Obhausen 22.04., 14:30 Uhr: Frühlingsfest mit Drehorgeln, Gasthof Oppin, Landsberg OT Oppin 23.04., 14:00 Uhr: Seniorenveranstaltung mit dem Löbejüner Frauenchor, Kunst- und Kulturscheune Wettin-Löbejün OT Löbejün 25.04., 20:00 Uhr: Benefizkonzert – Es tönen die Lieder, Evangelische Kirchengemeinde Dölau-Lieskau, Salzatal OT Lieskau 27.04., 19:00 Uhr: Kulinarisches Abendkonzert, Historischer Kursaal Bad Lauchstädt SONSTIGES 31.03., 10:00 Uhr: Saisoneröffnung der Straußwirtschaft am Geiseltalsee, Mücheln 01.04., 11:30–14:30 Uhr: Osterbuffet Café & Bar Pfännerhall, Braunsbedra 02.04., 14:30–19:00 Uhr: Ostern am Hasse-See, Braunsbedra OT Roßbach 02.04., 17:00 Uhr: Moderierte österliche Weinprobe mit 5 Weinen und Winzerplatte, Weingut Hoffmann, Alte Schrotmühle, Salzatal OT Höhnstedt 06.04., 18:00 Uhr: Jungweinprobe, „Alte Remise" Bad Lauchstädt 07.04., 12:00 Uhr: Jungweinprobe Jahrgang 2017, Weingut Thürkind, Mücheln OT Gröst 07.04., 19:00 Uhr: Jungweinprobe, Kultursaal Höhnstedt 07.04., 09:00–16:00 Uhr: Trödelund Krammarkt, Postplatz Braunsbedra 08.04., 15:00 Uhr: Ostereiersuche für Kinder zu Kleinostern, Dorfgemeinschaftshaus Friedensdorf, Leuna OT Friedensdorf 10.04., 14:00 Uhr: Frühlingsbasteln für Kinder, Kunst- und Kulturscheune, Wettin-Löbejün OT Löbejün 15.04.,14:00 Uhr: Frühlingsfest in der Alten Turnhalle Zöschen 17.04., 16:30 Uhr: Kreativwerkstatt für Kinder, Untergeschoss Stadtbibliothek Leuna Sprachen Französisch A1.1 Anfänger ohne Vorkenntnisse 12.04. –14.06., Merseburg, 8x Donnerstag, 16:30–18:00 Uhr, 40,00 Euro Französisch Schnupperkurs – Nicht sprachlos auf Reisen 20.04.–22.04., Merseburg, je 1x Fr., 17:30 Uhr, Sa./So., 9:30 Uhr, 40,79 Euro; Anmeldeschluss: 06.04. Spanisch A1.1 Anfänger ohne Vorkenntnisse 03.04.–19.06., Merseburg, 10x Dienstag, 17:30–19:00 Uhr, 50,60 Euro Spanisch Schnupperkurs – Nicht sprachlos auf Reisen 20.04.–22.04., Merseburg, je 1x Fr., 17:30 Uhr, Sa./So., 9:30 Uhr, 40,79 Euro; Anmeldeschluss: 06.04. Weitere Spanischkurse A1 bis A2 Verschiedene Niveaus: Jeweils Montag/Mittwoch, 17:00–18:30 Uhr bzw. 18:35–20:05 Uhr, Einstieg jederzeit möglich Gesundheit aid – Ernährungsführerschein für Kinder 25.04.–13.06., Merseburg, 7x Mittwoch, 16:30–18:00 Uhr, 28,00 Euro Kochen für und mit Kindern 26.05., Merseburg,1x Samstag, 09:30–12:30 Uhr, 14,00 Euro Vortrag: Bewusst Essen – Mit Köpfchen durch den Supermarkt 16.04., Merseburg, 1x Montag, 17:00–18:30 Uhr, 4,00 Euro Farb- und Typberatung 10.04.–24.04., Merseburg, 3x Dienstag, 17:00–20:00 Uhr, 42,00 Euro Chinesisch Kochen – Fleischgerichte 19.04., Merseburg, 1x Donnerstag, 17:00–20:45 Uhr, 27,50 Euro Yoga – angenehm anders 11.04.–27.06., Teutschenthal, 9x Mittwoch, 17:00–18:00 Uhr, 100,80 Euro Lachyoga – Lachen ohne Grund 10.04., Merseburg, 1x Dienstag, 17:30–20:30 Uhr, 14,00 Euro Achtsamkeit im Alltag 20./21.04., Merseburg, 1x Freitag, 18:00–20:15 Uhr und 1x Samstag, 10:00–15:30 Uhr, 35,00 Euro Computer & Smartphone 10-Finger-Tastschreiben in 5 Stunden 13.04.–17.04., Merseburg, 1x Di. u. 1x Fr. 17:30–20:30 Uhr, 1x Sa. 08:00–09:30 Uhr, 62,35 Euro Fit fürs Büro mit Office 2013 26.04., Merseburg, 10x Donnerstag, 17:30–20:30 Uhr, 140,00 Euro Tabellenkalkulation Excel – Teil 1 16.04., Merseburg, 5x Montag u. 5x Dienstag, 17:30–20:30 Uhr, 140,00 Euro Mehr Details auf www.kvhs-saalekreis.de Tel. 03461 259088-0; E-Mail: kvhs@saalekreis.de Kreisvolkshochschule Aktuell Carl-Loewe-Konzert Schüler der Kreismusikschule ehren den Löbejüner Komponisten Auch in diesem Jahr steht ein Carl-Loewe-Konzert auf dem Konzertplan der Musikschule. Die Schülerinnen und Schüler ehren den in Löbejün geborenen Komponisten am 22. April um 15:00 Uhr im Bogenhaus des Historischen Stadtgutes in Löbejün. Kleinere Schüler/innen erarbeiteten im Vorfeld von den Lehrer/innen arrangierte Lieder des Balladenkönigs, während die Älteren Originalwerke präsentieren. Lassen Sie sich überraschen von den romantischen Loewekompositionen überhaupt, aber besonders von den Interpretationen unserer Schüler/innen der Musikschule. Weitere Informationen zu unseren Konzerten finden Sie auf unserer Website unter: www.musikschule-carl-loewe.de Gregorianika in Concert – Signum-Tour 2018 Auch 2018 kommt Gregorianika wieder auf Konzertreise nach Deutschland. Am 22.04.2018 gastiert der Chor in Petersberg. Das Konzert findet um 16:00 Uhr in der St. Georg Kirche Mösthinsdorf statt. Neben den atemberaubenden Stimmen wird auch der typisch meditative Charakter der Gregorianik nicht zu kurz kommen. Die Konzertgäste erwartet in dem 90-minütigen Programm neben den „Klassikern“ – wie Ameno und Mönchsgebet – eine Sammlung ihrer bekanntesten Eigenkompositionen. Ferner hält der Chor noch einige ungehörte Überraschungen für seine Fans bereit. Als erster gregorianischer A Cappella Chor hat Gregorianika in seiner 12-jährigen Schaffenszeit mit 9 CDs, einer legendären Live-DVD und zahlreichen Konzerten wesentlich zu der Popularität und Wiederbelebung dieses speziellen Genres beigetragen. Genießen Sie das unvergessliche Erlebnis, welches Gregorianika seinen Fans auf seiner Konzertreise 2018 präsentiert. Karten sind im VVK für 19,00 Euro im Edeka in Ostrau, im Geschäft Gabriele Müller in Schortewitz, im Lotto-Hermes-Tabakwarengeschäft in Zörbig oder unter der Telefonnumer 034600 20869 (Fam. Krimm) erhältlich. Natürlich können Sie auch online bestellen auf www.moesthinsdorf. de Text und Foto: Weltmusik Kinder- und Familienspektakel Burg Querfurt erwacht – sagenhaft Am Wochenende des 21. und 22. April verwandelt sich die FilmBurg Querfurt in einen Ort voller sagenhafter Figuren und Geschichten. Hier kann die ganze Familie spielend lernen und Spaß haben. Die große Herausforderung des diesjährigen „Burg erwacht“: Findet mit Hilfe einer Karte heraus, wo der Berggeist Rübezahl seinen Schatz vergraben hat! An unzähligen Stationen wird nicht nur zugeschaut, sondern vor allem mitgemacht. Klein und Groß begeben sich auf eine magische Reise in die Welt der Sagen. Dunkle Geschöpfe, fantastische Musiker und mystische Rätsel machen den Zauber perfekt. An der Hula-Hoop-Station (siehe Foto) kann man den Reifen kreisen lassen und dabei sagenhafte Tricks erlernen. Im orientalischen Teezelt hinter dem Regenbogen finden Gäste einen Moment der Ruhe bei süßem Kakao und leckerem Kaffee. Für alle abenteuerhungrigen Mägen ist im Sagenland freilich auch gesorgt. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 10:00–18:00 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene 5,00 Euro, Kinder bis 14 Jahre Euro 1,00 Euro Tipp: Für Kinder in sagenhaften Kostümen ist der Eintritt frei! Merseburger Museumsnacht Am Sonnabend, 21. April 2018, ist es wieder soweit: die 5. Merseburger Museumsnacht lockt von 17:00 bis 23:00 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm und vielfältigen Angeboten zum Mitmachen. Folgende Galerien und Museen beteiligen sich an der Museumsnacht: das Deutsches Chemie- Museum, das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg, das Kunsthaus Tiefer Keller, die Kunsttanke, das Petrikloster, der Merseburger Dom, das Planetarium und die Willi-Sitte-Galerie Ein Pendelbus verbindet ab 16:30 Uhr alle Veranstaltungsorte. Mit dem Ticket ist der Eintritt für alle Einrichtungen und die Benutzung des Pendelbusses bezahlt. Tickets sind im VVK in der Tourist- Information Merseburg, im Dom-Shop und in der Willi-Sitte- Galerie für 5,00 Euro oder an der Abendkasse für 6,00 Euro erhältlich. Kontakt/Informationen Kulturamt Merseburg Oberaltenburg 2, 06217 Merseburg Tel. (03461) 24 89 261 E-Mail: kultur@merseburg.de Buchpräsentation Aufstieg und Fall Carl Wentzel war einer der erfolgreichsten Agrar-Industrie- Unternehmer Deutschlands, der 1944 als angeblicher Mitverschwörer des Attentats auf Hitler hingerichtet wurde. Seine Geschichte und die seines Unternehmens wird in „Aufstieg und Fall – Carl Wentzel und sein Agrarunternehmen“ erzählt. Autorin Eva Scherf wird zur Buchpräsentation am 5. April, 18:00 Uhr, auf Schloss Teutschenthal persönlich Auszüge aus ihrem Werk vorstellen. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Carl-Loewe-Denkmal auf dem Marktplatz in Löbejün Foto: René Burjanko Seite 7 31. März 2018 Saalekreis-Kurier Theatersommer 2018 im Goethe-Theater Bad Lauchstädt Mit über 40 Veranstaltungen zwischen April und Oktober dieses Jahres bietet der Theatersommer des Goethe- Theaters auch im Jubiläumsjahr 2018 ein breitgefächertes Programmangebot. Vor 50 Jahren, am 8. Juni 1968, wurden das Goethe-Theater und die Historischen Kuranlagen nach dreijähriger Sanierung feierlich wiedereröffnet. Damals erklang mit ‚Deidamia‘ zum ersten Mal eine Oper Georg Friedrich Händels auf der historisch getreu wiederhergestellten Theaterbühne. Das denkwürdige Doppeljubiläum wird zu den Händelfestspielen 2018 mit Opernaufführungen und einer Fotoausstellung gewürdigt. Am 9. Mai soll das neu gebaute Foyer des Kursaales den Namen Hans-Dietrich Genschers erhalten. Die Namensgebung wird von Staatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger, Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen- Anhalt, in Gegenwart der Witwe Genschers, Barbara Genscher, vorgenommen. Es wird eine lebensgroße Büste Genschers enthüllt, die der Freundeskreis des Goethe-Theaters, dessen Mitglied Hans Dietrich Genscher war, 2016 erworben hat. Ein weiterer Höhepunkt des Theatersommers ist die Neuinszenierung von Georg Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“(Premiere am 1. Juni). Für die Ausstattung der Komödie konnte der renommierte Hallesche Maler Moritz Götze gewonnen werden. Aufgrund der Sanierung des Goethe- Theaters im Juli und August finden mehrere Veranstaltungen des Theatersommers im Historischen Kursaal statt. Darunter Liederabende der Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann und der Koloratursopranistin Simone Kermes. Das Festspiel der deutschen Sprache findet 2018 vom 8. bis 14. Oktober in Bad Lauchstädt statt. Aufgeführt werden Goethes Dramen „Iphigenie auf Tauris“ und „Faust – der Tragödie erster Teil“ in namhafter Besetzung, darunter die Hallesche Bühnenlegende Marie Anne Fliegel. Abgerundet wird der sommerliche Spielplan durch Jazzkonzerte der Reihe „Women in Jazz“ und ein Gastspiel des Dresdner Kabaretts „Herkuleskeule“. Gefördert wird der Theatersommer durch das Land Sachsen-Anhalt, den Landkreis Saalekreis, die Saalesparkasse und die Honymusstiftung Merseburg. Eintrittskarten und Informationen gibt es bundesweit bei allen CTS – eventim Verkaufsstellen, im Besucherzentrum des Goethe-Theaters und im Internet. www.goethe-theater.com, Telefon: 034635 905472 Dornröschen und der Gestiefelte Kater an der Strippe Mit großem Zuspruch fanden vom 4. bis 8. März die 26. Festtage des Puppentheaters im Landkreis Saalekreis und in Merseburg statt. Kleine und große Fans des Figurentheaters kamen bei Aufführungen, wie „Dornröschen“, „Der gestiefelte Kater“, „Der kleine König und sein Pferd Grete“ oder „Der Goldschatz in der Mühle“ auf ihre Kosten. Gemeinsam hatten die Stadt Merseburg und der Landkreis für diesen kulturellen Höhepunkt namhafte Puppenspieler aus verschiedenen Regionen Deutschlands eingeladen, die in Merseburg, Mücheln(Geiseltal), Teutschenthal, Querfurt und in Wettin das gesamte Publikum mit ihren kleinen Kollegen, den Hauptdarstellern aus Pappmaschee oder Holz, begeisterten. Landesmeisterschaft im Tanzsport mit länderübergreifender Beteiligung Am 14. April findet in der Merseburger Rischmühlenhalle die 22. Sachsen-Anhalt Meisterschaft des Deutschen Bundesverbandes für Tanzsport (DBT) im Garde- und Showtanz statt. Ausrichter ist einmal mehr das Tanzstudio Leuna/Merseburg, das in diesem Jahr zudem sein 55-jähriges Vereins-Jubiläum begeht. Da der Wettbewerb auch als Qualifikationsturnier für die Deutschen Meisterschaften sowie Europameisterschaften fungiert, werden neben Tanzsportlern aus ganz Sachsen-Anhalt auch Teilnehmer aus anderen Bundesländern erwartet. Festlich herausgeputzter Osterbrunnen übergeben Ein starker Wintereinbruch begleitete in diesem Jahr die wiederbelebte Tradition des Osterbrunnens, der festlich geschmückt an den Landrat übergeben wird. Und so lagen die ca. 3.000 Ostereier, die Girlanden, und Osterhasenfiguren am 20. März unter einer dicken Schneedecke. Dennoch harrten die Mitglieder der Kreativgruppe „Aueperlen“ und der Interessengemeinschaft „Historische Kostüme Merseburg- Braunsbedra“ im dichten Schneetreiben auf dem Merseburger Domplatz aus. Traurig waren nur die Kinder der Integrativen Kindertagesstätte „Kinderland“ die normalerweise die Übergabezeremonie mit einem Programm begleiten. Für sie hatte der stellvertretende Landrat Hartmut Handschak jedoch einen Trostpreis im Gepäck. Ein großer Beutel Süßigkeiten hat seinen Weg in die Kita gefunden.
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20.02.2018 Saalekreis-Kurier 02/2018
„Obhusa Ahoi“, „Dürrenberg Solau“ oder „Schrapp Schrap - Lau Lau“ – nicht nur bei ihren Schlachtrufen sind die Karnevalisten im Saalekreis kreativ. Sie sind ausgelassen, fröhlich und bereichern mit ausgefallenen Ideen das Gemeindeleben. Allein 25 Gesellschaften sind im Karneval Landesverband Sachsen-Anhalt organisiert. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Vereine, die überall im Saalekreis mit ihren Veranstaltungsprogrammen ebenfalls die närrische Zeit lebendig gestalten. Doch wer denkt, dass der Startschuss erst am 11.11. fällt und am Aschermittwoch alles vorbei ist, der irrt. Denn auch die „Botschafter der guten Laune“ arbeiten ganzjährig hart für ihren Jahreshöhepunkt. Ein Beispiel sind die vielfältigen Tanzgruppen, die ihren Beitrag als anerkannte Sportart betreiben. Wie professionell und erfolgreich sie das tun, das zeigen nicht nur die Deutschen Meisterschaften, die am 10. und 11. März vor tausenden Zuschauern in der Halle Messe stattfinden werden – ausgerichtet vom Carneval Club Obhausen (Verbandsgemeinde Weida-Land). Auch die 20. Landesmeisterschaften im Karnevalssport des Landes Sachsen- Anhalt werden einmal mehr durch die Tanzgruppe Merseburg-Meuschau e. V. organisiert. Das Sport- Event steigt am Sonntag (25. Februar) in der Rischmühlenhalle. Eher als „Randsportart“ gibt es übrigens auch eine Landesmeisterschaft im Männerballett. Der amtierende Landesmeister kommt hier ebenfalls aus dem Saalekreis: Der Zscherbener Karneval Verein. Außerhalb dieser sportlichen Höhepunkte kristallisiert sich alle Vorarbeit natürlich rund um die Fastnachtswoche, die mit Prunksitzungen und Faschingsveranstaltungen für Jung und Alt einhergeht. Einer der Höhepunkte ist der Rosenmontagsumzug in Halle (Saale), der jährlich von mehr als 50 Vereinen bestritten wird – knapp die Hälfte davon kommt aus dem Saalekreis. Zu dessen Organisation arbeiten die im Halle Saalkreis Karneval Verein organisierten Gesellschaften eng zusammen. Die im wahrsten Sinne „kleine Schwester“ dieses Umzugs veranstaltet der Königliche Narrenverein der Stadt Merseburg – vor allem die jüngsten Mitbürger aus den städtischen Kindertagesstätten lassen hier in jeder Menge bunter Kostüme den Karneval in den Straßen hochleben. Auf den Spuren des Karnevals Mehrtägige rauschende Feste, bei denen sich Menschen verkleiden, um böse Geister zu vertreiben und die guten zu beschwören, sind seit mehreren Jahrtausenden überliefert. Die Ursprünge des modernen Karnevals bzw. der Fastnacht oder des Faschingsfestes liegen, wie so viele heute bekannte Festlichkeiten, im Jahreszyklus der christlichen Kirche. Um die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern zu erleichtern, die am Aschermittwoch beginnt, wurden bereits im Mittelalter ausgelassene Feste gefeiert. Diese Tradition hat sich vornehmlich in den katholisch geprägten Ländern lange erhalten. In den Ländern der Reformation, wie dem heutigen Sachsen-Anhalt, trat diese Tradition ebenso wie das Fasten selbst ab dem 16. Jahrhundert zunehmend in den Hintergrund. Eine Wiederbelebung gab es durch die Handwerkszünfte in den Städten und später im Barock durch Maskenbälle. Unter napoleonischer Herrschaft im 18./19. Jh. waren die Fastnachtsbräuche verboten. Ausgerechnet die preußischen Befreier erlaubten ihn wieder – in geordneter Form. Das war die Geburtsstunde des Rosenmontagsumzuges. Mehr zum Karneval im Saalekreis lesen Sie auf Seite 3. Närrische Zeit im Saalekreis Ein paar Fakten zur Fastenzeit • Beginn am Aschermittwoch (40 Tage vor Ostern, ohne Sonntage) • Ende in der Osternacht • Die Christen erinnern damit an den Leidensweg Christi, daher der Name Passionszeit. • Fasten bedeutet Verzicht auf unterschiedliche Dinge, vor allem auf Fleisch, Eierspeisen und Alkohol. • Heutzutage nutzen viele Menschen, auch Nichtchristen, die Fastenzeit, um bewusst auf Dinge zu verzichten und überdenken ihre Gewohnheiten. • Sie nutzen z. B. das Fahrrad anstelle