Kunst, Kultur und Literatur

Merseburg im Ersten Weltkrieg. Einwohner - Soldaten - Kriegsgefangene


Sonderausstellung im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg


Beschreibung

Eigene Erlebnisse und Beobachtungen aus dem Zeitraum des Ersten Weltkriegs zeichnete die Merseburger Lehrerin Luise Giesecke in ihrem Tagebuch auf. Sie ziehen sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung „Merseburg im Ersten Weltkrieg. Einwohner – Soldaten – Kriegsgefangene“, die einen ausschnitthaften Einblick in das Leben der Merseburger Zivilbevölkerung gibt, insbesondere der Frauen und Kinder. Im Mittelpunkt stehen die Nöte um die Versorgung mit Lebensmitteln und Bekleidung, Spendensammlungen und die ständige Sorge um die in den Krieg gezogenen Männer, Väter, Söhne oder Brüder.
Anhand von Biografien werden persönliche Schicksale Merseburger Familien erzählt. Die Gefallenen blieben an der Front, Verwundete und Versehrte kehrten nach Merseburg zurück und wurden in einem der zahlreichen Lazarette behandelt. Einige erhaltene originale Zeichnungen des in Merseburg internierten französischen Kriegsgefangenen Emile Oudart werden als Leihgaben gezeigt, die den sehr entbehrungsreichen Lageralltag auf besondere Weise veranschaulichen. Eine interaktive Medienstation visualisiert das ehemalige Kriegsgefangenenlager.

Die Ausstellung wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt.
Kooperationspartner: Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt
Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut français Sachsen-Anhalt, den Merseburger Altstadtverein e. V., den Förderkreis Museum Schloss Merseburg e. V., die Saalesparkasse und den Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.

Gesonderte Führungen durch die Ausstellung sowie auf dem Gelände des ehemaligen Merseburger Kriegsgefangenenlagers nach Vereinbarung


Preisinformation

Eintritt: 2,00 €

Veranstaltungsort

    • Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg
    • Domplatz 9
    • 06217 Merseburg
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