Breitbandausbau | Spatenstich gibt den Startschuss für die Arbeiten

Nach umfangreichen Vorarbeiten beginnt mit dem heutigen Spatenstich in der Gemeinde Schkopau der geförderte Breitbandausbau im Saalekreis.

In den Bereichen, in denen sich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau für private Unternehmen nicht rechnet, werden die Arbeiten im Auftrag des Landkreises Saalekreis durch den Vertragspartner, die Telekom Deutschland GmbH, ausgeführt. Die Finanzierung des Ausbaus in Höhe von ca. 4,6 Mio. Euro ist dank der sogenannten „Weiße-Flecken"-Förderprogramme möglich und wird gemeinschaftlich von der EU, dem Bund, dem Land und dem Saalekreis übernommen.

Neben der technologischen Aufwertung vorhandener Kupferinfrastruktur (FTTC) beinhaltet dieses Förderprogramm bereits in großen Teilen modernste zukunftsfähige Glasfaseranschlüsse (FTTH). Dies ermöglicht für eine Vielzahl von Anwendungen ein sehr hohes Qualitätsniveau mit Gigabitbandbreiten und kurzen Verzögerungszeiten. So wird beispielsweise die Arbeit im Homeoffice erleichtert und die Nutzungsmöglichkeiten von Streaming-Angeboten werden erheblich verbessert. Auch Telemedizin- und Smart Home-Anwendungen rücken in greifbare Nähe.

Roland Voigt, Telekom-Regionmanager Infrastrukturvertrieb für Sachsen Anhalt dazu: "Schnelles Internet ist aus dem Leben der Einwohner nicht mehr wegzudenken – privat, geschäftlich oder in der Schule. Es gehört zum digitalen Alltag."

Nach Abschluss des ersten Abschnittes des geförderten Breitbandausbaus werden bis Sommer 2021 ca. 2.100 Kunden in Schkopau, Leuna, Landsberg und Braunsbedra – 850 davon in der Gemeinde Schkopau – die Möglichkeit haben, einen Anschluss mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s zu buchen. In den ausgebauten Gewerbegebieten sind dann Bandbreiten von mindestens 100 Mbit/s symmetrisch verfügbar.

„Wir merken auch an eindeutigen Anfragen, dass die Verfügbarkeit von schnellem Internet ein wichtiges Ansiedlungskriterium sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen ist. Diesem Bedarf möchten wir im digitalen Zeitalter natürlich gerne entgegenkommen.", sagt Landrat Hartmut Handschak.

Die Arbeiten im zweiten Fördergebiet (Bad Dürrenberg, Bad Lauchstädt, Kabelsketal, Mücheln, Petersberg, Querfurt, Salzatal, Teutschenthal, VG Weida-Land, Löbejün) beginnen voraussichtlich im Jahr 2021. Der Saalekreis strebt bis Ende 2022 eine nahezu flächendeckende Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen an.

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