des Autos, lesen statt fernzusehen, unternehmen etwas, anstatt zu Hause zu sitzen, tauschen Schokolade gegen Obst. Beim Rosenmontagsumzug durch die Merseburger Innenstadt feierten die kleinen und die großen Jecken, darunter Clowns, Funkenmariechen, Zauberer und Prinzessinnen, den Höhepunkt der 5. Jahreszeit. Portrait Gegen das Vergessen: Edda Schaaf trägt zur Erinnerungskultur im Saalekreis bei. Seite 5 Orkan Friederike Auch im Saalekreis hinterließ das Sturmtief Ende Januar eine Schneise der Verwüstung. Geisterhaft Dreharbeiten führten Schauspieler Sky du Mont nach Querfurt. Saalekreis-Kurier 24. Februar 2018 Seite 2 Saalekreis-Kurier Herausgeber: Landkreis Saalekreis, Der Landrat, Domplatz 9, 06217 Merseburg, Postanschrift: PF 1454, 06204 Merseburg V.i.S.d.P.: Franziska Weidner, Leiterin Büro des Landrates Kontakt: saalekreiskurier@saalekreis.de Redaktionsschluss: 9. Februar 2018 Verlag: Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung GmbH & Co. KG, Delitzscher Str. 65, 06112 Halle (Saale), Tel. 0345/565-0; Fax 0345/565-2360, Geschäftsführer: Tilo Schelsky Anzeigenleitung: Heinz Alt; Tel. 0345/565-2116 Vertrieb: MZZ Mitteldeutsche Zeitungszustell- Gesellschaft mbH, Delitzscher Straße 65, 06112 Halle (Saale); Tel.: 0345/565-2021 Druck: AROPRINT Druck- und Verlagshaus GmbH, Hallesche Landstraße 111, 06406 Bernburg Anzeigen: per E-Mail an anzeigen.sk-kurier@mz-web.de Tel. 0345/565-2116; Fax 0345/565-2129 Erscheinungsweise: Der Saalekreis-Kurier erscheint monatlich. Auflage: 100.000 Exemplare Privathaushalte erhalten eine kostenlose Briefkastenwurfsendung, soweit technisch möglich. Den Saalekreis-Kurier finden Sie auch auf unserer Homepage www.saalekreis.de. Das Umweltamt informiert Frösche und Kröten wandern wieder Wenn die Tage im Februar und März länger werden, erwachen die Erdkröten und andere Amphibien aus ihrer Winterstarre und beginnen die Wanderung vom Winterquartier zu ihren Laichgewässern. Jährlich fallen dabei Unzählige von ihnen dem Straßenverkehr zum Opfer, da viele Krötenwanderwege durch Straßen zerschnitten werden. Zum Schutz der Tiere wird die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Saalekreis wie bereits in den vergangenen Jahren Amphibienschutzmaßnahmen an Schwerpunktbereichen durchführen. Betroffen hiervon sind die Landesstraße L 156 zwischen Zaschwitz und Fähranleger Wettin, die Landesstraße L 219 vor dem Ortseingang Lodersleben aus Richtung Querfurt kommend sowie am Ortseingang der Ortslage Ellerbach und in Schochwitz im Bereich „Zur Luppmühle“. Hier werden sogenannte Amphibienschutzzäune aufgestellt und in regelmäßigen Abständen Eimer erdbodengleich eingegraben. Die darin aufgefangenen Amphibien werden täglich nach Art, Anzahl und Geschlecht erfasst und anschließend in das schützende Laichgewässer auf der anderen Straßenseite getragen. Die untere Naturschutzbehörde bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Schutzzäune nicht zu beschädigen, die Eimer weder zu verschmutzen noch zu entwenden, die Kröten in den Eimern zu belassen und die Hunde in diesen Bereichen nicht unangeleint laufen zu lassen, um zum Erhalt dieses außergewöhnlichen Naturschauspiels beizutragen. Zusätzlich werden in diesem Jahr teilweise Abdeckungen über den Fangeinrichtungen (Eimern) errichtet. Durch diese Abdeckungen soll der Zugriff von Waschbären, Reihern u. ä. auf die Frösche, Kröten und Molche verhindert werden. Wir bitten Sie daher, die Abdeckungsgitter ebenfalls nicht zu beschädigen oder zu entfernen. Bioabfallentsorgung im Saalekreis Im Landkreis Saalekreis werden flächendeckend Bioabfälle über die Biotonne gesammelt. Im Jahr 2017 konnte die Sammelmenge um über 15% gesteigert werden. Ausschlaggebend hierfür ist nicht zuletzt der Kostenvorteil, der für die Nutzer der öffentlichen Abfallentsorgung zu erzielen ist. Bei der Entsorgung über die Biotonne fallen je Kilogramm Bioabfall 15 Cent an Gebühren an. Bei der Entsorgung über die Restabfalltonne werden 18 Cent je Kilogramm fällig. Allerdings ist in vielen Fällen eine Verunreinigung der Bioabfälle durch Plastiktüten und Fehlwürfe zu beobachten. Über die Biotonne sind ausschließlich biologisch abbaubare Abfälle zu entsorgen. Dazu gehören Küchenabfälle wie Gemüse- und Obstreste oder Kaffeesatz sowie Gartenabfälle wie Fallobst, Rasenschnitt oder Unkraut. Um Gerüchen vorzubeugen oder um feuchte Bioabfälle besser sammeln zu können, kann dieser Abfall in Küchenpapier eingewickelt und in der Biotonne entsorgt werden. Plastiktüten sollten über der Biotonne ausgeleert und separat in der „gelben Tonne“ oder bei starker Verschmutzung in der Restabfalltonne entsorgt werden. Auf die Verwendung und Entsorgung von biologisch abbaubaren Kunststoffbeuteln in den Biotonnen sollte verzichtet werden. Diese Kunststoffe sind im Abfallgemisch optisch von anderen Kunststoffen nicht zu unterscheiden und benötigen zumeist eine deutlich längere Zeit für die Zersetzung als der übrige organische Abfall. Spätestens nach der Kompostierung der Bioabfälle und dem Ausbringen des Komposts auf landwirtschaftlichen Nutzflächen entstehen Probleme beim Aufbringen von Kunststoffresten. Der Landkreis und der beauftragte Entsorger zur Sammlung der Bioabfälle, die Entsorgungsgesellschaft Saalekreis mbH, werden Kontrollen der Biotonnen durchführen. Bei der Feststellung von Fehlwürfen, d.h. der Entsorgung von nicht biologisch abbaubaren Abfällen, erfolgt keine Entsorgung. Die Abfälle sind in diesen Fällen durch die Nutzer nach zu sortieren. Zudem können Bußgelder verhängt werden. Der Landrat gratuliert Am 14. Februar feierten Annemarie und Willy Walther aus Teutschenthal ihren 70. Hochzeitstag. Am 12. Februar begingen Ruth und Oskar Hock aus Braunsbedra ihr 65. Ehejubiläum. Ebenfalls ihre Eiserne Hochzeit feierten am 14. Februar Christel und Ernst Dolezal sowie Agnes und Kurt Schneider aus Merseburg. Auch konnten am 21. Februar Walli und Paul Kelterborn aus Teutschenthal OT Eisdorf auf stolze 65 Ehejahre zurückblicken. Der Landrat gratuliert allen Jubilaren und wünscht ihnen alles Gute und weitere gesunde Jahre in Harmonie und Zufriedenheit. Wahl von zwei Vertrauenspersonen als Beisitzer im Wahlausschuss beim Amtsgericht Halle Bewerbung als Vertrauensperson für den Wahlausschuss „Schöffenwahl“ beim Amtsgericht Halle Die Amtszeit der im Jahr 2013 gewählten Schöffinnen und Schöffen endet mit Ablauf dieses Jahres. Für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2023 sind deshalb die Schöffen, entsprechend den Regelungen des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG), zu bestimmen. Hierzu sind gemäß § 40 GVG zwei Vertrauenspersonen als Beisitzer im Wahlausschuss „Schöffenwahl“ vom Kreistag des Saalekreises zu wählen. Als Vertrauensperson kann sich bewerben, wer in den Gemeinden Kabelsketal, Petersberg, Salzatal, Teutschenthal, der Stadt Landsberg und der Stadt Wettin-Löbejün des Landkreises Saalekreis wohnt. Wahl von sieben Vertrauenspersonen als Beisitzer im Wahlausschuss beim Amtsgericht Merseburg Bewerbung als Vertrauensperson für den Wahlausschuss „Schöffenwahl“ beim Amtsgericht Merseburg Die Amtszeit der im Jahr 2013 gewählten Schöffinnen und Schöffen endet mit Ablauf dieses Jahres. Für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2023 sind deshalb die Schöffen, entsprechend den Regelungen des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG), zu bestimmen. Hierzu sind gemäß § 40 GVG sieben Vertrauenspersonen als Beisitzer im Wahlausschuss „Schöffenwahl“ vom Kreistag des Saalekreises zu wählen. Als Vertrauensperson kann sich bewerben, wer in den Gemeinden des Landkreises Saalekreis, ausgenommen die für das Amtsgericht Halle benannten, wohnt. Jahresrückblick 2017 Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis Im Jahresdurchschnitt 2017 betreute der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis 5.476 arbeitslose, erwerbsfähige Hilfebedürftige. Ihre Zahl verringerte sich seit 2012 (-1.557 Personen) deutlich (siehe Grafik). „Die Zahlen sollten nicht darüber hinweg täuschen, dass sich der Eingliederungsprozess in Arbeit und Ausbildung immer schwieriger und langwieriger gestaltet. Eine Vielzahl von ESF Landes- und Bundesprogrammen gibt uns zusätzlichen Handlungsspielraum“, berichtet der Betriebsleiter des Eigenbetriebes für Arbeit – Jobcenter Saalekreis, Dr. Gert Kuhnert. Entwicklung der arbeitslosen, erwerbsfähigen Hilfebedürftigen im Jahresdurchschnitt im Rechtskreis SGB II Die Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren konnten von den guten Entwicklungen am Arbeitsmarkt profitieren. Ihre Zahl ging im Vergleich zum Vorjahr erneut zurück. Dennoch liegen hier Licht und Schatten eng beisammen. „Die Jugendarbeitslosigkeit nahm seit 2012 um 28,6 Prozent ab. Bei den jungen Menschen unter 25 Jahre erhöhte sich die Zahl derjenigen ohne Schulabschluss um 23,6 Prozent und die der ohne Berufsabschluss um 42,2 Prozent im gleichen Zeitraum. Da gibt es für uns noch viel zu tun“, informiert der Betriebsleiter. 1.038 geflüchtete erwerbsfähige Leistungsberechtige erhielten im Dezember Grundsicherungsleistungen. Das Erlernen der deutschen Sprache lag auch 2017 weiter im Fokus unserer Aktivitäten. 735 Personen absolvierten im Jahresverlauf Alphabetisierungs-, Integrations- oder berufsbezogene Sprachkurse. Darüber hinaus mündeten 328 Frauen und Männer in Maßnahmen des Eigenbetriebes für Arbeit ein. Hier wurden unter anderem Kenntnisse über das Leben und Arbeiten in Deutschland vermittelt und die Anforderungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes nahe gebracht. Erste Praktika in Unternehmen ermöglichten Einblicke in die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Einzelnen. Im Berichtsjahr erfolgten 110 Arbeitsaufnahmen. Im Jahresdurchschnitt 2017 wurde an 9.903 Bedarfsgemeinschaften Grundsicherungsleistungen gezahlt. Das kommt einer Reduzierung um 2.719 im Betrachtungszeitraum gleich. Innerhalb von nur sechs Jahren nahm die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 4.191 Personen ab. Die Verringerung der Leistungsbezieher führt u. a. dazu, dass weniger Kosten der Unterkunft aufgewendet werden müssen. „Immerhin konnte der Landkreis Saalekreis im Vergleich zu 2016 im letzten Jahr 1.792.500 Euro an KdU sparen“, kommentiert Kuhnert die aktuellen Entwicklungen. Fazit und Ausblick des Betriebsleiters Alle Programme im Bereich der Arbeitsmarktpolitik, die in den letzten 3 Jahren angeschoben wurden, entfalten ihre Wirkung. Von der Reduzierung der Bestandszahlen sind alle Personengruppen in unterschiedlicher Ausprägung betroffen, dennoch gibt es weiterhin viel zu tun. 2018 werden wir noch intensiver daran arbeiten, weitere Potentiale für den Arbeitsmarkt zu erschließen. „Um den künftigen Ansprüchen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden, müssen zunehmend auch marktferne Personengruppen motiviert, stabilisiert und entsprechend qualifiziert werden. Das braucht Zeit. Wir merken, dass die Betriebe flexibler auf das vorhandene Arbeitskräftepotential reagieren. Mehr Zeit für die Einarbeitung wird oftmals in Kauf genommen. Das hat sich für alle Beteiligten bezahlt gemacht. Das begleitende Coaching spielt eine wichtige Rolle. Etwaige Probleme, die nach längeren Phasen der Arbeitslosigkeit durchaus auftreten können, werden oft „im Miteinander“ gelöst und so Abbrüche, sei es bei der Ausbildung oder der Arbeit, vermieden“, berichtet der Arbeitsmarktexperte. Text und Foto: EfA Voraussetzung für die Bewerbung: Die Bewerber müssen u. a. die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, die deutsche Sprache ausreichend beherrschen und gesundheitlich geeignet sein. Sie dürfen noch nicht 70 Jahre alt sein bzw. müssen das 25. Lebensjahr vollendet haben. Ebenso dürfen sie nicht entmündigt oder vorbestraft sein. Bewerbungen sind per Post oder per E-Mail bis zum 28.02.2018 an das Rechtsamt des Landkreises Saalekreis, Domplatz 9, 06217 Merseburg, rechtsamt@saalekreis.de, zu richten. Die der Bewerbung beizufügende Erklärung finden Sie im Amtsblatt 05/2018 auf www.saalekreis.de/de/amtsblatt.html Kreisvolkshochschule Aktuell Kunst & Kultur Grundlagen der Ölmalerei 21.02.–02.05., Merseburg, 10x Mittwoch, 17:00–18:30 Uhr, 60,00 Euro Fotoschule – Kamera im Griff 14.03., Merseburg, 5x Mittwoch 17:00–20:00 Uhr, 60,00 Euro Workshop – Portrait-Fotografie 03.03., Merseburg, 1x Samstag 08:00–13:00 Uhr, 18,00 Euro Workshop Filzen – Spinnwebfilz 24.02., Querfurt, 1x Samstag 10:00–16:30 Uhr, 31,00 Euro 02.03., Merseburg, 1x Freitag 15:00–20:00 Uhr, 25,00 Euro jeweils inkl. Material Fotografieren mit dem Handy 20.03., Merseburg, 1x Dienstag 17:00–20:00 Uhr, 14,00 Euro Mehr Informationen zu allen Angeboten mit Inhalt und Terminen unter www.vhs-halle-saalekreis.de Bekanntmachung Bekanntmachung Dr. Gert Kuhnert Anmeldung zur Jägerprüfung 2018 Der Landkreis Saalekreis führt als zuständige Jagdbehörde seine diesjährige Jägerprüfung nach § 15 Abs. 5 Bundesjagdgesetz am 20. und 23. Juni durch. Das Antragsformular erhalten Sie direkt bei der Jagdbehörde (Ordnungsamt) des Landkreises, Domplatz 2 in Merseburg. Die Prüfungsgebühr beträgt 250 Euro. Anmeldeschluss ist der 22. Mai 2018. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Bei einer Teilnehmerzahl unter 15 Personen werden die Prüflinge an eine andere Jagdbehörde vermittelt. Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Jagdbehörde unter den Telefonnummern 03461 40-1237 und -1219 zur Verfügung. Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2013 2013 2014 2015 2016 2017 7.033 6.720 6.688 6.744 6.260 5.476 Seite 3 24. Februar 2018 Saalekreis-Kurier „DIE JECKEN“ sind los – Karneval im Saalekreis Deutsche Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport 2018 „Der Weg ist das Ziel“ – Unter diesem Motto richtete der Carneval Club Obhausen im Auftrag des Karneval Landesverbandes Sachsen-Anhalt die Norddeutschen Meisterschaften 2013 in der Messe Halle in Halle an der Saale aus. Dieses Event erhielt so tolle Kritiken, dass sehr schnell klar wurde, die Norddeutschen Meisterschaften 2013 konnten noch nicht das Ende sein, vielmehr waren sie ein Etappenziel auf dem Weg zur Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften. Also war nach dem Turnier auch gleich vor dem Turnier! Die Deutsche Meisterschaft 2018 findet am 10. und 11. März in der Messe Halle statt. Dort werden wir pro Tag etwa 1.000 Tänzerinnen und Tänzer sowie 5.700 Gäste erwarten. Namhafte Vereine aus den Karnevalshochburgen der Republik reisen mit LKWs für ihr Equipment und mit Bussen voller enthusiastischer Fans an. Mehrere tausend Übernachtungsmöglichkeiten werden benötigt, um alle Aktiven und Gäste an diesem Wochenende in unserer Region unterzubringen. Organisatorisch und auch logistisch ist es für den Carneval Club Obhausen e. V. (CCO), als kleiner Verein mit 152 eingeschriebenen Mitgliedern, eine riesengroße Herausforderung. Auch in diesem Jahr sollen sich alle Aktiven und Besucher wieder wohlfühlen und dieses Wochenende in guter Erinnerung behalten. Natürlich hoffen wir sehr, dass sich im nächsten Jahr auch der ein oder andere Teilnehmer aus unserem Bundesland für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren wird. Die Qualifizierung dafür holen sich die Tänzerinnen und Tänzer bei den Landesmeisterschaften, auf offenen Turnieren und bei den Norddeutschen Meisterschaften. Text: Holger Grünhage, CCO, Foto: Heiko Moenke Der Farnstädter Karnevals Gesellschaft e. V. (FKG) wurde 1963 gegründet. Bei seiner Gründung zählte er ca. 13 Mitglieder. Von Anfang an dabei war Rüdiger Schiele, der gegenwärtig noch aktiv ist. Mit seinen über 60 Mitgliedern und ca. 100 Aktiven veranstaltet er jährlich etwa sieben bis acht Events mit drei verschiedenen Programmen. Nicht nur die Mitglieder, auch die zahlreichen Freiwilligen, investieren viel Zeit und Arbeit in den Verein. Dazu zählen die Trainer der Tanzgruppen, die Funken und nicht zu vergessen die fleißigen Frauen. Mit seinem Schlachtruf: „Farnstädt Helau!“ blickt der Verein bereits auf sein 55. Jubiläum. Bei den „Blau–Weißen“ sind vom Miniballett, über die Funkengarde bis hin zum Männerballett alle mit von der Party. So tragen sie die Tradition des Karnevals von Generation zu Generation, halten den Verein lebendig und sind eine Bereicherung für die Gemeinde Farnstädt. Der zur Stunde amtierende Präsident Oliver Kitzing und seine Vereinskollegen luden zur Jubiläumssession 2017/2018 wieder zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Am 11.11.2017 startete der Verein furios in die Session. Trotz widrigster Wetterbedingungen bereits bei der Schlüsselübergabe, war diese gut besucht und ein voller Erfolg. Die abendliche Veranstaltung zeigte ebenso, dass die Fans der Farnstädter Karnevals Gesellschaft e.V. uns auch in diese Session wieder die Treue hielten. Text und Fotos: Michael Dockhorn FKG e.V. FKG – Farnstädter Karnevals Gesellschaft Schraplauer Carneval Club e. V. – gegründet 1981 Vor 37 Jahren waren es Christine Thieme, Anna Zielezinski und Renate Busch, die die Idee hatten, den Karneval in Schraplau wieder aufleben zu lassen. Zunächst gab es kein so großes Interesse. Doch dann bildete sich der erste Elferrat. Schlachtruf wurde das noch heute verwendete „Schrapp Schrapp – Lau lau!