Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg
  • Domplatz 9 (Schloss)
  • 06217 Merseburg
  • Sachsen-Anhalt
  • Tel. 03461 40-1318
  • Fax 03461 40-2006


Öffnungszeiten:

März bis Oktober:
täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr 


November bis Februar:
täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr
(außer am 24. und 31.12.)


Einlass bis 30 Minuten vor Schließung


Eintrittspreise:
normal: 3,50 €, ermäßigt: 2,00 €
Kombikarte Museum und Dom: 9,00 €, ermäßigt 5,50 €
Schulklassen pro Person: 1,00 €
Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei

Sonderausstellungen 2018

Zu folgenden Sonderausstellungen lädt das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg 2018 ein:

bis 28.01.2018

Charles Vetter – Ein Stimmungsmaler zwischen Merseburg und München
Die nach einem Regenguss oder im Schnee zu beobachtenden Licht- und Farbreflexe animierten den Münchner Maler Charles Vetter (1858-1941) zu seinen bekannten Städtebildern. Außer diesen werden prachtvolle Interieurs wie auch Stadtansichten und intime Gartenstücke aus Merseburg und Schkopau, der Heimat Vetters, sowie Porträts und Studien gezeigt (Begleitbuch).

17.02.-08.04.2018

Heimat im Krieg 1914/18 – Spurensuche in Sachsen-Anhalt
Am 1. August 1914 entbrannte ein Krieg, in den im Laufe von vier Jahren insgesamt 40 Länder verwickelt waren und der Millionen von Toten zählte. Die Wanderausstellung des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt hebt anstelle der bereits bekannteren Kriegsgeschehen an der Front die Ereignisse und Veränderungen in der Heimat hervor – jeweils mit zusätzlichen lokalen Akzenten in den über 20 Ausstellungsorten. In der Merseburger Ausstellung werden das Kriegsgefangenenlager und die Lazarette thematisiert. Dazu wird auf städtebauliche Kontinuitäten über die Notunterkünfte für notleidende Familien zu den von Friedrich Zollinger angelegten Wohngebieten verwiesen (Begleitbuch).

 28.04.-29.07.2018

generell frisch – Neuzugänge des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt
Die Gruppenausstellung präsentiert Werke von 29 Künstlern und Künstlerinnen aus unterschiedlichsten Bereichen der Bildenden Kunst, die im Herbst 2016 und im Verlauf des Jahres 2017 in den Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt aufgenommen wurden.

18.08.-11.11.2018 Merseburg im Ersten Weltkrieg. Einwohner – Soldaten – Kriegsgefangene

Die Ausstellung gibt einen ausschnitthaften Einblick in das Leben der Merseburger Zivilbevölkerung, insbesondere der Frauen und Kinder, sowie ihrer Haltung zum Krieg. Im Mittelpunkt stehen ihre Nöte um die Versorgung mit Lebensmitteln und Bekleidung, Spendensammlungen für die Überlebenden und notleidenden           Familien sowie die ständige Sorge um die in den Krieg gezogenen Männer, Väter, Söhne oder Brüder. Die Gefallenen bleiben an der Front, Verwundete und Versehrte    kehren nach Merseburg zurück und werden in einem der zahlreichen Lazarette behandelt. Tausende von Kriegsgefangenen verschiedener Nationen waren in dem 25 ha umfassenden Lager in Merseburg-Süd interniert – einem der über 175 Gefangenenlager im ehemaligen Kaiserreich. Einige erhaltene, zum Teil kommentierte Skizzenbücher französischer Gefangener deuten den sehr entbehrungsreichen Lageralltag an. Das Kriegsende und die Folgen für die Stadt Merseburg und ihre         Einwohner bilden den inhaltlichen Abschluss, verbunden mit einer Würdigung des vor 100 Jahren unterzeichneten Waffenstillstandsabkommens vom 11. November 1918.

Führungen nach Vereinbarung

01.12.2018-
Februar 2019

Kunsthandwerk aus Mitteldeutschland
Seit 2009 steht aller drei Jahre das professionelle Kunsthandwerk, geschaffen von Künstlerinnen und Künstlern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, im Mittelpunkt einer Ausstellung. Eingeladen werden Vertreter unterschiedlicher Gewerke, deren Arbeiten die Ausstellung in einen spannungsreichen Dialog stellt.

 

© Kerstin Kuepperbusch E-Mail

Zurück