Sozialamt
Landkreis Saalekreis
  • Domstraße 4
  • 06217 Merseburg
  • Sachsen-Anhalt
  • Tel. 03461 40-1351
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Öffnungszeiten:
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Di: 13:30-18:00 Uhr
Do: 13:30-15:30 Uhr
sowie nach Terminvergabe

Integrierte Sozialplanung

Mit der Vorlage des ersten Integrierten Sozialplanes im Oktober 2015 für das Jahr 2016 hat der Landkreis Saalekreis die Basis für eine regelmäßige und umfassende kommunale Sozialplanung geschaffen. Er beinhaltet neben der Analyse der sozialen Lage der Bevölkerung die eingehende Betrachtung der Entwicklung im Sozialraum. 

Auf der Grundlage des Gesetzes zur Familienförderung und zur Förderung sozialer Beratungsstellen des Landes Sachsen-Anhalt (FamBeFöG LSA) erfolgen nunmehr im Zuge der Fortschreibung über einen sich anschließenden Dreijahreszeitraum (2017, 2018, 2019) spezifizierte Bedarfsfeststellungen sowie modifizierte Abstimmungen von Planungsaussagen zu sozialen Angeboten und Dienstleistungen, die nach den Grundsätzen der Landesförderung verpflichtend als integrierte Beratung zu erbringen sind. 

Das Instrument der Integrierten Sozialplanung dient außerdem der Versorgung der kommunalen Sozialverwaltung mit notwendigen Informationen über Entwicklungen, sich abzeichnende Problemlagen und dient damit der Entwicklung von Vorschlägen, wie kritischen oder defizitären Entwicklungen begegnet werden kann. 

Als Teil der Sozialplanung insgesamt ist diese ist zudem fachlich-inhaltliche Politikberatung. Sie eignet sich damit zur Heranziehung bei der Entscheidungsvorbereitung kommunaler Sozialpolitik. Sie ist somit unverzichtbare Voraussetzung für eine wirksame Steuerung inner-halb des Verwaltungsbetriebes. 

Sozialplanung ist ferner ein gesellschaftspolitisches Gestaltungsinstrument zur Verbesserung sozialer Daseinsvorsorge und zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Stadt- und Gemeindeentwicklung. Wichtige Arbeitsgrundlage für Landkreis und freie Träger gleichermaßen ist die bestehende Rahmenvereinbarung vom 29.04.2015. 

Im Zusammenhang mit der Fortschreibung der Integrierten Sozialplanung werden insbesondere jene Planaussagen aufgegriffen, welche einer für die Region insgesamt bedeutsamen Entwicklung unterliegen oder künftig unterliegen werden. In diesem Zusammenhang werden gegenüber dem Plan für 2016 teilweise spezifizierte Analysen vorgestellt, woraus sich  angepasste Bedarfsaussagen ableiten. Insofern zeigt sich der Integrierte Sozialplan in seiner dynamischen Verwendungsform, ohne dabei die statistische Datenbasis vollständig neu erheben zu müssen.

Den Jugendhilfeplan als Teilplan B finden Sie hier.

Den Teilplan A der integrierten Sozialplanung finden Sie in nachstehender Liste.

Symbol Beschreibung Größe
Integrierte Sozialplanung für 2016 (Teilplan A)
3.9 MB
Integrierte Sozialplanung für 2017, 2018 und 2019 (Teilplan A)
3.3 MB

© Veronika Thäle E-Mail

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