“, was in karnevalistischen Kreisen doch eher ungewöhnlich ist. Bereits im zweiten Jahr hatte der SCC sein erstes Prinzenpaar. Zu tiefsten DDR-Zeiten war es nicht so einfach, die Mitglieder auszustaffieren, also ließ man Kellnerjacken umarbeiten. Die ersten Mützen wurden von den närrischen Kollegen aus Bad Kösen gesponsert. Das Vereinsleben funktionierte gut, nicht zuletzt, weil man ohne finanzielle Probleme arbeiten konnte. Nach der Wende haben wir den Verein eintragen lassen und uns eine Satzung gegeben. 20 Jahre lang hatte der Präsident der ersten Stunde, Günter Freund, das Zepter in der Hand. Seit siebzehn Jahren ist es Horst Kirstein. Wir feiern aber nicht nur Karneval, unser Verein engagiert sich auch anderweitig. Beispielsweise beim Abriss der ehemaligen Kinderkrippe oder des Melkstandes, beim Streichen des Agrarunternehmens und beim Erhalt des Saales. In Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde haben wir jetzt auch schöne Vereinsräume in der Schule beziehen können. Bei uns ist Aschermittwoch längst nicht alles vorbei. Wir organisieren im Sommer immer eine tolle Poolparty in unserem Stadtbad und sind beim Schrappelmarkt eine feste Größe als Betreiber eines eigenen Versorgungszeltes. Text und Fotos: SCC Der Königliche Narrenverein Merseburg (KNV) Der KNV ist seit 2010 eine Abteilung der Tanzgruppe Merseburg-Meuschau e. V. und besteht aus über 150 Mitgliedern in 8 altersgestaffelten Tanzgruppen zwischen 1 und 50 Jahren. In deren mittlerweile 30 jährigem Bestehen haben sich drei Abteilungen herausgebildet, die Tanzgruppe Merseburg- Meuschau, die Königliche Hofschneiderei zu Merseburg und der Königliche Narrenverein Merseburg. 1987 begann alles mit kleinen Tanzdarbietungen auf regionalen Veranstaltungen, welche bereits 1996 zur erfolgreichen Teilnahme an Tanzsportturnieren führten. 2002 übernahm der Verein die Trägerschaft über die Königliche Hofschneiderei von der Stadt Merseburg und schaffte es 2003 bis in die Heiligen Hallen des Kölner Karnevals. Seit 2006 ist der Verein fester Bestandteil des Sachsen-Anhalt- Tages in der Region und bietet seit 2010 eine neue Plattform für Merseburger Karnevalisten. 2015 ging er in der Kölner Lanxess Arena als erste sachsen-anhaltinische Garde bei den Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport des Bundes Deutscher Karneval (BDK) an den Start. In jeder Faschingssession organisiert der KNV seit 8 Jahren ein ganzes Veranstaltungswochenende in der Merseburger Rischmühlenhalle, mit dem Behinderten-, dem Saalekreis- und dem Kinderfasching. Dort treten alle Tanzgruppen des Vereins auf. In den Rosenmotagsumzug werden seit einigen Jahren auch die Kindergärten und Grundschulen eingebunden und ziehen durch die Merseburger Innenstadt. Text: Jacqueline Franke, Foto: Christian Große Schraplauer Carneval Club e.V. Das Männerballett des SCC Ein buntes Treiben bei der Farnstädter Karnevalsgesellschaft Das Kinderprinzenpaar gibt sich die Ehre. Wilder Faschingstanz des FKG e. V. Katharina Theil vom DJK Oberasbach (Landkreis Fürth) belegte 2017 bei den Meisterschaften in Oberhausen den 1. Platz in der Kategorie „Tanzmariechen“. Die Tänzerinnen und Tänzer messen sich außerdem in den Disziplinen „Tanzpaare“, Weibliche Garden“, „Gemischte Garden“ und „Schautänze“. - 24h für Sie im Haus - Aufzug - Barrierefreiheit - Begegnungsstätte - Hilfe im Alltag, Friseur, Fußpflege, etc. - Vereinbarung von Arztterminen - Für Demenzpatienten geeignet Wohnen und Pflege mit: 0345 - 78 28 10 71 Betreutes Wohnen in Halle Rosengarten & Neustadt Keine Sorge: Hier ist immer jemand für Sie da! Einmalig in Mitteldeutschland! Im Bergzoo Halle Täglich ab 18:00 Uhr geöffnet www.zoo-halle.de Tickets in der Ticketgalerie, bei TIM-Ticket im Kaufhof, in der Tourist-Information Halle, an der Abendkasse sowie online unter ww w.magische-lichterwelten.de und auf unserer Homepage. Präsentiert von: Mit freundlicher Unterstüzung von: Saalekreis-Kurier 24. Februar 2018 Seite 4 Musik Er“fassen“ Projekttag an der Regenbogenschule Landsberg Ende Februar fand zum wiederholten Male unser Projekttag in der Regenbogenschule Landsberg statt, zu dem die Lehrer der Musikschule „Carl Loewe“ mit vielen Instrumenten im Gepäck in die Stadt mit der Doppelkapelle reisten. Die Kinder der Regenbogenschule hatten so die Möglichkeit, viele Instrumente auszuprobieren und sich am selbsterzeugten Klang zu erfreuen. Gemeinsam mit den Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiterinnen der Schule gestalteten wir einen Mitmach-Tag für die Schülerinnen und Schüler. Diese waren sehr aufmerksam und fasziniert von den Möglichkeiten, den „Probier-Instrumenten“ die Töne zu entlocken. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler z. B. an der Geige, Flöte, Gitarre, dem Klavier, Keyboard und Schlagzeug versuchen. Das Projekt wird gefördert vom Landesschulamt und den Fördervereinen der beiden Schulen. Text: Gisela Webel Budenzauber – Fußball unterm Hallendach In den Wintermonaten, wenn die Fußballer Spielpause haben, finden in einigen Orten des Saalekreises Hallenfußballturniere statt. Ganz gleich, ob Männeroder Frauenmannschaften oder die jungen Nachwuchskicker dem runden Leder nachjagen, Hallenfußball ist immer ein Zuschauermagnet. Schnell, präzise, trickreich, das ist das Flair, das den Fußball in der Halle ausmacht. Mannschaften, die das beherrschen, haben alle Chancen, das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Hallenfußball ist nicht vergleichbar mit dem Spiel auf dem Rasen, denn der Ball rollt auf dem Hallenparkett schneller und die Abseitsregel ist aufgehoben. Von den Spielern wird deshalb in puncto Schnelligkeit, Präzision und Ballbeherrschung einiges abverlangt. Mit Beifall und Begeisterungsrufen belohnen die Zuschauer die zahlreichen gefallenen Tore, darum sagt man in Fußballerkreisen auch Budenzauber zum Fußball unter dem Hallendach. Am 19. Januar kamen zahlreiche Zuschauer in die Merseburger Rischmühlenhalle, denn acht Mannschaften aus dem Saalekreis, von der Oberliga bis zur Kreisliga, spielten um den Pokal, den die Merseburger Stadtwerke gestiftet hatten. Die Mannschaft der SG Blau- Weiß Brachstedt gewann das Turnier und durfte den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Am 20. und 21. Januar war Budenzauber auch in der Spergauer Jahrhunderthalle angesagt. Ein ganzes Wochenende kämpften Nachwuchskicker aus 31 Mannschaften aus dem Saalekreis und von anderen regionalen Vereinen, um die beste Mannschaft zu ermitteln. In fünf Altersklassen wurde um Tore, Punkte und den Sieg gekämpft. Zauberfußball pur bekamen die zahlreichen Zuschauer, meist mitgereiste Eltern und Großeltern, zu sehen. Die Mannschaften vom SV Merseburg 99, SV Großgräfendorf, NSG Saaletal, SV Merseburg-Meuschau und der SG Spergau gewannen in ihren jeweiligen Altersklassen das Turnier und damit die begehrten Pokale. Viele Tore gab es zu bejubeln und manch eines der jungen Talente zeigte, was es in puncto Fußballtechnik schon draufhat. Das lässt für den Fußball und dessen Vereine im Saalekreis hoffen. Text und Foto: Tilo Buschendorf Kreisvolkshochschule Aktuell Kunst & Kultur Blumenwerkstatt – Ostern 22.03., Merseburg, 1x Donnerstag 17:00–19:15 Uhr, 16,00 Euro 13.03., Querfurt, 1x Dienstag 17:00–19:15 Uhr, 16,00 Euro 16.03., Wettin, 1x Freitag 17:00–19:15 Uhr, 16,00 Euro 15.03., Wallwitz, 1x Donnerstag 17:30–19:00 Uhr, 14,00 Euro Nähen – Kurs für Nähbegeisterte mit Grundkenntnissen 01.03.-24.05., Querfurt, 4x Donnerstag 17:00–20:00 Uhr, 60,00 Euro Patchwork für Einsteiger 03.03.–17.03., Querfurt, 2x Samstag 17:00–20:00 Uhr, 50,00 Euro Nähen für Einsteiger und zur Auffrischung 24.02., Querfurt, 1x Samstag 10:00–13:45 Uhr, 25,00 Euro Gesundheit Paartanz – Grundlagen Sie wollen tanzen und lachen, Sie wollen lernen, Ihr Koordinationsvermögen zu schulen. 03.03., Merseburg, 1x Samstag, 16:30–19:30 Uhr, 14,00 Euro Tango Argentino 03.03., Merseburg,1x Samstag, 10:30–13:30 Uhr, 14,00 Euro Salsa cubana Workshop 03.03., Merseburg,1x Samstag, 13:30–16:30 Uhr, 14,00 Euro Biodanza – Tanzen aus Freude Die Freude an der Bewegung steht im Vordergrund. 17.03., Merseburg, 1x Samstag, 15:00–16:30 Uhr, 4,00 Euro Essen ohne Kohlenhydrate – Low Carb kochen und backen 27.02. / 05.06., Merseburg, 2x Dienstag, 16:30–19:30 Uhr, 48,00 Euro INA – ICH nehme ab 06.03., Merseburg,12x Dienstag, 17:30–19:00 Uhr, 180,00 Euro Kein Kurs der KVHS! Farb- und Typenberatung 3-teiliges Persönlichkeitsseminar mit Farbanalyse aller Teilnehmerinnen. 07.03., Merseburg,3x Mittwoch, 17:00–20:00 Uhr, 42,00 Euro Entspannen mit Yoga 06.03., Teutschenthal OT Langenbogen,12x Dienstag, 19:45–20:45 Uhr, 56,00 Euro 08.03., Teutschenthal OT Dornstedt,12x Donnerstag, 19:50–20:50 Uhr, 56,00 Euro Chinesisch kochen – vegetarisch 12.03., Merseburg,1x Montag, 17:00–20:45 Uhr, 27,50 Euro KAHA®: Kraft – Mobilisation – Entspannung 26.02., Merseburg, 9x Montag, 17:00–18:00 Uhr, 42,00 Euro Selbstverteidigung für Fauen – Civiles Krav Maga 17.03., Wettin-Löbejün, OT Wettin, 1x Samstag, 10:00–17:00 Uhr, 28,00 Euro Zen – ein Weg in Achtsamkeit und Stille 05.03.2018, Merseburg, 9x Montag 17:30–19:00 Uhr, 63,00 Euro Sprachen Arabisch für Anfänger ohne Vorkenntnisse – erste Worte und Sätze 14.03.–30.05., Merseburg, 10x Mittwoch, 17:30–19:00 Uhr, 74,00 Euro Englisch A1 Anfänger ohne Vorkenntnisse 12.03.–18.06., Merseburg, 10x Montag, 18:30–20:00 Uhr, 50,00 Euro 14.03.–13.06., Querfurt, 12x Mittwoch, 15:00–16:30 Uhr, 60,00 Euro 06.03.–29.05., Teutschenth., 10x Dienstag, 19:00–20:30 Uhr, 50,00 Euro 14.03.–30.05., Teutschenth., 10x Mittw., 18:00–19:30 Uhr, 50,00 Euro Englisch mit Muße A1 Anfänger ohne Vorkenntnisse (für ältere Lerner) 13.03.–05.06., Merseburg, 10x Dienstag, 11:00–12:30 Uhr, 50,00 Euro Spanisch A1 Anfänger ohne Vorkenntnisse 06.03.–29.05., Merseburg, 10x Dienstag, 17:00–18:30 Uhr, 50,00 Euro Spanisch Anfänger mit Vorkenntnissen / leicht Fortgeschrittene / Verschiedene Niveaus: jeweils Montag/Mittwoch, 17:00–18:30 Uhr bzw. 18:35–20:05 Uhr, Einstieg jederzeit möglich Russisch A1 Auffrischung von Anfang an bzw. für Anfänger ohne Vorkenntnisse 13.03. bzw. 15.03., Merseburg, 10x Dienstag, 18:15 Uhr bzw. 10x Donnerstag, 18:00 Uhr, 72,00 Euro Mehr Informationen zu allen Angeboten mit Inhalt und Terminen unter www.vhs-halle-saalekreis.de Orkan „Friederike“ Auch Einsatzkräfte im Saalekreis waren gefordert Mit orkanartigen Böen traf gleich zu Beginn des neuen Jahres der erste schwere Sturm auf Deutschland. „Burglind“ überraschte am 3. Januar mit voller Wucht und Windgeschwindigkeiten mit teilweise mehr als 120 Kilometer pro Stunde. Doch das Durchatmen währte nicht lange, denn bereits am 18. Januar schlug das nächste Orkantief zu. „Friederike“ fegte von West nach Ost und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Deutschlandweit starben mindestens 6 Menschen, der Fernverkehr der Bahn wurde eingestellt, Bäume knickten um wie Streichhölzer und tausende Haushalte waren ohne Strom. „Friederike“ gilt als der schwerste Sturm in Deutschland seit zehn Jahren. Auch im Saalekreis hinterließ er mit Geschwindigkeiten von mehr als 130 Kilometer pro Stunde seine Spuren. Die Freiwilligen Feuerwehren aller Gemeinden des Landkreises waren ausnahmslos im Einsatz. Es gab insgesamt 324 Alarmierungen. Diese reichten von umgestürzten Bäumen über abgedeckte Dächer bis hin zu Bränden, die von heruntergerissenen Stromleitungen ausgelöst wurden. Etwa 1300 Schadensereignisse wurden an diesem Tag abgearbeitet. Durch den schnellen und professionellen Einsatz der Rettungskräfte blieb es größtenteils bei Sachschäden und es gab glücklicherweise nur vier leichtverletzte Personen. Fotos: Feuerwehr Mücheln DLRG / Nivea Kindergartentag in der Kita „Anne Frank“ Die Vorschulkinder der Kita „Anne Frank“ konnten Anfang Februar einen erlebnisreichen Tag mit den Vertretern der DLRG-Ortsgruppe Leuna–Merseburg verbringen, mit dem Zweck, richtiges Verhalten im und am Wasser zu lernen und fit zu werden für die kommende Badesaison. Maskottchen Seehund Nobbi animierte die Kinder zum Mitmachen durch Rollenspiel, Riesenpuzzle, Memory, Spiele mit Musik und Schwungtuch sowie mit dem Puppentheater. Die Bade- und Sonnenregeln konnten damit spielerisch vermittelt werden. Zum Abschluss erhielt jedes Kind vom Seehund Nobbi eine Urkunde, ein Baderegel-Malbuch mit wertvollen Tipps und den Nivea- Wasserball. Unterstützt wird dieses Projekt von der DLRG Leuna-Merseburg und der NIVEA Beiersdorf AG. Ein Dank gilt Annett Neumann und ihrem Team der DLRG Leuna-Merseburg! Text: Susanne Krey, Kita „Anne Frank“ Illustration: DLRG/NIVEA Stadtkirche erhält Stimme zurück Die kleine Bronzeglocke, einst gestiftet von einer Landsberger Witwe, läutet aktuell in der Landsberger Stadtkirche St. Nicolai wacker für drei. Sie läutet zu Gottesdiensten, zur vollen Stunde und traditionell auch den täglichen Feierabend für die Landsberger ein. Nur noch sporadisch wird sie dabei von einer der beiden gusseisernen Schwesterglocken verstärkt, denen der Rost arg zugesetzt hat. Daher wollten das Pfarramt und die evangelische Kirchengemeinde Landsberg dem romanischen Kirchenbau im Herzen der Stadt seine Stimme zurückgeben. 2015 wurde ein Rücklagenfonds gebildet und mit der Werbung um die Projektfinanzierung begonnen. Diese Mühen wurden nun belohnt. Dank zahlreicher Spender, Weihnachts- und Osterbasare sowie mit Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Saalesparkasse konnten im Februar zwei neue Bronzeglocken in Auftrag gegeben werden. Sie sollen bereits im Herbst mit einem Festakt geweiht werden und das Geläut als „Stimme der Stadt“ wieder vervollständigen. Die Glocken der Landsberger Stadtkirche haben eine bewegte Vergangenheit, die wie in vielen Kirchen zur Zeit des ersten Weltkrieges im Zerschlagen und Einschmelzen der beiden großen Glocken für die Rüstungswirtschaft ihren Tiefpunkt erfuhr. Die in den 1920er-Jahren als notdürftiger Ersatz eingebauten Eisenglocken haben eine Lebensdauer von ca. 100 Jahren. Eine der beiden weist bereits so erhebliche Schäden auf, dass sie vor einiger Zeit stillgelegt werden musste. Bronzeglocken halten mehr als 500 Jahre. Die Kinder zeigten viel Freude beim Musizieren. Mit Begeisterung und Freude kämpfen schon die Jüngsten um jeden Ball. Turnier um den Pokal der Merseburger Stadtwerke. Zahlreiche umgeknickte Bäume versperrten Straßen im Saalekreis. Abgedeckte Dächer in der Gemeinde Mücheln – nur ein Teil des von „Friederike“ angerichteten Schadens Die maroden Eisenglocken haben nach knapp 100 Jahren ausgedient. Foto: K.