Landkreis Saalekreis
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Straße der Romanik

Logo Straße der Romanik

Quer durch Sachsen-Anhalt führt die Straße der Romanik. Auf ihr können 80 bedeutende mittelalterliche Bauwerke wie Burgen, Kirchen, Abteien, Stadtanlagen oder Dome mit ihren Domschätzen entdeckt und bestaunt werden. Die Straße der Romanik ist Teil der europäischen Kulturstraße Transromanica, die über 10 Regionen zwischen Ostsee und Mittelmeer verbindet.

Mit der Burg Wettin, dem Kloster und der Stiftskirche auf dem Petersberg, der Doppelkapelle in Landsberg, der Burg Querfurt, der Merseburger Neumarktkirche und dem Dom zu Merseburg verfügt der Saalekreis über eine Reihe von Attraktionen, deren Besuch sich lohnt.

Silhouette der Burg Querfurt ist schon von weitem zu sehen. (Foto: W. Kubak)Dabei ist die Burg Querfurt nicht nur die größte Burganlage in Mitteldeutschland, sondern auch die älteste an der Straße der Romanik. Hier lebten die Edlen Herren von Querfurt. Ein Vertreter ist der Heilige Brun, der ab 995 Hofkaplan Otto III. und seit 1004 Erzbischof der Heiden war. Er hatte maßbeglichen Anteil an der Christianisierung Rußlands.

Das Merseburger Schloss vom Park aus gesehen. (Foto: Kreisverwaltung)Unter Heinrich I., der von 919 bis 936 regierte, zählte die Pfalz Merseburg zu einer der bedeutendsten ihrer Zeit. Heute besticht der Merseburger Schlossberg durch sein eindrucksvolles Dom- und Schlossensemble. Hier findet man nicht nur die Merseburger Zaubersprüche, sondern auch eine Ladegast-Orgel und den Nachfahren des einst des Diebstahls überführten Merseburger Raben.

Die Burg Wettin bestimmt das Bild des kleinen Städtchens an der Saale. (Foto: W. Kubak)

Die Burg Wettin - hoch über der Saale gelegen – verdankt ihren Namen dem Fürstengeschlecht der Wettiner. Sie gründeten auf dem unweit entfernten Petersberg im 12. Jahrhundert ein Augustiner-Chorherrenstift. In der Stiftskirche befindet sich die Grablege der Wettiner. Deren Vertreter, Dietrich III., ist der Bau der Doppelkapelle Landsberg zu verdanken. Dietrich, der Landsberger Burgherr, soll als Begleiter Kaiser Friedrichs I. während eines Italienaufenthaltes vom Papst einen Splitter des Kreuzes Jesu erhalten haben. Diese Anekdote spiegelt sich heute im Namen der Kapelle, St. Crucis, wider.