HoMe barrierefrei

Am 7. November konnte sich die Arbeitsgruppe (AG) inklusives Engagement des Bündnisses für Familie Saalekreis davon überzeugen, wie stark die Hochschule Merseburg auf Barrierefreiheit achtet. Sowohl Mitarbeiter*innen als auch Studierende profitieren von einem „Campus for all".

Bei bestem Wetter wurde die AG herzlich durch die Kanzlerin der Hochschule, Frau Dr. jur. Ranft, begrüßt. Im ersten Teil des Besuchs wurde die Hochschule als Arbeitgeberin und als Wissenschaftsinstitution vorgestellt. Schon hier wurde deutlich, dass Inklusion ganzheitlich, das heißt mit Blick auf Mitarbeiter*innen und Studierende, gedacht wird. So gibt es nicht nur Feedback- und Beschwerdestellen, es werden auch vielfältige Maßnahmen unternommen, um beispielsweise Prüfungen so zu organisieren, dass Studierenden mit Beeinträchtigungen keine Nachteile entstehen.

Im zweiten Teil konnte sich die AG selbst ein Bild von der Barrierefreiheit des Campus machen. In einer ausgiebigen Führung besuchten die Mitglieder das Haus der Studierenden, das Hörsaal-, das Seminar-, das Hauptgebäude sowie das Medienkompetenzzentrum. Hier beeindruckte die konsequent schwellenlose Zugänglichkeit durch abgesenkte Bordsteine, DIN-Normen-konforme Rampen sowie durch Aufzüge mit akustischer Signalgabe und taktilen Tasten. Dass auf dem Campus nicht nur Menschen mit Mobilitätseinschränkungen berücksichtigt werden, sondern auch Menschen mit sensorischen Beeinträchtigungen, zeigte sich darüber hinaus an taktilen Stockwerkmarkierungen, visuellen Bodenleitfeldern und einem Funkhörsystem in den Hörsälen.

Schließlich öffnete Katharina Kirch, eine Hochschulmitarbeiterin mit Behinderungen, die Tür zu ihrem Arbeitsplatz, der speziell nach ihren Bedarfen ausgestattet ist. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und führt unter anderem Sensibilisierungsseminare mit Studierenden durch.

Insgesamt hat sich gezeigt, dass die Themen Inklusion und Barrierefreiheit für die Hochschule selbstverständlich sind.

Die AG bedankt sich bei der Hochschule Merseburg für ihre Offenheit und ihr Engagement, das sich auch in der Betreuung durch Ansprechpartner*innen ausdrückte.

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