-P. Mertens Seite 5 24. Februar 2018 Saalekreis-Kurier Portrait Edda Schaaf: Ein Leben für Politik, Heimat und Erinnerungskultur Wer etwas über Edda Schaaf schreibt, kommt am Zöschener Kuchenessen am zweiten Wochenende nach Pfingsten nicht vorbei. Das Fest hat eine jahrhundertealte Tradition und wäre ohne das konsequente Handeln engagierter Bürger nur noch eine Anekdote in der Heimatgeschichte. Der anhaltende Erfolg der Veranstaltung und ihre überregionale Beliebtheit haben viele Väter und Mütter – u. a. Edda Schaaf. Sie ist eines der prägenden Gesichter im pulsierenden Gemeindeleben von Zöschen, einem Durchgangsdorf an der B 181. Edda Schaaf ist Kommunalpolitikerin mit Leib und Seele. Sie war von 1990 bis 1994 Bürgermeisterin des Ortes. Von 1994 bis 2006 steuerte sie als Verwaltungsleiterin die Geschicke der Verwaltungsgemeinschaft Kötzschau. Seit 1994, fast 24 Jahre, sitzt sie im Kreistag. Schon die Zeit der politischen Wende hat Edda Schaaf aktiv miterlebt – mit ihrer Familie nahm sie an den Leipziger Montagsdemonstrationen teil und erlebte deren dramatischste Momente, wie z. B. die gen Leipzig rollenden Kampfgruppenverbände, die Angst und Euphorie am 6. November 1989 hautnah mit. Ihr politisches Engagement entfaltete sie anschließend auch als Mitglied im Neuen Forum. Edda Schaaf ist geboren und aufgewachsen in Zöschen. Nach dem Lehramtsstudium in Russisch und Deutsch lehrte sie über viele Jahre an der dortigen Bertolt Brecht-Schule. Bis 1988 – da nahm sie allen Mut zusammen und reichte nach mehreren abgelehnten Anträgen, Verwandte in Westdeutschland zu besuchen, die Kündigung ein. Das war nichts, was man zu DDR-Zeiten einfach tat – also kämpfte sie sich durch die Instanzen und fand eine neue Anstellung bei der Bildungsakademie der Leuna-Werke, die Deutschlehrer dringend suchte. Neben ihrem politischen Engagement brachte sich Edda Schaaf in die ehrenamtliche Gestaltung des Gemeindelebens und – eines ihrer Herzensprojekte – in die Erinnerungskultur ein. Das Arbeitserziehungslager Zöschen hat sie seit ihrer Jugendzeit berührt. Zunächst waren es die Erzählungen von Vater und Mutter zu ihren Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und wie sie die Besucher ungeachtet möglicher Repressalien unterstützt hatten, die traurigen Erinnerungsorte aufzusuchen. Ein erster persönlicher Meilenstein für Edda Schaaf war die Rückverlegung der Kriegsgräberstätte, die einst dem Bergbau weichen musste, vom Zöschener Dorfplatz in die Saale-Elster-Aue im Mai 1992. Zur Einweihung kamen auch elf ehemalige Kriegsgefangene aus den Niederlanden. Das gemeinsame Gedenken hat sich zu einer jährlichen Tradition entwickelt. Auch über Zöschen hinaus ist Edda Schaaf in Sachen Erinnerungskultur aktiv und unterstützte Initiativen zur Errichtung von Gedenksteinen in der Region. Den Heimat- und Geschichtsverein Zöschen hat Edda Schaaf ebenfalls mitbegründet und ist bis heute dessen Vorsitzende. Daneben ist sie Mitglied der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis, des örtlichen Feuerwehrfördervereins, des Schulfördervereins der Sekundarschule Zöschen und Vorsitzende des Vereins "Freunde von Jaraczewo", der polnischen Partnergemeinde der Stadt Leuna. Für Edda Schaaf ist die Region Merseburg ihre erklärte Heimat. An deren Entwicklung und Gestaltung aktiv und engagiert teilzunehmen, ist für sie ganz selbstverständlich. Für ihr persönliches Engagement in der Aufarbeitung regionaler Geschichte wurde ihr 2017 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen (der Saalekreis-Kurier berichtete). TV-Kulisse: Ruhelose Seelen auf Burg Querfurt Neuer Theaterpädagoge am Goethe-Theater Bad Lauchstädt Die Begeisterung für das kulturelle Erbe bei Kindern und Jugendlichen zu wecken, ist eines der wichtigsten Ziele der Öffentlichkeitsarbeit des Goethe-Theaters in Bad Lauchstädt. Die Festspielwerkstatt, die im Rahmen des Festspiels der deutschen Sprache seit 2015 besteht, gehört zu den erfolgreichen Projekten des Theaters. Angeregt vom Vorstand der Saalesparkasse, die als regionaler Hauptsponsor des Festspiels der deutschen Sprache auch 2018 auftritt, soll die theaterpädagogische Arbeit des Goethe-Theaters in diesem Jahr besonders ausgebaut und intensiviert werden. Der Hallenser Ulrich Hellem gehört seit 2016 zum Organisationskreis des Festspiels der deutschen Sprache und knüpfte Kontakte zu Gymnasien und Sekundarschulen im Saalekreis und in der Stadt Halle. Gefördert wurde seine Tätigkeit am Goethe- Theater bisher von der Honymus Stiftung Merseburg und dem Landkreis Saalekreis. 2018 ist es möglich, dass Hellem die theaterpädagogische Arbeit des Hauses längerfristig und kontinuierlich ausbauen und Schülerprojektgruppen für einzelne Vorhaben gründen und betreuen kann. Er unterrichtete u. a. am Musikzweig der LATINA „August Hermann Francke“ und hat seit 2011 einen Lehrauftrag als Musikdozent an der Fachschule für Sozialpädagogik in Aschersleben inne. Hellem wird seine Tätigkeit am 1. März aufnehmen. Zu den anspruchsvollsten Projekten der kommenden Spielzeit gehören u.a. die Neuinszenierung des Lustspiels „Leonce und Lena“ und das „Festspiel der deutschen Sprache“ vom 8. bis 14. Oktober. Text und Foto: Goethe-Theater Bad Lauchstädt Ulrich Hellem – Theaterpädagoge am Goethe-Theater in Bad Lauchstädt Edda Schaaf Foto: KV Es hat etwas unheimliches, nachts durch den alten Burghof zu streifen und gar in die Keller aus grob behauenem Stein hinabzusteigen – so unheimlich, dass es die perfekte Kulisse für die Macher der Mystery-Doku „Haunted – Seelen ohne Frieden“ des Senders TLC war. Die Serie berichtet von übernatürlichen Ereignissen, die sich im deutschsprachigen Raum zugetragen haben. Mitte Februar weilten das Fernsehteam und Moderator Sky du Mont auf der FilmBurg Querfurt, um die Szenen für die Moderation der deutschen Ausgabe zu drehen. Foto: KV ALLES RUND UM DAS HAUS Anzeige Ihr Fachmann für Schornsteine und Kamine Kaminstudio PAH BAU • SCHORNSTEINTECHNIK Paul Ahrens GmbH H.-D.-Genscher-Str. 12a t 034602 – 95304 06188 Landsberg Montag – Freitag 8 – 17 Uhr Ortsteil Queis Samstag 10 – 16 Uhr UMZÜGE Spedition KämpfMER, Poststr. 14,z 20 00 51 preiswert • fachgerecht hartmut_kaempf@t-online.de Buche, Eiche, Birke ofenfertig in verschiedenen Abpackungen aus der Werkstätte Teutschenthal Am Gewerbegebiet II, Nr. 8 (Nähe SELGROS-Markt) · Anlieferung möglich! Telefon: 034601/27534 Kaminholzverkauf Eingliederungshilfe gGmbH Pistorius Türen + Fensterbau Siersleben GmbH www.pistorius-siersleben.de Mo-Fr: 8.00-17.00Uhr · Sa 9.00-12.00 Uhr Apfelborn 8 · 06347 Gerbstedt · (OT Hübitz) Telefon: 03476-86 94-0 · Fax: 86 94 44 25 Jahre Pistorius Türen u. Fensterbau Siersleben GmbH Neueste Technik jetzt noch günstiger! Bis 31.03.18 zusätzlich 7% Winter-Rabatt!!! STAHLTREPPEN • HOLZTREPPEN • AUSSENTREPPEN Für ein schönes Zuhause. 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Vom Krimi „Leichensache Zernik“ über die Komödie „Wenn Du groß bist, lieber Adam“ bis hin zur Oper – „Der fliegende Holländer“ und zum Stummfilm „Cyankali“ gibt es alles, was das Herz von DEFA-Cineasten höher schlagen lässt. Auch echte „Gassenhauer“ wie „Für die Liebe noch zu mager?“, „Chingachgook, die große Schlange“ oder auch „Heißer Sommer“ werden über die Leinwand flimmern. Insgesamt stehen 16 Filme auf dem Programm. Schon traditionell geben sich in Merseburg dabei auch viele DEFA-Stars ein Stelldichein zu begleitenden Diskussionen und Filmbegegnungen. Auf der Gästeliste 2018 stehen unter anderem Johanna Schall, Jaecki Schwarz, Christian Steyer, Gojko Mitic, Simone von Zglinicki oder auch die Filmemacher Wolfgang Kohlhaase und Matti Geschonneck, um nur einige zu nennen. Zum Programm gehören wie auch in den Vorjahren spezielle Schulveranstaltungen sowie eine Vernissage im Kunsthaus Tiefer Keller. Mit letzterer beginnt das inoffizielle Programm bereits am 6. März 2018. Organisiert werden die Filmtage auch 2018 vom „Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e. V.“ in enger Kooperation mit dem Domstadtkino. Unterstützung finden sie darüber hinaus bei über 20 Förderern und Sponsoren aus Merseburg und der Region. Diese fruchtbare Partnerschaft ehrte die DEFA-Stiftung übrigens im Dezember 2017 mit einem von insgesamt drei in Deutschland vergebenen Programmpreisen. Eine Übersicht über Programm und verfügbares Kartenkontingent finden Sie im Internet unter: www.filmtage-merseburg.de AUSSTELLUNGEN 18.02.–18.03.: Sonderausstellung „Reflexion – Weltbilder“, Burg Querfurt 24.02.–02.04.: Keramiken – Arbeiten von Hendrik Tauché, Museum Petersberg Bis 20.12.: Dauerausstellung Ur–und Frühgeschichte der Region, Museum Bernhard Brühl, Landsberg 25.02.: 14:00 Uhr: Vernissage der Austellung des Künstlers Klaus– Dieter Urban, Willi–Sitte–Galerie Merseburg 24.03.–02.04.: Floristisches zur Osterzeit, Museum Petersberg 28.03.–17.02.2019: Filmausstellung „Ganz großer Trick“, Burg Querfurt LESUNGEN/VORTRÄGE 25.02., 16:00 Uhr: Kindervorführung „Der vergessliche Rabe“, Planetarium Merseburg 26.02., 19:30 Uhr: Themenabend zu christlichen Kinderliedern, evangelisches Pfarrhaus, Wettin- Löbejün 27.02., 18:00 Uhr: „Neue Texte aus meiner Schreibwerkstatt“ – Lesung mit Regina Oversberg, Kunsthaus Tiefer Keller, Merseburg 28.02., 15:00 Uhr: Dia-Vortrag „Reise in die Antarktis“, Bücherei Teutschenthal 14.03., 15:00–17:00 Uhr: Der medizinische Mittwoch, „Faszination Darm – Darm-Aktionstag“, Gesundheitszentrum Säulenhaus, C.-v.-B.-Klinikum in Merseburg 15.03., 17:00 Uhr: Kolloquium „Mythos Wasser“, Hochschule Merseburg, Hörsaal 9 15.03., 19:00 Uhr: Bildervortrag zur „Romanik in Mitteldeutschland“ mit Dr. Thomas Frantzke, Grundschule Landsberg 16.03., 19:30 Uhr: Dia-Show – Tibet & Indien mit Michi Münzberg, Bücherei Teutschenthal 20.03., 15:00–16:00 Uhr: Der medizinische Dienstag „Die multimodale Schmerztherapie“, C.-v.-B.-Klinikum in Querfurt 20.03., 19:00 Uhr: 39. Gesundheitstag – Wenn das Körpergewicht zur Last wird, Gemeindehaus, Salzatal OT Lieskau MUSIK/TANZ/THEATER 02.03., 20:30 Uhr: Ein verfrüh(ling)ter Frauentagstanz, Kultur-Keller Oelgrube Merseburg 02.03., 19:30 Uhr: Konzert mit der Vokalgruppe „Cantus Firmus“, Bücherei Teutschenthal 04.03., 17:00 Uhr: Albrecht Menzel (Violine) präsentiert Solo-Werke von J. S. Bach, Stadtkirche St. Maximi, Merseburg 04.03.–08.03.,: 26. Festtage des Puppentheaters: „Der Rabe ruft“, Ständehaus Merseburg 08.03., 19:30 Uhr: Alarmstufe Blond! Kabarett mit Birgit Schaller, Ständehaus zu Merseburg 17.03., 20:15 Uhr: 12. Merseburger Lachnacht, Ständehaus 18.03., 16:00 Uhr: Malou-Akustik- Duo mit Andrea Zöllner und Holger Gottwald, Kirche Langenbogen, Teutschenthal 22.03., 19:30–22:00 Uhr: Willi und Lisbeth zerreden ihr Frühstücksei! – Ein Ehekabarett mit Gerd Normann, Museum Petersberg 23.03., 14:00 Uhr: Frühlingssingen, Historisches Stadtgut, Wettin-Löbejün OT Löbejün 25.03., 17:00 Uhr: Konzert Antonín Dvorák: Stabat Mater op. 58, Stadtkirche St. Maximi, Merseburg FÜHRUNGEN 24.02., 14:00 Uhr: Weltgästeführertag - Menschen, die Geschichte schrieben, Erlebnisführung, Kliaplatte Merseburg 25.02., 14:00–14:30 Uhr: Die Merseburger Fürstengruft – Kurzführung, Dom Merseburg 03.03., 17:00–18:00 Uhr: Erlebnisführung – Die Heilige Kunigunde, Dom Merseburg 10.03., 15:00 Uhr: Erlebnisführung mit einem Tempelritter, Templerkapelle in Wettin-Löbejün, OT Mücheln SONSTIGES 25.02., 14:00 Uhr: Seniorenfasching, Kulturhaus Leimbach, Querfurt OT Leimbach 25.02., 14:00 Uhr: Kinderfasching mit der Aue–Disco, Kulturhaus Pissen, Leuna OT Pissen 27.02., 16:30 Uhr: Kreativwerkstatt für Kinder, Untergeschoss Stadtbibliothek Leuna 03.03., 9:00–16:00 Uhr: Trödel- und Krammarkt, Postplatz Braunsbedra 08.03., 14:00 Uhr: Frauentagsfeier, Sportlerheim, Wettin-Löbejün OT Löbejün 08.03., 14:00 Uhr: Frauentagsfeier mit kulturellen Programm, Bürgerhaus Lieskau, Salzatal OT Lieskau 11.03., 14:30 Uhr: Historischer Nachmittag mit Frauentagsfeier, Wettin-Löbejün OT Priester Bis 11.03., 13:00–18:00 Uhr: Winterling–Tage, Schloss-Park Ostrau, Petersberg OT Ostrau 17.03., 18:00 Uhr: Wir feiern mit Freunden – 25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Zöschen e.V., Alte Turnhalle, Zöschen 20.03., 16:30 Uhr: Kreativwerkstatt für Kinder, Untergeschoss Stadtbibliothek Leuna 23.03., 14:00 Uhr: Ostereiersuche, Grundschule Kötzschau, Leuna OT Kötzschau 24.03., 10:00 Uhr: Öffentlicher Rebschnitt, Touristikgebäude Höhnstedt, Salzatal OT Höhnstedt 28.03., 10:00–12:00 Uhr: Ferienaktionen im KinderDomus- Merseburch, Dom Merseburg 29.03., 19:00 Uhr: Osterfeuer in Kötzschau, Gaststätte „Zur Mühle“, Leuna OT Kötzschau 30.03., 10:00–13:00 Uhr: Geiseltaler Anradeln, Geiseltalsee, Rad-und Wanderwege in Mücheln (Geiseltal) Neue Sonderausstellung im Schloss Merseburg Heimat im Krieg 1914/18 – Spurensuche in Sachsen-Anhalt 2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges. Aus diesem Anlass präsentiert das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg bis 8. April 2018 die Wanderausstellung des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt „Heimat im Krieg 1914/18 – Spurensuche in Sachsen-Anhalt“. Dabei stehen – anstelle der bereits bekannteren Kriegsgeschehen an der Front – die Ereignisse und Veränderungen in der Heimat im Mittelpunkt. Die seit 2014 in den Museen Sachsen-Anhalts gezeigte und sehr erfolgreiche Ausstellung erfährt in Merseburg ihre 16. Station. Wie in den anderen Museen erhält die Ausstellung auch in Merseburg einen speziellen lokalen Akzent: Sie verweist erstmals auf die Existenz des riesigen Merseburger Kriegsgefangenenlagers sowie der Merseburger Lazarette. Die Ausstellung wird durch einen Katalog ergänzt. Weitere Veranstaltungen, die mit der Ausstellung in Verbindung stehen oder diese ergänzen: • Kriegsgefangenenlager des Ersten Weltkriegs im heutigen Sachsen-Anhalt 3. März, Tagung des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt u. a. Veranstalter. Diese Tagung findet in der Aula des Domgymnasiums Merseburg ab 9:00 Uhr statt. • Verschwundene Denkmäler in Merseburg – Das Kriegerdenkmal eingangs der Gotthardstraße und das Gefallenendenkmal vor dem Sixti-Tor. 10. März, 10:00 Uhr, Vortrag von Marion Ranneberg • „Gegen den Krieg“ 17. März, 16:00 Uhr, Liederprogramm mit Martin Rühmann (Gesang, Gitarre) und Carsten Apelt (Akkordeon). • Merseburg im Ersten Weltkrieg. Einwohner – Soldaten – Kriegsgefangene. 8. August – 11. November, Sonderausstellung zum Themenjahr Text: Dr. Karin Heise, Museum Schloss Merseburg Das Ei des Kolumbus Am 28. und 29.03. von 10:00 –15:00 Uhr geht es bei der Osterferienakademie rund ums Ei. In der Juniorvorlesung „Das Ei des Kolumbus“ am 28.03. im Hörsaal 5 erfahren die Teilnehmer mehr über den Aufbau des Hühnereis und über chemische und biologische Zusammenhänge. Anschließend werden max. 16 Schülerinnen und Schüler diese im Schülerlabor näher untersuchen. Am 29.03. können die Teilnehmer in der Robotik-Werkstatt eine Ei-Aufpickmaschine bauen und programmieren. Teilnahme nur mit Teilnahmebestätigung für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse. Es stehen nur 16 Plätze im Labor und in der Robotikwerkstatt zur Verfügung. Bei einer Teilnahme nur an der Juniorvorlesung muss diese ebenfalls angemeldet werden. Anmeldung Ute Schlubat Projekt BEanING Hochschule Merseburg Tel. 03461 46-2131 ute.schlubat@hs-merseburg.de Kreisvolkshochschule Aktuell Gesellschaft Buchführung in Vereinen 10.03., Merseburg, 1 Vormittag, 08:00–13:00 Uhr, 21,00 Euro Steuererklärung – leicht gemacht 19. und 21.03., Merseburg, 1x Montag und 1x Mittwoch, 18:00 –20:15 Uhr, 15,00 Euro Immobilien-Kurzseminar – Chancen und Risiken beim privaten Hausverkauf 14.03., Merseburg, 1x Mittwoch, 18:00–19:30 Uhr, 20.03., Querfurt, 1x Dienstag 18:00–19:30 Uhr, 21.03., Halle, 1x Mittwoch 18:00–19:30 Uhr, jeweils kostenfrei Zu den Sternen ohne Wiederkehr Geschichte von Hund Laika und dem Wettlauf der Großmächte ins All 01.03., Merseburg, Planetarium, 1 Veranstaltung, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Mietrecht 27.02., Querfurt, 1x Dienstag, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Erbrecht 21.03., Merseburg, 1x Mittwoch, 18:00–19.30 Uhr, 4,00 Euro Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht 21.02., Merseburg, 1x Mittwoch, 18:00–20:15 Uhr, 6,00 Euro 13.03.2018, Querfurt, 1x Dienstag, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Verkehrssicherheitsschulung 14.03., Bad Lauchstädt OT Schotterey, 1 Veranstaltung, 15:00–16:30 Uhr, FriedWald – die Bestattung in der Natur 21.03., Merseburg, 1x Mittwoch, 18:00–19.30 Uhr, kostenfrei Gästeführer-Ausbildung – Teil 1 08.03., Merseburg, 15 Veranstaltungen 17:00–20:00 Uhr, 150,00 Euro Computer & Smartphone Computer Einstieg 22.03.–03.05., Querfurt, 6x Donnerstag, 17:00–20:00 Uhr, 84,00 Euro 26.02.–14.03.,Merseburg, 3x Montag u. 3x Mittwoch, 09:00–12:00 Uhr, 84,00 Euro 10-Finger-Tastschreiben in 5 Stunden 01.03.–09.03., Merseburg, 1x Do u. 2x Fr. 17:30–20:30 Uhr, 62,35 Euro Online-Shopping 22.03., Merseburg, 1x Donnerstag, 17:00–20:00 Uhr, 26,64 Euro Einführung in Smartphone & Tablet-Computer 05.03.–09.03., Merseburg, Mo/Mi/Fr 17:00–20:00 Uhr, 42,00 Euro PC-Seminar: Daten organisieren (mit Festplatte, Stick und Cloud) 19.03., Merseburg, 1x Donnerstag, 09:00–12:00 Uhr, 14,00 Euro Tabellenkalkulation Excel – Teil 1 12.03.