Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg
  • Domplatz 9 (Schloss)
  • 06217 Merseburg
  • Sachsen-Anhalt
  • Tel. 03461 40-1318
  • Fax 03461 40-2006


Öffnungszeiten:

März bis Oktober:
täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr 


November bis Februar:
täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr
(außer am 24. und 31.12.)


Einlass bis 30 Minuten vor Schließung


Eintrittspreise:
normal: 3,50 €, ermäßigt: 2,00 €
Kombikarte Museum und Dom: 9,00 €, ermäßigt 5,50 €
Schulklassen pro Person: 1,00 €
Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei

Sonderausstellungen 2019

Zu folgenden Sonderausstellungen lädt das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg 2019 ein:

01.12.2018–Februar 2019
Kunsthandwerk aus Mitteldeutschland
Seit 2009 steht aller drei Jahre das professionelle Kunsthandwerk, geschaffen von Künstlerinnen und Künstlern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, im Mittelpunkt einer Ausstellung. Eingeladen werden Vertreter unterschiedlicher Gewerke, deren Arbeiten die Ausstellung in einen spannungsreichen Dialog stellt.

31.08.–27.10.2019
Das Dach der Moderne. Zollbau Merseburg. Konstruktion und weltweite Verbreitung.
Die Flächentragwerke Friedrich Zollingers revolutionierten das Bauen der Moderne in den kargen Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg. Mit seinen technischen Innovationen, gewölbte Dächer preiswert und materialsparend aus Brettern zu konstruieren und dabei auch riesige Spannweiten überbrücken zu können, leistete der Merseburger Stadtbaurat (1918-1930) weltweit einen Beitrag zum seriellen Bauen. Die Sonderausstellung nimmt sowohl die Fragen des Merseburger Wohnungsbaus zwischen 1918 und 1930 in den Blick wie auch internationale Beispiele. Eine besondere inhaltliche Verbindung ergibt sich zu den Junkers-Werken Dessau, die – als seine Konkurrenten – nach 1924 Zollingers Konstruktionsprinzipien in Metall umsetzten und auf den Markt brachten.

Ein Beitrag zum „Jahr der Moderne“ in Sachsen-Anhalt

31.08.–09.02.2020
Merseburg in der Weimarer Republik (1918-1933) – Vom preußischen Regierungszentrum zur Industrie- und Arbeiterstadt
In der Weimarer Republik vollzieht sich der Wandel Merseburgs von der Behörden- zur Industrie- und Arbeiterstadt sowie der Umbruch des Umlandes von der landwirtschaftlichen zur industriellen Flächennutzung, mit politischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Ein Beitrag zum „Jahr der Moderne“ in Sachsen-Anhalt

 

© Kerstin Kuepperbusch E-Mail