-07.05., Merseburg, 6x Montag u. 4x Dienstag, 17:30– 20:30 Uhr, 140,00 Euro Mehr Informationen zu allen Angeboten mit Inhalt und Terminen unter www.vhs-halle-saalekreis.de Öffnungszeiten: Di/Do., 10:00–12:00 Uhr und 13:00–18:00 Uhr, Fr., 10:00–12:00 Uhr E-Mail:kvhs@saalekreis.de Tel. 03461 259088-0 (Merseburg) oder 034771 73797-1 (Querfurt) Gedenkstein auf dem Merseburger Stadtfriedhof zu Ehren der in Merseburg verstorbenen Kriegsgefangenen Das Geiseltaler Anradeln am 30.03.2018 startet an der Marina Braunsbedra / Aussichtsturm Neumark. Foto: KV Seite 7 24. Februar 2018 Saalekreis-Kurier MSC Teutschenthal Erstmals Jahreskarte für alle Rennen im Talkessel Am Pfingstwochenende (19. und 20. Mai) ist der „TALKESSEL“ in Teutschenthal Schauplatz für den einzigen deutschen Lauf zur Motocross-WM 2018. Der Motorsportclub Teutschenthal richtet den achten von insgesamt 19 Grand Prix’ zur Motocross-WM aus. Der Ticketverkauf ist bereits in vollem Gange. Der Vorverkauf läuft über den Online-Ticketshop des MSC. Ein Direktkauf von Tickets ist zu den Bürozeiten in der Geschäftsstelle an der Rennstrecke TALKESSEL sowie bei ausgewählten Partnern des MSC möglich. Am Rennwochenende selbst wird es zudem Eintrittskarten an den Tageskassen geben. Zum ersten Mal bietet der MSC neben Event-Tickets auch eine Jahreskarte an, die den Eintritt zu allen Rennen in diesem Jahr im TALKESSEL beinhaltet. Der Ticketshop ist über die Facebookseite „MSC Teutschenthal“ sowie über die Internetseite des Motorsportclubs erreichbar unter: https://www.msc-teutschenthal.de/ tickets Text: MSC Foto: Holger John Hunde retten Leben In Deutschland werden jährlich etwa 100.000 Menschen vermisst, die sich verlaufen haben, verunglückt sind oder verschüttet wurden. Sie befinden sich in lebensbedrohlichen Situationen, in denen schnell gehandelt werden muss, da jede Minute zählt. Wenn bei der Suche nach vermissten Personen menschliche Fähigkeiten und moderne Technik aufgrund schwierigster Geländebedingungen nicht ausreichen, kommt der treueste Begleiter des Menschen, der Hund, ins Spiel. Rettungshunde und ihre zweibeinigen Gefährten, die in Deutschland u. a. im Bundesverband Rettungshunde (BRH) organisiert sind, können in solchen Situationen mit Hilfe ihres einzigartigen Spürsinns und einer speziellen Ausbildung den entscheidenden Beitrag zum Auffinden der Person leisten. Im Saalekreis und den benachbarten Landkreisen widmet sich seit 2012 die Rettungshundestaffel Saalekreis e. V. aus Ermlitz, bestehend aus 20 Mitgliedern und 17 Rettungshunden, dieser bedeutenden, ehrenamtlichen Aufgabe. Ihre Kompetenzen erstrecken sich von der Flächen- bis hin zur Trümmersuche. Die Vereinsmitglieder sind nach den Richtlinien des Katastrophenschutzes ausgebildet und werden zusätzlich im Umgang mit Karte, Kompass und GPS geschult. Eine kontinuierliche Ausbildung in Erster Hilfe bei Mensch und Hund wird sichergestellt. Nach einer durchschnittlichen Ausbildungszeit von zwei bis drei Jahren, die mit der Begleithundeprüfung und der sich daraus anschließenden Hauptprüfung endet, sind auch die Vierbeiner fit, um ihren Dienst im Gelände anzutreten. Der hervorragende Geruchssinn der Rettungshunde versetzt sie in die Lage, auch in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände die Spur zu verfolgen. Ein ausgebildeter Hund kann in der Flächensuche eine Menschenkette von 50 Personen ersetzen und ist zudem Tag und Nacht einsetzbar. Die Teams werden in der Flächensuche von spezialisierten Fachabteilungen bundesweit intensiv ausgebildet, um die speziellen Einsatzlagen sicher bewältigen zu können. Die Hunde müssen demnach z. B. das Anzeigen vermisster Personen und die selbstständige Sucharbeit beherrschen. Die Hunde der Rettungshundestaffel Saalekreis e. V. kommen außerdem bei der Trümmersuche zum Einsatz. Mehrere Teams müssen in einem solchen Fall in kürzester Zeit an der Schadensstelle sein. Dabei sind die Anforderungen an das Team extrem umfangreich. Schulungen bereiten die Zugführer und Gruppenleiter mit ihren Hunden auf die Missionen im In- und Ausland vor. So üben sie in Schulungszentren das Auffinden von Personen in verschiedenen Trümmergeländen, auch bei sehr geringer Witterung. Bei allen Einsätzen ist es unerlässlich, dass Mensch und Hund ein eingespieltes Team bilden und gut zusammenarbeiten. Stellvertretend für seinen Verein nahm Oliver Ihring, 2. Vorsitzender und Gründungsmitglied der Rettungshundestaffel Saalekreis e. V. sowie Landesbeauftragter des BRH für Sachsen-Anhalt, im letzten Jahr die Ehrung als „Verdiente Persönlichkeit“ des Saalekreises entgegen. Seinem großen Engagement und natürlich der aktiven Arbeit seines Vereins gilt ein besonderer Dank. Fotos: Rettungshundestaffel Saalekreis e. V. Motocross-Schnupperkurse Der MSC Teutschenthal e. V. setzt 2018 sein Engagement für Motocross-Neulinge fort. Die MX-Academy (MX: kurz für Motocross), ein Nachwuchsprojekt des ADAC, richtet sich an Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die keinerlei Erfahrungen mit MX-Bikes haben. Nach einer kleinen technischen Einführung in die Bedienung der Motorräder werden zunächst einige Runden auf BMX-Fahrrädern gedreht, bevor es dann auf die speziell vorbereiteten Motorräder geht. Die Schnupperkurse finden an einem Samstag oder Sonntag statt. Die genauen Termine der Schnupperkurse werden nach Ende der Anmeldephase bekannt gegeben. Die Teilnahmegebühr beträgt 38 Euro. Eltern können ihre Kinder auf der Internetplattform www.adac-mx-academy.de/ online-anmeldung/ anmelden! Schutzausrüstung, Stiefel und Helm werden von Projektpartnern zur Verfügung gestellt. Text: MSC, Foto: Ulf Dräger Motocross-Nachwuchs auf der Rennstrecke 2. Vorsitzender der Rettungshundestaffel Saalekreis e. V. Oliver Ihring mit seinen Rettungshunden Spike und Ella. Hündin Lotte, hier mit ihrer Besitzerin und Hundeführerin Rita Fippel, befindet sich derzeit noch in der Ausbildung zum Rettungshund. MXGP Teutschenthal Anzeige Inhaber: Frank Tetzlaff | seit 1991 Alle Veranstaltungen und Sonderangebote zur Hausmesse finden Sie auf unserer Website: www.internationale-angelgeraete.de mit 360° virtuellem Panorama Rundgang Besuchen Sie uns auf unserer Facebookseite! Grosse Hausmesse in Halle 24.02. - 03.03.2018 im Angelcenter Zeppelinstr. 3 Mo - Fr. 09 - 19.00 Uhr | Sa 09 - 16.00 Uhr | Zeppelinstraße 3 (neben Fressnapf) | 06130 Halle | Tel. 0345 - 977 34 04 Altengerechtes Wohnen in Merseburg Jeden Montag von 13.30 bis 15.30 Uhr in der Leunaer Str. 36 im Haus Saaleblick. Hier können Sie in Ruhe 1- und 2-Raum-Wohnungen besichtigen. Sie erhalten eine Beratung über Serviceleistungen, Unterstützung bei Umzügen sowie Beratung bei Inanspruchnahme von sozialen Leistungen. Einzeltermine sind immer möglich! Info über Frau Knothe 03461/280140 www.gbw-merseburg.de Tag der offenen Tür Tel.: 034956 / 2 07 23 www.sauna-zoerbig.de 06780 Zörbig - Querstraße 3 Probieren! Probieren! Probieren! 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23.01.2018 Saalekreis-Kurier 01/2018
27. Januar 2018 · Nummer 01/2018 · 12. Jahrgang Es gehört zur guten Tradition des Landkreises, „Verdiente Persön- lichkeiten“ zu ehren, die sich durch besondere Leistungen und langjäh- riges Engagement für das Ansehen und die Entwicklung des Land- kreises Saalekreis auf politischem, kulturellem, sozialem und wirt- schaftlichem Gebiet verdient ge- macht haben. Die Ehrung Verdienter Persönlich- keiten des Saalekreises findet sich im Protokoll des Neujahrsemp- fangs wieder, der in diesem Jahr jedoch nicht stattgefunden hat. Da es aber wichtig ist, herausragende Persönlichkeiten des Jahres 2017, die ihre ganze Kraft für das Ge- meinwesen eingesetzt haben, ange- messenen und in feierlicher Atmo- sphäre zu würdigen, wurde die Ehrung im Rahmen der alljährlich Ende Dezember stattfindenden Dankeschön-Veranstaltung des Saalekreises in der Burgkirche in Querfurt durchgeführt. So oblag es dem Kreistagsvorsit- zenden Frank Gebhardt (CDU) das Geheimnis, wer die Verdienten Persönlichkeiten sind, zu lüften. Gebhardt betonte in beiden Lau- dationen, dass es keinesfalls selbst- verständlich ist, fremden Men- schen in gefährlichen Notlagen zu helfen oder bei persönlichen Schicksalsschlägen zur Seite zu ste- hen. Umso bedeutender und eh- renhafter ist das Engagement derer, die in ihrer Freizeit einer solchen Tätigkeit nachgehen – Menschen helfen, Leben retten. Cornelia Schulte und Oliver Ihring, der in Begleitung seiner Rettungshündin Ella kam, gehö- ren zu diesen Personen, die sich für das Wohl und Leben ihrer Mit- menschen in einem außerordentli- chen Maße einsetzen. Aus diesem Grund wurden Sie ge- meinsam vom Kreistagsvorsitzen- den sowie dem Ehrengast des Abends, dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff (CDU) und dem stellvertretenden Landrat Hartmut Handschak als Verdiente Persön- lichkeiten 2017 geehrt. ( Lesen Sie mehr zur Danke- schön-Ver- anstaltung auf Seite 3) Cornelia Schulte Vor Jahren selbst betroffen vom Unfalltod eines nahen Famili- enmitglieds ist sie nicht den nur allzu verständlichen Weg ge- gangen, sich in ihre Trauer zurückzuzie- hen, sondern hilft seit der Bewälti- gung ihres eige- nen ersten Schmerzes Menschen, die in dieselbe Situa- tion geraten. Seit 2004 überbringt sie als Mitglied im Notfallseelsorgeteam des evangelischen Kirchenkreises Merseburg Angehörigen schlimmste Nachrichten und ist in den schwersten Momenten als „Engel“ für diese Menschen da. Sie betreut Unfallopfer und Unfallverursacher sowie Ret- tungskräfte auch direkt am Ort des Geschehens. Dafür opfert sie in Bereitschaftsdiensten so manches Wochenende. Und das engagiert seit vielen Jahren. Für die Notfallseelsorger selbst gilt es ebenso, diese Erlebnisse zu verarbeiten, mit ihnen zu leben und dennoch immer wieder los- zufahren, auch und gerade wenn es besonders tragisch wird, z. B. Kinder schwer ver- letzt werden oder ums Leben kommen. Auch vor diesem Hintergrund sind die inzwi- schen 13 Jahre des ehrenamtli- chen Engagements von Corne- lia Schulte in der Notfallseelsorge eine herausra- gende Leistung. Oliver Ihring Oliver Ihring ist 2. Vorsitzender und Ausbilder in der BRH Ret- tungshundestaffel Saalekreis. Er hat den Aufbau seit der Grün- dung 2012 unter dem Dach des Bundesverbandes Rettungshun- de maßgeblich mitgestaltet. Die Rettungshundestaffel hat aktu- ell 20 menschliche und 17 tieri- sche Mitglieder. Ihr Einsatzge- biet erstreckt sich auf das südliche Sachsen-Anhalt und weiter bis in den Harz und nach Wittenberg. Dass auch im fla- chen Land Rettungshunde ge- braucht werden, zeigen die Alarmierungen. So kann z. B. in der Flächensuche nach vermiss- ten Personen ein Hund eine Menschenkette von 50 Perso- nen ersetzen. Auch in unwegsa- mem Gelände oder unter Trüm- mern kann sein Spürsinn Leben retten. Allein im letzten Jahr wurden die Rettungshunde- Teams daher zwölf Mal zum Einsatz gerufen. Gemeinsam mit seinen Vereinskameraden hat Oliver Ihring in ehrenamtli- cher Tätigkeit den Katastro- phenschutz und den Schutz von Menschenleben im Saalekreis eigenständig und mit großem Engagement in seinem Leis- tungsspektrum erweitert. Retter in der Not als Verdiente Persönlichkeiten geehrt Dr. Reiner Haseloff, Oliver Ihring mit Foxterrier-Hündin Ella, Frank Gebhardt, Cornelia Schulte und Hartmut Handschak (v. l. n. r.) Foto: KV Anzeige www .klein-immo-halle.de Mü hlweg 14 auch am Wo chenende RUFEN SIE UNS AN ! 52 50 93 00 () 0345 Wir finden den richtige n Käufer für Ihr Hau s! URLAUB IM ♥ DER MOSEL! z.B. 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Januar 2018 Verlag: Mediengruppe Mitteldeut- sche Zeitung GmbH & Co. KG, Delitzscher Str. 65, 06112 Halle (Saale), Tel. 0345/565-0; Fax 0345/565-2360, Geschäftsführer: Tilo Schelsky Anzeigenleitung: Heinz Alt; Tel. 0345/565-2116 Vertrieb: MZZ Mitteldeutsche Zeitungszustell- Gesellschaft mbH, Delitzscher Straße 65, 06112 Halle (Saale); Tel.: 0345/565-2021 Druck: AROPRINT Druck- und Verlagshaus GmbH, Hallesche Landstraße 111, 06406 Bernburg Anzeigen: per E-Mail an anzeigen.sk-kurier@mz-web.de Tel. 0345/565-2116; Fax 0345/565-2129 Erscheinungsweise: Der Saalekreis-Kurier erscheint vierwöchentlich. Auflage: 100.000 Exemplare Privathaushalte erhalten eine kostenlose Briefkastenwurfsendung, soweit technisch möglich. Den Saalekreis-Kurier finden Sie auch auf unserer Homepage www.saalekreis.de. Der Landrat gratuliert Am 24. Dezember konnten Margott und Erich Armbrüster aus Salzatal OT Köllme auf 65 gemeinsame Ehejahre ansto- ßen. Ebenfalls Eiserne Hochzeit feierten Irene und Hans Henke aus Salzatal OT Lieskau am 29. Dezember, Helgard und Lothar Schumann aus Leuna OT Köt- schlitz am 6. Januar und Inge- borg und Rudi Dettler aus Querfurt OT Pretitz am 17. Ja- nuar. Am 21. Januar freuten sich Regina und Gerhard Mo- ritz aus Merseburg und am 24. Januar Brigitte und Gerhard Schmidt aus Salzatal OT Bee- senstedt über 65 gemeinsame Ehejahre. Marie und Gerhard Listing aus Bad Dürrenberg OT Tollwitz begingen am 24. Janu- ar ihr 70. Ehejubiläum und fei- erten somit ihre Gnadenhoch- zeit. Am 9. Januar feierte Frau Margarete Blumentritt ihr 101. Wiegenfest. Der Landrat gratuliert allen Ju- bilaren herzlich und wünscht für die weiteren Jahre Gesund- heit, Freude und per- sönliches Wohlerge- hen. Nächste Fischerprüfung Als zuständige Fischereibehörde führt der Landkreis Saalekreis am 17. März 2018 die nächste Fischerprüfung durch. Diese findet im Dom- gymnasium Merseburg, Domplatz 4, statt. Anträge auf Zulassung zur Fischerprüfung können ab sofort – spätestens bis zum 15. Februar – gestellt werden. Antragsformulare sind bei der Fischereibehörde, Domplatz 2, 06217 Merseburg (Zimmer 8, Telefon: 03461 40-1215) erhältlich. Der Antrag kann direkt in der Behörde ge- stellt und die Gebühr dort bezahlt werden. Die Fischerprüfungsgebühr beträgt für Jugendliche ab vierzehn Jahre 28,00 Euro und für Erwachse- ne 56,00 Euro. Bei Anträgen über den Postweg ist der Einzahlungsnach- weis für die Prüfungsgebühr beizufügen. Sprechzeiten: Dienstag: 9:00–12:00 Uhr und 13:30–18:00 Uhr Donnerstag: 9:00–12:00 Uhr und 13:30–15:30 Uhr Es wird darauf hingewiesen, dass vor der Prüfung ein 30-stündiger Pflichtlehrgang absolviert werden muss. Informationen über Lehrgangs- termine und -inhalte erhalten die Fischerprüfungsteilnehmer/innen bei der Fischereibehörde. Örtliches Teilhabemanagement im Saalekreis etabliert Teilhabemanagerinnen stellen sich vor Die Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen und deren Angehöri- ge haben seit Jahresbeginn zwei weitere Ansprechpartnerinnen im Saa- lekreis. Marion Eicker und Anna Gerwinat engagieren sich für eine umfassende Teilhabe beeinträchtigter Menschen am gesellschaftlichen Leben: „Wir wollen die Inklusion auf unterschiedlichen gesellschaftli- chen Ebenen voranbringen“, meint Marion Eicker, als sie das oberste Ziel ihrer Aufgabe in einem Satz beschreibt. Das Projekt, welches vom Ministe- rium für Arbeit, Soziales und Integration aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt geför- dert wird, soll langfristig dabei helfen, inklusive Sozialräume zu schaffen. Das Tätigkeitsfeld der Teilha- bemanagerinnen umfasst ein weites Spektrum: Angefangen bei „A wie Aufklärungsarbeit leisten“ bis hin zu „Z wie Zu- gänglichkeit erheben“ werden zahlreiche Handlungsfelder bearbeitet, die Menschen mit Behinderungen direkt betref- fen und Teil des Aktionsplans Inklusion sind. Dabei ist es beiden Frau- en besonders wichtig, Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit zu leisten: „Wenn wir es schaffen, die Barrieren in den Köpfen der Men- schen abzubauen, ist viel gewonnen“, positioniert sich Anna Gerwinat, die durch ihre eigene Behinderung aus Erfahrung sprechen kann. We- sentlich dafür ist die Zusammenarbeit mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, die jederzeit den Austausch mit den Teilhabemanagerin- nen suchen können. Darüber hinaus sollen auch Unternehmen, Ver- waltungen, Verbände und Vereine angesprochen werden, damit das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen gesamtgesellschaftlich verankert wird. Durch das Engagement von Anna Gerwinat und Marion Eicker sollen Inklusionsdefizite und Teil- habebarrieren nicht nur identifiziert werden. Darauf aufbauend werden Handlungsempfehlungen entwickelt, welche darauf abzielen, die Situ- ation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Die beiden Teilhabemanagerinnen resümieren: „Unser Anspruch ist es, in Zusammenarbeit mit dem Demografie- und Behindertenbeauftrag- ten des Landkreises, Christian Stößel die zentrale Anlaufstelle für das Thema Inklusion zu sein. Wir unterstützen, beraten und sind für die Menschen da.“ Das Büro der Teilhabemanagerinnen befindet sich im Sozialamt des Saalekreises (Erdgeschoss). Für Gesprächstermine stehen sie nach Ver- einbarung flexibel zur Verfügung. Der Zugang in das Gebäude ist schwellenlos möglich. Behindertenparkplätze sind in unmittelbarer Nähe des Gebäudes zu erreichen. Kontakt: Anna Gerwinat und Marion Eicker Teilhabemanagerinnen Domstraße 4, 06217 Merseburg Tel: 03461 40-2180 Tel: 03461 40-2181 E-Mail: teilhabemanagement@saalekreis.de Illegale Abfall- und Sperrmüllablagerung Wie in jedem Jahr wurden leider auch 2017 viele illegale Abfallab- lagerungen festgestellt. Grund- stückseigentümer, Städte und Ge- meinden sowie der Landkreis unternehmen jedes Jahr große Anstrengungen, um die Hinter- lassenschaften verantwortungslo- ser Bürger zu beseitigen. Illegale Abfallentsorgung ist kein Kava- liersdelikt. Aus kleineren Ablage- rungen entwickeln sich schnell größere wilde Müllkippen. Dies verärgert nicht nur die Bürger, sondern kann auch erhebli- chen Schaden an- richten. Wer so handelt, muss min- destens mit einem Bußgeld und einer Beräumungsanord- nung rechnen. Un- ter Umständen liegt sogar ein Straftatbe- stand vor, wenn es sich um gefährliche Abfälle handelt. Abfälle, die keinem Verursacher zuge- ordnet werden können, sind durch den Grundstückseigentü- mer einzusammeln und gemäß dem Abfallgesetz des Landes Sachsen-Anhalt durch den Land- kreis zu entsorgen. Die Kosten dafür belasten den Abfallgebüh- renhaushalt der Bürger des Saale- kreises. Dabei ist die Entsorgung von Abfällen in der freien Natur vollkommen unnötig. Neben den regelmäßigen und flächendecken- den Sammlungen für Rest- und Bioabfall, Papier, Verpackungen, Baum- und Strauchschnitt sowie für Schadstoffe stehen auch zent- rale Annahmestellen oder Sam- meleinrichtungen für die ord- nungsgemäße Entsorgung aller Abfallarten bereit. Ihren Sperr- müll können Sie einmal jährlich abholen lassen oder jederzeit an den Wertstoffhöfen in Beuna, Oppin und Querfurt sowie an der Annahmestelle in Nauendorf (Wettin-Löbejün) abgeben. Die Sperrmüllentsorgung ist bis zu 5 m³ pro Jahr kostenlos. Für alle Abfallarten bestehen Ent- sorgungsmöglichkeiten im Land- kreis. In den meisten Fällen wäre die Entsorgung sogar kostenlos bzw. über die Grundgebühr als Teil der Abfallentsorgungsgebüh- ren mit keiner zusätzlichen Kos- tenlast verbunden. Sperrmüll, Elektroschrott sowie Baum- und Strauchschnitt wer- den durch die vom Landkreis be- auftragte Entsorgungsgesellschaft Saalekreis mbH regelmäßig bzw. auf Abruf am Grundstück abge- holt. Schadstoffe werden einmal pro Jahr an zentralen Punkten in jeder Ortschaft gesammelt. Zu- dem können diese Abfälle an den Wertstoffhöfen und Annahme- stellen in Oppin, Querfurt, Mer- seburg/Beuna und Nauendorf/ Merbitz (nur Sperrmüll, Baum- und Strauchschnitt) abgegeben werden. Für andere Abfälle wie Bauschutt oder Baustellenabfälle werden mit der Abgabe zwar Ge- bühren fällig. Diese Gebühren liegen jedoch auf einem sehr nied- rigen Niveau. Das Einsammeln der illegal abge- lagerten Abfälle er- folgt mühsam durch Mitarbeiter der Kreisverwal- tung. Sie werden dabei von den Ge- meinden unter- stützt. An dieser Stelle soll den Mit- arbeitern der ge- meindlichen Bau- höfe ausdrücklich gedankt werden. Weiterhin erfährt der Landkreis Hilfe bei der Flurbereini- gung durch eine Maßnahme mit 4 Arbeitskräften, die bei der Arbeitsförderungs- und Sanierungsgesellschaft mbH angesiedelt ist. Die Kosten der Entsorgung der illegal abgelagerten Abfälle müs- sen über die Abfallentsorgungsge- bühren finanziert werden. Für das Beräumen der illegal abgelagerten Abfälle sind 2017 Kosten in Höhe von mehr als 81.000 Euro ange- fallen. Dazu kommt das notwen- dige Einsammeln und Bereitstel- len, welches in vielen Fällen die Grundstückseigentümer überneh- men müssen. Dreikönigssingen 2018 Traditionell fanden auch in diesem Jahr im Januar die Sternsinger der katholischen Pfarrei St. Norbert in Merseburg, unter der Leitung von Pater Stefan Wolf, den Weg ins Schloss. Sie brachten der Kreisverwaltung Gottes Segen und sammelten Spenden – in diesem Jahr speziell gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit. Mehr als 800 Millionen Menschen leben in Indien in Armut. Insbesondere die ländliche Bevölkerung hat kaum Zugang zu staatlichen Grundleistungen wie Gesundheitsvorsorge und Bildung. Viele Kinder aus armen Verhältnissen sind gezwungen, be- reits in jungen Jahren zu arbeiten, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Anwesend bei der Segnung waren der stellvertretende Landrat Hartmut Handschak, Vertreterinnen und Vertreter des Kreistages und die Land- tagsabgeordnete Dr. Verena Späthe. Das gesammelte Geld wird zur Umsetzung dringend notwendiger Kinderhilfsprojekte eingesetzt. Foto: KV Mitgliederversammlung der Kreisseniorenvertretung Saalekreis e. V. Die außerordentliche Mitglieder- versammlung der Kreissenioren- vertretung Saalekreis e. V. findet am 31.01.2018 , 14:30 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Rossmarkt 2, 06217 Merseburg statt. Haushalt genehmigt Am 15. Januar hat das Landesver- waltungsamt in Halle (Saale) die Haushaltssatzung des Landkreises Saalekreis für das Jahr 2018 geneh- migt. Somit können wichtige Investitio- nen, z. B. der Ausbau und die Mo- dernisierung von Schulen und die Sanierung von Kreisstraßen, sowie freiwillige Ausgaben, z. B. in der Kinder- und Jugendhilfe, getätigt werden. Am 6. Dezember 2017 beschloss der Kreistag des Saalekreises im Vorfeld mit großer Mehrheit den Haushalt für 2018 mit einem Ge- samtvolumen von 356,9 Mio. Euro. Tagesordnung: 1. Auswertung der Wahlveranstaltung vom 12.09.2017 und weitere Informationen der Vereinsvorsitzenden 2. Weitere Themen für die Vereinsarbeit (u. a. Aufgaben der verblei- benden Vorstandsmitglieder, Arbeitsplan für das Jahr 2018, Öf- fentlickeitsarbeit, Anregungen und Fragen der Mitglieder) Irina Oberländer, Vorsitzende der KSV (nachgerückt) Grüne Woche in Berlin Hartmut Handschak, stellvertretender Landrat des Saalekreises (3. v. l), besuchte am 22.01. die 83. Internationale Grünen Woche in Berlin und begleitete den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Rei- ner Haseloff (4. v. l.) und die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, Claudia Dalbert (5. v. l.) beim Rundgang durch die Sachsen-Anhalt-Halle. Eine Station des Rundganges war der Stand der Landsberger Brauerei, vertreten durch die Geschäftsführerin Jenny Thormann und den Proku- risten Dr. Cem Schwarz (beide links im Bild). Brachwitz als „Kerniges Dorf“ ausgezeichnet Auch Jan Richter, Ortsbürgermeister von Brachwitz, besuchte die Grüne Woche. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Stadt Wettin-Löbejün, Antje Klecar, durfte er am Mittwoch, dem 24.01., den Preis mit der Ausszeichnung „Kerniges Dorf“ entgegennehmen. Brachwitz und der dazugehörige Ortsteil Friedrichsschwerz hatten beim Bundeswettbewerb „Kerniges Dorf 2017“ in der Kategorie „Kernig im Wandel: kleine Dör- fer“ gewonnen. Foto: KV Wilde Müllkippe an einem Feldweg Foto KV Anna Gerwinat und Marion Eicker Foto: KV Seite 3 27. Januar 2018 Saalekreis-Kurier Ein ganz besonderes Dankeschön Am Ende des Jahres, umrahmt von der weihnachtlichen Stimmung des Burgzaubers Querfurt, wird im Landkreis in besonderem Maße „Danke“ gesagt. Dieser Dank rich- tet sich an Vereine und Institutio- nen des Saalekreises, die auf ihrem Fachgebiet einen essentiellen Bei- trag zur Umwelt, Gesellschaft und dem Miteinander im Landkreis leisten. Die Dankeschön-Veranstaltung, die am 22. Dezember 2017 in der Burgkirche Querfurt stattfand, stand dieses Mal im Zeichen der Inklusion. Hartmut Handschak, stellver- tretender Landrat, betonte, dass die Wahl des Themas nicht zufällig getroffen wurde. Denn trotz der Verabschiedung der UN-Behin- dertenrechtskonvention im Jahr 2006 und der darauf basierenden Inklusionsarbeit vor Ort, tritt das Thema Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen regelmäßig hinter anderen Inhal- ten der aktuellen Tagespolitik zu- rück. Ein Umstand, dem mit der Dankeschön-Veranstaltung zu- mindest auf Landkreisebene entge- gengewirkt werden sollte. Auch Ehrengast Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, verdeutlichte in seinem Grußwort die gesell- schaftliche Bedeutung von In- klusion und Teilhabe und be- stärkte alle Engagierten in ihrer weiteren Tätigkeit. Um das Engagement der un- terschiedlichen Akteure im Saalekreis zu würdigen, wur- den im Rahmen des Oberthe- mas 14 Institutionen einge- laden, die in den drei Schwerpunkten „Erziehung und Bildung“, „Hilfe und Beratung“ sowie „Sport und Freizeitgestaltung“ aktive Inklusionsarbeit leisten. Und da Weihnachten be- kanntlich die Zeit der Ge- schenke ist, war es Hart- mut Handschak eine besondere Freude, sich nicht nur mit Worten zu bedanken, sondern auch mit einer kleinen Fi- nanzspritze für zukünf- tige Projekte. Die gela- denen Institutionen erhielten hierfür von der Saalesparkasse jeweils eine finanzielle Unter- stützung in Höhe von 2.000 Euro. Die Einrichtungen, die im Jahr 2017 bereits eine Zu- wendung der Saalesparkasse erhalten haben, durften sich über den Differenzbetrag freu- en, der zu der Gesamtsumme von 2.000 Euro fehlte. Die symbolischen Schecks für die- se Unterstützung wurden von Dr. Jürgen Fox, Vorstandsvorsitzender der Saalesparkasse, und Dr. Reiner Haseloff feierlich übergeben. Die Dankbarkeit und Freude über die finanzielle Zuwendung und Wür- digung ihrer Arbeit war den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Insti- tutionen deutlich anzusehen. Die Dankeschön-Veranstaltung fand 2017 bereits zum vierten Mal statt. In den Jahren zuvor wurden Institutionen und Vereine gewür- digt, die sich in den Bereichen Heimatpflege sowie Natur- und Umweltschutz engagieren. Welche Akteure im Bereich Inklu- siun eine Zuwendung erhielten, sowie Wissenswertes zu den spezi- ellen Tätigkeitsfeldern erfahren Sie im nachfolgenden Info-Kasten. Fotos: KV Erziehung und Bildung Der Förderverein der Regenbo- genschule Landsberg e.V . unter- stützt beispielsweise die Finanzie- rung von Schul- und Sportfahrten, die Gestaltung des Außengelän- des der Schule und die Ausstat- tung mit besonderen Lehr- und Lernmitteln. Der Verein Eltern und Freunde der Förderschule (G) Großkay- na e. V. hilft im Schulalltag mit nützlichen Sachmitteln wie di- daktischen Medien, Klassen-, Kü- chen-, Computerraum-, und Spielplatzausstattungen, Werk- raumbestückungen sowie Musik- instrumenten. Hilfe und Beratung Der Behindertenverband Mer- seburg e.V. organisiert u. a. mo- natliche Treffen im KIZ Rosental, gemeinsame Ausflüge und Bil- dungsfahrten, Diskussionsrunden mit Politikern und Informations- nachmittage zu Themen des tägli- chen Lebens. Der Sozialverband VdK Sach- sen-Anhalt e.V. Kreisverband Merseburg/Querfurt ist eine klassische Interessenvertretung für unterschiedliche Zielgruppen, z. B. chronisch Kranke, Men- schen mit Behinderungen, pflege- bedürftige Menschen und ihre Angehörigen sowie Arbeitslose und kämpft für soziale Gerechtig- keit und Gleichstellung. Der Verein zur sozialen und be- ruflichen Integration (VSBI) e.V. bietet Beratungs- und Unter- stützungsangebote zur Sicherung eines selbstbestimmten Lebens und aktiviert Bürgerinnen und Bürger auch zu zivilgesellschaftli- chem Engagement im unmittel- baren Sozialraum. Die Selbsthilfekontaktstelle Saalekreis bietet Informationen, Kontakte, Beratung und Weiter- bildungen und stellt barrierefreie Begegnungsräume für Selbsthilfe- gruppen zur Verfügung. Dabei stehen die Angebote nicht nur Selbsthilfegruppen, sondern auch anderen Initiativen und interes- sierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Im Mittelpunkt der Arbeit der Selbsthilfegruppe Querfurt des Blinden- und Sehbehinderten- verband Sachsen-Anhalt e. V. stehen der Meinungs- und Ge- dankenaustausch untereinander sowie die Organisation von Be- gegnungen, Veranstaltungen und Ausflügen. Schließlich werden al- len ratsuchenden blinden und sehbehinderten Menschen sowie ihren Angehörigen professionelle Beratung und Hilfe angeboten. Sport und Freizeitgestaltung Im TSV ‘78 Holleben Abteilung Behindertensport können sich Erwachsene mit körperlichen Be- einträchtigungen sportlich betäti- gen und u. a. „Sitzball“ auf Wett- kampfniveau spielen. Der Behinderten- und Senio- rensportverein Merseburg e.V. bietet sportliche Aktivitäten in den Bereichen Rehabilitations-, Behinderten- und Breitensport, insbesondere für Seniorinnen und Senioren an. Im SC Obhausen 1929 e.V. Ab- teilung Gymnastik und Rehabi- litationssport können unter dem Themenbereich Orthopädie Be- troffene mitwirken, die z. B. an Wirbelsäulenerkrankungen, Os- teoporose Gelenkschäden, Mor- bus Bechterew sowie Amputatio- nen leiden oder Endoprothesen tragen. Die Abteilung Behinderten- und Reha-Sport der SG Einheit Querfurt e.V. ist auf Wirbelsäu- lenerkrankungen, Osteoporose, Endoprothesen, Amputationen sowie Krebs- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen spezialisiert. Im SV Blau-Weiß Günthersdorf e.V. Abteilung Behinderten- und Reha-Sport wird Sport mit den Schwerpunkten Orthopädie, Geistige und Mehrfachbehinde- rungen sowie Psychiatrie angebo- ten. Im Wettkampfsport können Kinder und Erwachsene mit geis- tigen Beeinträchtigungen Fußball spielen oder sich im Cross-Lauf versuchen. Der SV Lochau 2000 e.V. Abtei- lung Rehabilitationssport bietet Menschen mit Wirbelsäulener- krankungen, Gelenkschäden, Os- teoporose, Morbus Bechterew, Amputationen oder Endoprothe- sen die Möglichkeit, angeleitet und gesundheitsfördernd Sport zu treiben. Der Turn- und Sportverein 90 Querfurt e.V. Abteilung Rehabi- litationssport ist für die Erbrin- gung von Leistungen des Reha- Sportes für orthopädische Erkrankungen zugelassen. Die sportlichen Übungen zielen auf den Erhalt und die Stärkung der Funktionen der Stützmuskulatur und Bewegungsorgane ab. Dazu wird ein gezieltes Training der Muskulatur hinsichtlich Kraft, Beweglichkeit und Koordination angeboten. Die Überraschung war groß bei den 14 Institutionen, die sich kurz vor Weihnachten über eine finanziele Zuwendung der Saalesparkasse in Höhe von 2.000 Euro freuen durften. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Streichorchester der Burgmusikschule Querfurt, Außenstelle der Kreismusikschule „J. J. Quantz in Merseburg“. Übergabe des symbolischen Schecks durch Dr. Jürgen Fox (links) und Dr. Reiner Haseloff (mitte) an den VdK Sachsen-Anhalt. saalesparkas se.de/ meins Mei ns is t ei nf ac h. We il di e Sa al es par ka ss e hi lf t, Ih re Wu ns ch - im mobi li e zu fi nd en un d zu fi na nz ie re n. Saalekreis-Kurier 27. Januar 2018 Seite 4 Vergessenen Kindern eine Stimme geben Kinder suchtkranker Eltern wachsen in einer spannungsgeladenen At- mosphäre auf und leben in ständiger Unsicherheit, was ihre betrunke- nen Eltern im nächsten Moment tun werden. Auf 2,6 Millionen wird die Zahl der Kinder aus Suchtfamilien von Experten geschätzt. Sehr früh übernehmen diese Kinder Verantwortung für die Eltern und springen in die Bresche, wenn die Erwachsenen suchtbedingt ausfal- len. Nicht selten erledigen die Kinder den Haushalt und versorgen die kleineren Geschwister. Und oftmals kümmern sie sich so sehr um die Bedürfnisse ihrer Eltern, dass sie darüber verlernen, Kind zu sein. Eine solche Kindheit hinterlässt Spuren in den Seelen der Kinder. Ca. ein Drittel von ihnen entwickelt in der Jugend oder im Erwachsenen- alter eine eigene stoffliche Sucht. Ein weiteres Drittel zeigt psychische oder soziale Störungen. Viele Betroffene suchen sich später wieder ei- nen Süchtigen als Lebenspartner und leben damit das Programm wei- ter, das sie bereits als Kinder verinnerlicht haben. Doch es gibt Hoffnung für Kinder aus Suchtfamilien. So haben sie gute Chancen, sich trotz widriger Kindheitsumstände relativ gesund zu entwickeln, wenn es in ihrer Umgebung erwachsene Vertrauensper- sonen gibt, die sich ihnen zuwenden, ihnen zuhören und ihnen das Gefühl vermitteln, angenommen und wertvoll zu sein. Solche sicheren Bezugspersonen können Großeltern oder andere Verwandte sein, aber auch Lehrer/innen, Erzieher/innen oder Sozialpädagogen. Für die von familiären Suchtproblemen betroffenen Kinder ist es wichtig, dass insbesondere Pädagoginnen und Pädagogen in Kinder- gärten und Schulen über die Auswirkungen von Sucht Bescheid wissen und in der Lage sind, für die Kinder emotional da zu sein. Dadurch können sie dazu beitragen, dass aus den Kindern von heute nicht die Süchtigen von morgen werden. Haben Sie Fragen? Möchten Sie eine Weiterbildungsveranstaltung or- ganisieren? Ist es Ihnen ein Anliegen, auf die Thematik hinzuweisen? Kennen Sie betroffene Kinder und möchten diesen helfen? Dann wenden Sie sich an: AWO Erziehungshilfe Halle (Saale) gGmbH Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis Ansprechpartnerin: Claudia Hammer Sixtistraße 16a, 06217 Merseburg Tel. 03461 259206 E-Mail: suchtpraevention@awo-halle-merseburg.de Die „Aktionswoche für Kinder aus Suchtfami- lien“ widmet sich jährlich im Februar diesem The- ma und lenkt die Auf- merksamkeit von Öffentlichkeit und Medien auf die mehr als 2,6 Millionen Kinder, die in Deutschland unter den Suchtproblemen der Eltern leiden. Mehr Infos zur Aktionswoche vom 11. bis 17.02. und zum Thema „Kin- der aus Suchtfamilien“ erhalten Sie unter: www.coa-aktionswoche.de und www.nacoa.de Text: Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis Roboterexperten bei der First Lego League gekürt „Hydro Dynamics“ lautete das Motto des diesjährigen Regional- wettbewerbs der FIRST® LEGO® League (FLL), der am 12. Januar 2018 an der Hochschule Merse- burg stattfand. Insgesamt 14 Teams hatten sich für den Wettbewerb angemeldet und reisten mit Be- treuern und Coaches aus Sachsen- Anhalt und Thüringen an, um die besten Roboterexperten aus ihren Reihen zu küren. Auf einem vorgegebenen Parcours mussten die von den Teams entwi- ckelten Roboter in einem Zeitfens- ter von wenigen Minuten be- stimmte Aufgaben bearbeiten. Weiterhin mussten die Teams vor einer Jury das Roboterdesign und eine Forschungspräsentation zum Veranstaltungsmotto vorstellen. Dabei zeigten die Teilnehmer, dass sie sich mit dem Thema Vorkom- men, Nutzung, Lagerung und Be- wegung von Wasser auseinander gesetzt hatten. Die Lösung einer zusätzlichen Aufgabe in der Grup- pe, sollte die Teamfähigkeit der Teilnehmer unter Beweis stellen. Für den Sieger, die „Robo-Kings“ aus Dessau und den Zweitplatzier- ten, das Team „GGI R2D2“ aus Ilmenau, erfolgt die Weiterleitung zum Semifinale Nordosteuropa in Dresden. Die „Electronic Gamers“ der Hochschule Merseburg beleg- ten den 3. Platz. Über das Zentraleuropa-Finale in Aachen kann man bis zur Welt- meisterschaft nach Detroit (USA) gelangen. Text und Foto: HS Merseburg Orgel im Historischen Kursaal wird intoniert Die kleine Orgel des Historischen Kursaales in Bad Lauchstädt gehört zu den letzten Instrumenten, die der Merseburger Orgelbaumeister Gerhard Kühn um 1980 in seiner Werkstatt geschaffen hat. Nach einer jahrelangen Odyssee kehrte die Orgel Ende 2017 in den Kursaal zurück, wo sie in der frü- heren Orchesterloge einen neuen und würdigen Aufstellungsort ge- funden hat. Roland Hentzschel, Leitender Res- taurator der Musikinstrumenten- sammlung des Händelhauses zu Halle, repariert die Orgel gegen- wärtig und intoniert das Instru- ment am neuen Aufstellungsort. Eingeweiht wird die Orgel am 17. März 2018 von keinem Geringe- ren als Matthias Eisenberg mit ei- nem festlichen Orgelkonzert. Dieses Konzert ist zugleich Start einer kleinen Konzertreihe, die der Kursaalorgel selbst und auch dem Zusammenspiel mit Instrumenten gewidmet ist. Informationen und Karten: Tel.: 034635 905472, E-Mail: besucher@goethe-theater.com Musik und Tanz verbindet uns ALLE Rollstuhlfahrer und Fußgänger tanzen gemeinsam Seit sechs Jahren gibt es die Mög- lichkeit für Rollstuhlfahrer und Fußgänger im Tanzverein TAKT - GEFUEHL e.V. in Halle das Tanz- bein zu schwingen. Bewegung nach Musik ist pure Lebensfreude – egal ob man dieser Leidenschaft zu Fuß frönt oder im Rollstuhl sitzt. Uns ist es wichtig, miteinan- der Spaß und Freude an der Bewe- gung zur Musik zu haben, neue Tanzfiguren gemeinsam zu lernen, miteinander zu lachen und ins Ge- spräch zu kommen. Für die meis- ten Rollstuhlfahrer und auch Fuß- gänger ist Tanzen eine völlig neue Erfahrung. Ob zu Fuß oder im Rollstuhl, jeder hat die Möglich- keit bei Musik und Bewegung sei- ne Gefühle auszudrücken. Ob Disco-Fox, Samba, Rumba, Salsa oder Walzer, zu Fuß und auf Rä- dern – alles ist möglich, und das nicht nur für Fußgänger, von uns liebevoll „Fussis“ genannt. Wir freuen uns immer über Inter- essierte, egal ob im Rolli oder zu Fuß, ob allein oder als Paar. Als überregional tätiger Verein heißen wir auch Tanzwillige aus dem Saa- lekreis herzlich willkommen. Schaut bei uns rein und probiert es aus! Gemeinsam werden wir viel Spaß haben. Wir tanzen und trainieren jeden Mittwoch ab 17:00 Uhr in den Vereinsräumen von: TAKTGEFUEHL e.V. Magdeburger Straße 27 06112 Halle (Saale) Kontakt: Annett Melzer Telefon: 0151 41285384 Text und Foto: Taktgefuehl e. V. Bienen – für Natur und Mensch sehr wichtig Vielerorts kämpfen Imkervereine und Bienenfreunde um den Erhalt hei- mischer Bienenvölker, denn die hier vorkommende Westliche Honigbie- ne ist nicht nur, wie der Name schon verrät, eine fleißige Honigproduzentin, sondern trägt mit der Bestäubung der Pflanzen zum Fortbestand der hiesigen Flora bei. Auch Landwirte sind auf Bienen angewiesen, da sie als Bestäuber von Nutzpflanzen wie Raps, Sonnenblumen oder diversen Obstbäumen dienen. Die Arbeit der Imker, die dringend auf Zuwachs in ihren Reihen angewiesen sind, wird erschwert durch den weitverbreiteten Irrglauben, dass Bienen an- griffslustig, aggressiv und stechwütig sind. Im Gegen- teil – wenn die Biene in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen kann, fliegt sie friedlich und sanftmütig durch Wiesen, Felder und heimische Gärten. Neben der Aufzucht und Pflege von Bienenvölkern ist es ein besonderes Anliegen lokaler Imker, wie dem Imkerverein Bad Dürrenberg „Saaletal 1907 e. V.“, auch Garten- nachbarn und Mitbürger für die kleinen Tiere und deren Lebenswelt zu begeistern. Denn um den Artenreichtum der Bienen und deren Lebens- raum zu erhalten, muss man kein Imker sein. Jeder (Klein-)Gärtner kann durch eine vielfältige Auswahl an Blüten und Gehölzen in der heimi- schen Grünanlage ein Paradies für die schwarz-gelb-gesteiften Nektar- sammlerinnen schaffen. Schon Frühblüher wie Krokusse erwarten die bestäubenden Insekten sehnsüchtig. In den Sommermonaten lassen sich Bienen gern auf Silphie, Lavendel, Wilder Malve und diversen unge- füllten Blütensorten sowie Küchenkräutern nieder. Auch die männli- chen Blüten des Haselstrauchs dienen als Pollenlieferant. Noch ist Winter im Kalender, doch die wärmeren Monate und der Drang Blumenbeete und -kästen zu bepflanzen nicht mehr weit. Vielleicht fällt die Auswahl Ihrer Blüten in dieser Saison etwas bienenfreundlicher aus. Die Imkervereine der Region und natürlich die Millionen kleiner Helferinnen werden es Ihnen danken. Haben Sie Fragen zum Thema Blütenauswahl, Bienen und Imkerei, dann kontaktieren Sie: Imkerverein Bad Dürrenberg Saaletal 1907 e. V. Vorsitzender: H. Krahmer, Wöhlerstraße 10, 06231 Bad Dürrenberg, E-Mail: fam.krahmer@t-online.de Weitere Imkervereine in Ihrer Nähe und Wissenswertes rund um das Thema Bienen finden Sie unter: www.imkerverband-sachsen-anhalt.de Projekt „Faustlos“ Seit nunmehr vier Jahren gibt es das Projekt „Faustlos“ in den Ki- tas im Landkreis Saalekreis. Das vom Heidelberger Psychologie- Professor, Manfred Cierpka, ent- wickelte Lehrprogramm dient der Förderung emotional-sozialer Kompetenzen mit dem Ziel, Ge- walt in Kindertagesstätten und Schulen vorzubeugen. Am 17. Januar fand in der Katho- lischen Pfarrei St. Norbert in Merseburg, im Rahmen einer Re- flektionsveranstaltung, die sym- bolische Übergabe des neuen Ma- terialkoffers statt, welcher das Herzstück der präventiven „Faustlos“-Arbeit ist. Neben den Gästen, wie Hartmut Handschak, stellvertretender Landrat des Saalekreises, und Dr. Jürgen Fox, Vorstandsvorsitzen- der der Saalesparkasse, fanden sich etwa 60 Erzieherinnen aus über 50 Kitas im Landkreis zu dieser Veranstaltung ein. Die Voraussetzung zur Anwen- dung des Programms mit dem Materialkoffer ist eine Fortbil- dung der verantwortlichen Erzie- herinnen und Erzieher. Die Fort- bildungskosten der Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtun- gen übernimmt das Jugendamt des Landkreises. Mit der Kosten- übernahme der Koffer durch die Saalesparkasse sind bereits 89 Ki- tas mit dem „Faustlos-Koffer“ bestens versorgt. Überdies sollen in diesem Jahr noch 30 dazu kommen. Im weiteren Verlauf der Veranstal- tung konnten sich die Kollegin- nen und Kollegen über die Um- setzung des Programms in den Einrichtungen austauschen. Die Tänzerinnen und Tänzer vom TAKTGEFUEHL e. V. bei einem Auftritt im Saale-Center in Halle-Neustadt. Die FIRST® LEGO® League (FLL) ist ein Förderprogramm, welches Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technik begeistern möchte. Die Erzieher/innen Sabrina Bornschein (1. v. l., Kita „Buratino“ Querfurt), Nane Jahn (3. v. l., Kita „Teichknirpse“ Günthersdorf ) und Matthias Brost (5. v. l., Kita „5 Elemente“ Merseburg) haben 2017 die Qualifizierung zur Nutzung des Materialkoffers erworben. In Anwesenheit des stellvertretenden Landrates Hartmut Handschak (4. v. l.) und Jugendamtsleiter Reinhard Mattes (2. v. l.) übergab der Vorstandsvorsitzen- de der Saalesparkasse, Dr. Jürgen Fox, den Materialkoffer an Birgit D. Wutzow (Lokales Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz im Saalekreis), die das „Faustlos“-Projekt im Saalekreis koordiniert. Foto: KV Roland Hentzschel (links) und Thomas Schildt, Orgelbaumeister aus Halle (Saale) arbeiten an der Orgel. Foto: Goethe-Theater Seite 5 27. Januar 2018 Saalekreis-Kurier Wahre Freundschaft Die Weihnachtszeit ist auch eine Zeit, um Danke zu sagen. Im Herbst 2017 begann die Zeit, in der Kacper Kęska und Maciej Skiba feststellten, dass sie in Brachstedt wirklich echte Freunde haben. Sie ka- men nach Deutschland, um in der SG BW 1921 Brachstedt e.V., die als sehr gute Landesliga-Mann- schaft bekannt ist, Fußball zu spielen. Beide sind sehr dankbar dafür, dass Gerhard Müller (Ortsbür- germeister), ihnen eine Unterkunft zur Verfügung stellte. Als ehemaliger Fußballspieler ist sein Inter- esse für diesen Sport immer noch genauso ausge- prägt wie früher und er weiß genau, wie wichtig die Sportförderung ist. Beide Spieler fanden auch in der Mannschaft schnell Anschluss und gute Akzep- tanz. Aber ein besonderes Dankeschön möchten sie auch auf diesem Weg und vielleicht auch als kleine Überraschung an Doris Schulze richten. Tag für Tag kümmert sie sich um beide, als wenn es ihre Enkel wären. Und ihre Kochtöpfe sind seit dieser Zeit alle eine ganze Nummer größer als früher. Es ist eine Freude, zu erleben, wie sich alle gegenseitig ins Herz geschlossen haben. Diese Gastfreund- schaft ist ein wunderbares Beispiel, dass man sich auch über die Grenzen hinaus und trotz anderer Sprache menschlich immer verständigen kann und Freundschaft ein wichtiger „Baustein“ im Leben ist, auf dessen Fundament man solide weiter aufbauen kann. Denn beide berichteten natürlich in Tym- bark (Polen), der Partnergemeinde der Gemeinde Petersberg und insbesondere von Brachstedt, von ihren guten Erfahrungen und dieser wunderbaren Herzlichkeit, mit der sie hier aufgenommen wur- den. Wir alle wünschen Kacper und Maciej, dass sie ihre sportlich gesteckten Ziele erreichen! Text und Foto: Dr. Edward Sułek Alle Jahre wieder – eine Herzensangelegenheit Auch in diesem Jahr hatten wir uns das Ziel gesteckt, bis zur Weihnachtszeit genug Spenden zu sammeln, um sie am 21.12.2017 zur polnischen Son- derschule nach Działoszyn zu bringen. Es ist immer toll zu erle- ben, wie viele Menschen in unse- rem Umfeld Freude daran haben, den Kindern mit ihrer Hilfs- und Spendenbereitschaft ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Ein Beispiel ist die Grundschule „Am Geiseltaltor“ in Merseburg als Partner der Sonderschule. Seit vielen Jahren sammeln die Schü- ler Bekleidung und Unterrichts- material. Und viele von ihnen trennen sich von liebgewonne- nem Spielzeug. Voller Stolz er- zählen die Schülerinnen und Schüler von ihrer Erfahrung, dass Helfen so viel Freude bringt. Mit einem großen Umschlag, auf dem in polnischer Sprache „Wesołych Świąt“ („Frohe Weihnachten“) stand, überga- ben sie uns feierlich ihre Spenden und schickten so auch die guten Wünsche an ihre fast gleichaltri- gen polnischen Freunde mit auf die Reise. Auch das Bildungszen- trum für Land- und Hauswirt- schaft (BLH) in Bad Dürrenberg ist seit 2011 mit im Boot. Der Grundstein für diese Partner- schaft wurde damals im Rahmen des Mobilitätsprojektes "Leonar- do da Vinci" gelegt. Durch das zusätzlich zu den Sachspenden gesammelte Geld können, wie in den Vorjahren, dringend notwen- dige Therapien oder Hilfsmittel für die behinderten Kinder der Schule in Działoszyn finanziert werden. Es fällt schwer, die be- sondere Atmosphäre zu schildern, die wir bei der Weihnachts- feier in Polen emp- fanden. Erstaunlich ist die Leistung der Erzieherinnen, wel- che die teils mehr- fach behinderten Kinder der Sonder- schule alle so einbin- den, dass jedes sei- nen Platz in der Weihnachtsge- schichte findet. Die Schülerinnen und Schüler spielten mit solch einer Hingabe und so viel Gefühl, dass man dazu keine Worte brauchte. Und natürlich sangen wir alle gemein- sam die traditionellen polnischen Weihnachtslieder. Für viel Be- geisterung sorgte der wunderbare Brauch des Teilens der Oblaten untereinander, wobei man sich Frohe Weihnachten und ein ge- sundes neues Jahr wünscht. Das anschließende Abendessen bot die Gelegenheit, Gedanken aus- zutauschen, neue Freundschaften zu knüpfen und liebgewonnene Menschen wiederzusehen. Kurz vor der Abfahrt überraschte uns auch Landrat Jan Ryś aus unse- rem Partnerkreis Pajęczański mit seinem Besuch und ließ es sich nicht nehmen, persönlich Danke zu sagen und uns gemeinsam mit der Schule liebe Grüße sowie lan- destypische Präsente für seine gu- ten Bekannten im Saalekreis mit- zugeben. Die Direktorin der Schule, Anna Tarnowska-Przery- wacz, bedankte sich ebenfalls mit herzlichen Worten und bat uns nicht nur einmal, jedem einzel- nen Unterstützer in Deutschland ihren Dank auszusprechen. Die- sem können wir uns nur anschlie- ßen, denn wir hatten das Glück, die vielen leuchtenden Kinderau- gen zu sehen. Man könnte es auch mit den Worten von Mutter Teresa ausdrücken: „Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten“. Schöner konnte Weihnachten nicht beginnen! Text und Fotos: Dr. Edward Sułek und Katrin Müller Gesundheit Fitnesskurse ab 12.02., Dornstedt, 12x Montag, 19:30–20:30 Uhr, 56,00 Euro ab 12.02., Holleben, 12x Montag, 17:30–18:30 Uhr, 56,00 Euro ab 16.02., Hohenweiden, 12 x Freitag, 18:00–19:30 Uhr, 84,00 Euro Selbstverteidigung ab 13.02., Merseburg, 10 x Dienstag, 19:00–20:30 Uhr, 70,00 Euro ab 15.02., Querfurt, 10 x Dienstag,17:30 – 19:00 Uhr, 70,00 Euro KAHA ab 26.02., Merseburg, 9 x Montag, 17:00–18:00 Uhr, 42,00 Euro Chinesisch Kochen 12.02., Merseburg, 17:00–20:30 Uhr, 27,50 Euro Essen ohne Kohlenhydrate – Low Carb kochen und backen ab 27.02. und 05.06., Merseburg, 2x Dienstag, 16:30–19:30 Uhr, 48,00 Euro Mehr Informationen zu allen Angeboten mit Inhalt und Terminen unter www.vhs-halle-saalekreis.de Kreisvolkshochschule Aktuell Schülerinnen und Schüler der polnischen Sonderschule in Działoszyn Dank der großen Spendenbereitschaft freuen sich die Kinder von Działoszyn Hat ein großes Herz: Doris Schulze mit ihren Gastenkelkindern, Kacper Kęska und Maciej Skiba aus Tymbark (Wojewodschaft Kleinpolen im Süden des Landes) A LLES RUND UM DAS H AUS Anzeige Grundst ück e + Bauflächen zu m Ank auf + Ve rmitt lu ng ge such t Be za hlung über Bodenrich tw er t. 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Januar 2018 Seite 6 +++ Wohin im Saalekreis? +++ Wohin im Saalekreis? +++ Wohin im Saalekreis? +++ Kreisvolkshochschule Aktuell Tosca live aus der MET Am 27. Januar, um 19:00 Uhr, können Besucher des Domstadtkinos in Merseburg erneut in die Welt der großen Opern eintauchen und eine der fünf meist gespielten Opern der Welt genießen. TOSCA – Wie ein Thriller fesselt die Handlung von Beginn an. Um Macht, sexuelle Abhängigkeit und natürlich Mord entspinnt sich eine verhängnisvolle Dreiecksgeschichte, die angesichts der #metoo-De- batte eine erstaunliche Aktualität erhält. Die Übertragungen werden am 10. Februar, um 18:00 Uhr mit „L’Elisier D’Amore“ von Gaetano Donizetti fortgesetzt. Am 24. Februar, um 18:30 Uhr steht dann schon ein Saison-Highlight mit Puccinis „La Bohème“ auf dem Opernspielplan des Merseburger Kinos. Karten sind für 29,- Euro an der Kinokasse oder online zzgl. 10 % Vorverkaufs- gebühr erhältlich. Text: Domstadtkino Merseburg Auf den Spuren der Romanik in Landsberg Sachsen-Anhalts beliebteste Feri- enstraße feiert 2018 ihren 25. Geburtstag. 1993 in der Landes- hauptstadt Magdeburg eröffnet, besuchen heute rund 1,6 Millio- nen Gäste jährlich die insgesamt 88 Bauwerke aus der Zeit des Mittelal- ters entlang der "Straße der Roma- nik". Die Landsber- ger Doppelka- pelle, ein ech- tes Kleinod der Romanik, war und ist von Anfang an Teil dieser Touris- musstraße. Und so sind sowohl in der Doppelkapelle "Sanctae Crucis" als auch im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" the- matische Höhepunkte für das Jahr 2018 geplant. Im März lädt beispielsweise Dr. Thomas Frantzke zu seinem Bildervortrag "Romanik in Mitteldeutschland" ins Museum ein. Die Doppelka- pelle ist Anfang Juli Schauplatz eines Konzertes des international renommierten MONTALBÂNE ENSEMBLES, welches sich auf die versteinerten Psalmen der Kreuzgangkapitelle des Klosters Cluny bezieht. Bereits seit Be- ginn des Schuljahres 2017/18 läuft an der Landsberger Sekundar- schule "An der Doppelkapel- le" ein Kunst- projekt zum Thema "Ro- manik". Des- sen Ergebnisse sollen, anläss- lich des Tags des offenen Denkmals im September, in der Doppelkapelle präsentiert wer- den. Die öffentliche Stadtfüh- rung im Oktober wird 2018 un- ter dem Motto "Romanik in Landsberg" stehen. Weitere Hö- hepunkte sind derzeit noch in Planung. Man darf also schon jetzt gespannt sein auf "25 Jahre Straße der Romanik" in Lands- berg. Text: Inge Fricke Foto: Gunter George AUSSTELLUNGEN Bis 11.02.: Sonderausstellung: “Märchenhafte Geschichte der Schneekugeln“, Burg Querfurt 03.–11.02.: Große Modellbahn- ausstellung im Saline Museum in Halle (Saale) Bis 18.02.: Mitteldeutsche Stadt- und Flusslandschaften 2018, Museum Petersberg 18.02.–18.03.: Sonderausstellung „Reflexion – Weltbilder“, Burg Querfurt Bis 20.12.: Dauerausstellung: Ur – und Frühgeschichte der Region, Museum Bernhard Brühl in Landsberg LESUNGEN/VORTRÄGE 31.01., 15:00 Uhr: Literaturcafé, Dia-Vortrag – Malaysia bis China, Bücherei Teutschenthal 02./03./04.02., 16:00–17:00 Uhr: Sonderführung – Geheim- nisse der Romanik, Dom Merseburg 05.02., 17:30 Uhr: Lesen in Lieskau, Gemeindehaus in Salzatal OT Lieskau 07.02., 10:00–12:00 Uhr: Ferienaktionen im KinderDomus- Merseburch, Dom Merseburg 14.02., 15:00–16:00 Uhr: Der medizinische Mittwoch in Merseburg – Die Patientenverfü- gung in der Praxis, Gesund- heitszentrum Säulenhaus, C.-v.-B.-Klinikum in Merseburg 15.02., 19:30 Uhr: Offener Gesprächsabend, Gemeindehaus in Salztal OT Lieskau 15.02., 17:00 Uhr: Kolloquium „Flucht und Emigration jüdischer Wissenschaftler aus den Bitterfel- der und Wolfener I.G.–Werken während der NS-Zeit, Sachzeugen der chemischen Industrie e. V. Hochschule Merseburg, Hörsaal 9 20.02., 15:00–16:00 Uhr: Der medizinische Dienstag in Querfurt „Die ambulante geriatrische Behandlung“, C.-v.-B.-Klinikum in Querfurt 23.02., 19:30 Uhr: Die Welt vor Ort – Kultureller Abend, Bücherei Teutschenthal MUSIK/TANZ/THEATER 02.02., 18:30 Uhr: „happy land“, Das Wunschfilmkino auf dem Land, Dorfgemeinschaftshaus in Wettin-Löbejün OT Gimritz 11.02., 18:00 Uhr: Best of Harlem Gospel (USA), Stadtkir- che St. Maximi in Merseburg 22.02., 19:30 Uhr: Frank Johannes Pokrzywniak spielt Gitarre Solo – Konzert, Museum Petersberg SONSTIGES 27.01., 15:00–19:00 Uhr: BAD TASTE PARTY (LUMPENPAR- TY), Clubhaus Bikerfreunde in Schkopau 27.01., 13:00 Uhr: Winterwande- rung, Salzatal OT Höhnstedt Touristikgebäude 27.01./03.02., 19:19 Uhr: Festveranstaltung des LCV, Gasthof Zur deutschen Friedensei- che in Salzatal OT Lieskau 27.01., 19:19 Uhr: Carnevalsfest- veranstaltung des WCC im Saal des Burg-Gymnasiums Wettin 28.01., 14:00–14:30 Uhr: Die Merseburger Fürstengruft – Kurz- führung, Dom Merseburg 28.01., 14:00–17:00 Uhr: Kinderfasching im Deutschen Haus, Petersberg OT Brachstedt 28.01., 15:00 Uhr: Kinder- und Seniorenkarneval, Gasthof Zur deutschen Friedenseiche in Salzatal OT Lieskau 03.02., 19:19 Uhr: Carnevalsfest- veranstaltung des WCC im Saal des Burg-Gymnasiums Wettin 04.02., 11:00 Uhr: Winter-Wein- wanderung am Geiseltalsee, Treffpunkt: Marina Mücheln (Geiseltal) 08.02., 14:00 Uhr: Faschingsver- anstaltung, Bürgerhaus Lieskau in Salzatal OT Lieskau 09.02., 19:30 Uhr: Filmabend, Gemeindehaus in Salzatal OT Lieskau 10.02., 19:19 Uhr: Karnevalparty, Gasthof Zur deutschen Friedensei- che in Salzatal OT Lieskau 13.02., 15:00 Uhr: VMN – Spiel- zeit 50+, Café Liesegang in Salzatal OT Lieskau 17./18./23.02.,: Gruselkabinett des KKKV, Mehrzweckhalle Krosigk, Petersberg OT Krosigk Unterschiedliche Anfangszeiten! Winterferienakademie „Zisch und Plopp - Cola und Popcorn“ Am Mittwoch, dem 07.02.2018 findet an der Hochschule Mer- seburg in der Zeit von 9:00 bis ca. 15:00 Uhr die nächste Win- terferienakademie statt. Das Motto „Zisch und Plopp - Cola und Popcorn“ wird mit Schü- lerexperimenten in den Laboren der Hochschule angegangen. Zu untersuchen ist das Lieb- lingsgetränk der jungen Gene- ration, nämlich Cola. Aber auch die physikalischen und chemischen Eigenschaften vom Kino-Klassiker Popcorn stehen mit auf dem Programm. Für Spaß wird auch gesorgt sein, denn die durchzuführenden Ex- perimente sorgen nicht nur für so manche Überraschungen und AHA-Effekte, sondern sind auch noch sehr lecker. Achtung! Die Plätze sind begrenzt buch- bar! Text: Hochschule Merseburg Ferienaktion im Kulturhistorischen Museum Schablonenwerkstatt am 6. und 8. Februar Eine besondere Begegnung mit dem Merseburger Herzogsschloss eröffnen die Winterferienspiele des Kulturhistorischen Museums Schloss Merseburg am 6. und 8. Februar 2018 jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr. Mit Hilfe spezieller Schablonen tragen wir auf Sperrholzplatten farbige Motive auf, wie es Herzog Johann Georg I. von Sachsen für die herrlich bemalten Balkende- cken seiner Anfang des 17. Jahr- hunderts erneuerten Merseburger Residenz sicher auch gefallen hät- te. Anregungen dazu werden wir in allen Etagen seines Schlosses entdecken. Die Kosten betragen 3,00 Euro pro Teilnehmer zuzüg- lich 2,00 Euro Materialkosten. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Das Museum nimmt Ihren Anruf un- ter der Telefonnummer 03461 40-1318 gerne entgegen. Weitere Ferienaktionen für Kinder und Familien in diesem Jahr sind: Schmuck-Eier marmorieren in den Osterferien am 27. und 29. März 2018. In den Sommerferien am 17. und 19. Juli folgen wir Bischof Thiet- mar von Merseburg in seine Schreibwerkstatt „scriptorium merseburgense“ und probieren mit Genauigkeit, aber auch mit Schwung die seinerzeit gebräuch- liche karolingische Minuskel- schrift selbst aus. In den Herbstferien am 9. und 10. Oktober stellen wir Schmuck aus Glasperlen her. Gesellschaft Info-Veranstaltung zur Gästeführer-Ausbildung Wir stellen das Konzept vor und beantworten Ihre Fragen. 15.02., Merseburg, 17:00–18:00 Uhr Buchführung in Vereinen – Die Kassenprüfung 17.02.,Merseburg, 08:00–13:00 Uhr, 35,00 Euro Die Evolution unserer Sinne – neue Erkenntnisse aus uralten Schädeln Antworten auf spannende Fragen zur Evolution unseres Körpers, Vortrag von Michael Laaß 01.02., Merseburg, Planetarium, 18:00–19:30 Uhr, 4,00 Euro Mitteldeutschland im Übergang vom Klassizismus ins 19. Jahrhundert Vortrag von Gerd Hainz Laitko 07.02., Braunsbedra, 15:00–16:30 Uhr, 2,00 Euro Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter durch Vollmacht 21.02., Merseburg, 18:00–20:15 Uhr, 6,00 Euro Sprachen Englisch A1 Anfänger mit geringen Vorkenntnissen 14.02.–06.06., Querfurt, 15x Mittwoch, 18:30–20:00 Uhr, 75,00 Euro Englisch mit Muße A1 Anfänger mit Vorkenntnissen 07.02.–25.04., Querfurt, 12x Mittwoch, 16:30–18:00 Uhr, 60,00 Euro 12.02.–04.06., Merseburg, 12x Montag, 10:00–11:30 Uhr, 60,00 Euro Englisch A2 –B1 Konversation Probestunde bitte vorher vereinbaren! 12.02.–28.05., Landsberg, 11x Montag, 17:30–19:00 Uhr, 55,55 Euro 22.02.–19.04., Merseburg, 8x Donnerstag, 18:00–19:30 Uhr, 51,20 Euro Italienisch A1.6 Anfänger mit Vorkenntnissen 14.02.–09.05., 12x Mittwoch, 18:00–20:00 Uhr, 60,60 Euro Französisch A1 Anfänger mit geringen Vorkenntnissen 12.02.–18.06., Merseburg, 13x Montag, 19:05–20:35 Uhr, 65,00 Euro Spanisch Anfänger mit Vorkenntnisse/Leicht Fortgeschrittene jeweils Montag/Mittwoch, 17:00–18:30 Uhr bzw. 18:35–20:05 Uhr, Einstieg jederzeit möglich Fotografie Fotoschule – das gute Bild 19.02., Merseburg, 5x 17:00–20:00 Uhr, 60,00 Euro Foto-Workshop „Gimp“ – Arbeit mit Ebenen 29.01.–30.01., Merseburg, 1x Montag und 1x Dienstag, 17:00–20:00 Uhr, 46,70 Euro Computer & Smartphone Einführung in Smartphone & Tablet-Computer 20.02.–28.04., Merseburg, Di + Do + Di 17:00–20:00 Uhr, 42,00 Euro Computer Einstieg 13.02., Merseburg, 4x Dienstag und 3x Mittwoch, 17:00–20:00 Uhr, 98,00 Euro 15.02., Querfurt, 6x Donnerstag, 17:00–20:00 Uhr, 84,00 Euro Mehr Informationen zu allen Angeboten mit Inhalt und Terminen unter www.vhs-halle-saalekreis.de Öffnungszeiten: Di/Do., 10:00–12:00 Uhr und 13:00–18:00 Uhr, Fr., 10:00–12:00 Uhr E-Mail: kvhs@saalekreis.de Tel. 03461 259088-0 (Merseburg) oder 034771 73797-1 (Querfurt) Ökumenischer Stationsgottesdienst Wie in den vergangenen Jahren ge- stalten die Communität der Chris- tusbruderschaft Petersberg und der Tempelritterorden anlässlich des 861. Todestages von Konrad I. von Wettin den ökumenischen Stati- onsgottesdienst. Dieser findet in der Stiftskirche St. Petrus am 9. Februar 2018 um 18:00 Uhr auf dem Petersberg statt. Schon während der Kreuzzüge un- terstützten die Wettiner die Kreuz- zugsorden. Aus der traditionellen Verbindung zwischen den Temp- lern und dem Wettiner Fürsten- haus wird seit der jüngeren Vergan- genheit aus Anlass des Todestags von Konrad dem Großen ein Ge- denkgottesdienst in der Stiftskir- che auf dem Petersberg abgehalten. Konrad I. von Wettin gilt als Stammvater der Wettiner. Sein Le- ben und Wirken galt der Christia- nisierung. Er trug wesentlich zum Bau des Klosters auf dem Peters- berg bei. Nach seinem Tod wurde er in der Stiftskirche beigesetzt. Text: Wettin-Info Regionalwerkstatt für Vereine aus Wettin-Löbejün Am Montag, 29.01.2018, 19:00 Uhr findet im Rit- tersaal der Burg Wettin die nächste Regionalwerk- statt statt. Die Veranstaltung bietet Wettin-Löbejü- ner Vereinen, Initiativen und interessierten Bürgern eine Plattform, um miteinander ins Gespräch zu kommen und in kleineren Gesprächsrunden aktuel- le Erfahrungen und Herausforderungen auszutau- schen. Das erste Treffen in diesem Jahr startet mit „Fördermittel für Vereinsaktivitäten“. Unterstützt wird die Veranstaltung dabei von Mario Bialek (Netzwerk Weltoffener Saalekreis) und Gabriele Materna (Buchhaltung und Finanzen in der Ge- schäftsstelle des Landesheimatbundes).Weiterhin sind Ideen für das Stadtjubiläum „10 Jahre Stadt Wettin-Löbejün“ im Jahr 2021 gefragt. Text: Wettin-Info Petersberg Stiftskapelle Foto: Dr. Kubak Prachtvolle Kapitelle in der Doppelkapelle Landsberg Ergebnis der letzten Schablonen- werkstatt, Wiesel nach Vorgabe einer Deckenmalerei, siehe Bild unten rechts. Fotos: KV Sonya Yoncheva in der Titelrolle und Vittorio Grigolo als Cavaradossi in Puccinis Tosca Foto: Ken Howard, Metropolitan Opera Seite 7 27. Januar 2018 Saalekreis-Kurier 22. Merseburger Neujahrslauf Frauenpower - Powerfrauen Frauensporttag des SSV Rabe 90 beliebt wie eh und je Schon mal etwas von Smovey Po- wer gehört? Smovey Power ist Gymnastik mit Ringen. Es sind spezielle Ringe in denen jeweils vier Stahlkugeln rollen, die den Bewegungen der Arme und Hüf- te mehr Schwung verleihen. Für Ungeübte ist da Muskelkater vor- programmiert. Smovey Power stand auch auf dem Programm des ersten Frauensporttages in diesem Jahr. Mehr Sport treiben ist einer von den guten Vorsät- zen, die man sich immer wieder am Jahresanfang vornimmt. Meist sind die schnell wieder ver- gessen. Nicht so bei den Frauen. Das neue Jahr ist gerade einmal 13 Tage alt, da wollten mehr als 60 Frauen ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen, und zwar beim alljährlichen, vom SSV Rabe 90 organisierten, Frauensporttag im Sportzentrum der Merseburger Hochschule. Es stimme, dass vie- le Sportarten von Frauen und Männern betrieben werden, sagte die Organisatorin und Vorsitzen- de vom SSV Rabe 90, Gisa- Christel Bradler. Und das sei auch gut so. Aber nicht jede Frau spielt Fußball oder ist Judoka. Viele wollen einfach nur Sport treiben, um fit zu bleiben. So sei die Idee entstanden, nach den Feiertagen, wo bei allen noch die weihnachtlichen Kalorien drü- cken, einen Frauensporttag zu organisieren. „Einfach nur zum Mitmachen“, erzählt sie. Dass dabei vielleicht eine dauerhafte Liebe zum Vereinssport entsteht, wäre ein angenehmer Nebenef- fekt. „Denn nirgendwo sonst kann man so gut und auch noch relativ preiswert aktiv Sport trei- ben, wie in einem Verein“, sagte Bradler. Einig ist sich das „lustige Völkchen“, das sich an diesem Tag eingefunden hatte, darüber, warum Sport gemacht wird: „Sport treiben – gesund blei- ben!“, war die einhellige Mei- nung aller Teilnehmerinnen. Und das sagte auch Gundula Winzer, die bereits zum sechsten Mal mit dabei war. „Ich will vom ersten Tag im neuen Jahr an fit bleiben.“ Von morgens 9:00 bis nachmittags 14:00 Uhr wurde an diesem Tag Sport getrieben. Kei- ne Herkulesaufgabe, aber doch eine Art sportlicher Marathon. Langeweile kam dabei nicht auf, denn von den angebotenen Kur- sen konnte jede Teilnehmerin auswählen, an welchen Übungen sie teilnehmen möchte. Ob Kör- pertraining oder Gymnastik, für jede Frau war etwas dabei, eben auch Smovey Power. Unter An- leitung einer erfahrenen Traine- rin lernten die Teilnehmerinnen die Wirkung dieses Sportgerätes kennen. Dabei vergossen die Ver- treterinnen des „schwachen“ Ge- schlechts so manchen Tropfen Schweiß. Sich schaffen, Spaß ha- ben und so ganz nebenbei einige Kalorien abbauen – das ist, was beim Frauensporttag geboten wurde. So fängt das neue Jahr gut an! Der nächste Frauensporttag, der sich großer Beliebtheit erfreut, findet im September statt. Dann allerdings unter der Regie des Kreissportbundes Saalekreis. Text und Foto: Tilo Buschendorf Start beim Merseburger Neujahrslauf: 610 Laufbegeisterte fanden sich am 1. Januar zum traditionellen Merseburger Neujahrs- lauf auf der Klia-Platte im Zentrum der Kreisstadt ein. Der seit 1997 stattfindende Lauf ist mittlerweile fester Bestandteil sowohl bei den Freizeitsportlern als auch leistungsorientierten Läufern. Als schnellste Läufer über die Strecke von 1,7 km kamen gleich drei Athleten des SV Braunsbedra (Ben Rosenbaum, Julius Hänze, Gerhard Hoffmann) ins Ziel. Auch bei den Damen erzielte eine Sportlerin aus dem Geiseltal den obersten Podestplatz (Carolin Hänze). Foto: Kreissportbund Saalekreis e.V. „Smovey Power“ , Gymnastik mit speziellen Ringen, brachte die Teilnehmerinnen des Frauensporttages zum Schwitzen. Hoch zu Ross Vom 9. bis 10. November 2017 fand in Warendorf (Nordrhein-Westphalen) der Bundes-Berufs-Wett- bewerb für Auszubildende der Fachrichtungen „Pferdehaltung und Service“ sowie „Pferdezucht“ statt. In diesem Jahr stellte auch Sachsen-Anhalt seit langem wieder ein Team, bestehend aus Heidemarie Jäckel (Landgestüt Sachsen-Anhalt, Prussendorf ), Franziska Rose (CJD Billberge, Tangermünde) und Sabine Fritzsche (Bildungszentrum für Land- und Hauswirtschaft Bad Dürrenberg e.V.). Als Ersatzrei- ter reiste Laura Joost (ebenfalls Prussendorf ) an. Unter der Leitung von Tanja Schulze und Sandra Schulz absolvierte das Team eine Vorbereitungswo- che auf dem Gelände der Veranstaltungs- und Dienstleistungszentrum gGmbH, Bereich Pferde- hof, welches zum Bildungszentrum für Land- und Hauswirtschaft Bad Dürrenberg e. V. gehört. Dabei übten sich die Teilnehmer sowohl im Mannschafts- reiten als auch in der Pferdebeurteilung. Am Vor- mittag des 9. November hatten die Teilnehmer Zeit Warendorf und das Landgestüt zu erkunden. An- schließend folgte die Mannschaftsführerbespre- chung, bei welcher die zu reitenden Pferde und das zu bearbeitende Thema ausgelost wurden. Die erste Aufgabe des Tages war das Abteilungsreiten, das Rei- ten in der Gruppe nach Kommandos, auf den zuvor festgelegten Pferden. Die Richter bescheinigten al- len Reitern einen sicheren, ausbalancierten Grund- sitz und eine solide Mannschaftsleistung. Das Team Sachsen-Anhalt lag nach dem Abteilungsreiten auf Rang 7 von 13 teilnehmenden Mannschaften. Der zweite Wettkampftag begann für alle Teilneh- mer mit der Pferdebeurteilung. Hierfür mussten die Teilnehmer drei fremde Hengste hinsichtlich Kör- perbau und Stand beurteilen. Im Anschluss daran, begann der Theorieteil (Beratung und Präsentation). Das Team aus Sachsen-Anhalt hielt hierzu einen Vortrag zum ausgelosten Thema Pferdehaltung. Am späten Nachmittag standen dann alle Sieger und Platzierten fest und konnten beglückwünscht wer- den. Nach allen absolvierten Prüfungen konnte sich die Mannschaft aus Sachsen- Anhalt über den 10. Platz freuen. Als Ehrenpreise erhielten alle Teilnehmer eine Schleife, eine Stallplakette, ein Buch über Füt- terung sowie eine Dauerkarte für das Bundescham- pionat in Warendorf für das nächste Jahr. Text und Foto: Tanja Schulze, Sandra Schulz Abteilungsreiten Anzeige Altengerechtes Wo hnen in Mersebur g Jeden Montag von 13.30 bis 15.30 Uhr in der Leunaer Str .3 6i m Haus Saaleblick. Hier können Sie in Ruhe 1- und 2-Raum-W ohnungen besichtigen. Sie erhalten eine Beratung über Ser viceleistungen, Unterstützung bei Umzügen sowie Beratung bei Inanspruchnahme von sozialen Leistungen. Einzelter mine sind immer möglich! 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In den Jahren ihrer Tätigk eit haben wir sie als stets zuv erlässige und hilfsbereite Ko lle gin ke nnen und schätzen gelernt. Sie wird uns fe hlen. Ihren Angehörigen gehört unsere tief empfundene Anteilnahme. Ju tta Fischer Roland Schmidt Je ns Listing Oberbür germeisterin Betriebsleiter Personalratsv orsitzender Lutherstadt Eisleben Eigenbetrieb Betriebshof Eigenbetrieb Betriebshof Ti ef be we gt nehmen wir Abschied vo n unserer Mitarbeiterin und Ko lle gin Heike Schneider Öf fe nt li ch e Stellenau ss ch re ibu ng Die Stadt Landsberg beabsichtigt zum 01.08.2018 eine/n Auszubilde/n für den dreijährigen Ausbildungsberuf Ve rwaltungsfachangestellte/r Fachrichtung Kommunalverwaltung ei nz us te ll en . Ausführliche Erläuterungen finden Sie auf unserer Homepage www.stadt-landsberg.de oder wenden Sie sich bitte an Frau Moron (Tel. 034602/24939). Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Lichtbild, Kopie der letzten beiden Schulzeugnisse und eventuelle Beurteilungen; ausreichend frankierter Rückumschlag A4) mit dem Kennwort richten Sie bitte bis zum 02.02.2018 an die Stadt Landsberg, Köthener Straße 2, 06188 Landsberg oder j.moron@stadt-landsberg.de .
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