Pressegespräch zum Strukturwandel

Am 3. Juli verabschiedete der Bundestag das „Gesetz zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung“ (sog. Kohleausstiegsgesetz) und das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“. Der Saalekreis und die Stadt Halle (Saale) gehen diese Herausforderungen mit ihren fünf Leuchtturmprojekten gemeinsam an. Hierbei sollen neue und attraktive Industrie- und Gewerbeflächen entstehen und der Standort maßgeblich u.a. in den Bereichen Digitalisierung und Forschung weiterentwickelt werden.

Landrat Hartmut Handschak (parteilos) sowie der Strukturwandelbeauftrage der Stadt Halle und des Saalekreises, Jens Rauschenbach, hatten am 22. September zum Pressegespräch eingeladen, um über Ziele, Strategien und Maßnahmen zu informieren und sich den Fragen der Presse zu stellen. Ziel der Zusammenarbeit sei es, in der Region neue Arbeitsplätze zu schaffen, um den Strukturwandel innovativ und nachhaltig zu gestalten. Dafür werden die bestehenden Kompetenzen u.a. der Forschungs- und Technologiezentren, der Hochschulen als auch Industrie genutzt und ausgebaut.

Der erste wichtige Schritt für die Umsetzung, wie Landrat Hartmut Handschak betonte, sei die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft, die den Kommunen und Gemeinden bei der Beantragung beratend zu Seite steht. „Als Landrat sehe ich meine Aufgabe vor allem darin, alle Gemeinden und Kommunen im Saalekreis mitzunehmen, auch die, die auf dem ersten Blick nicht in den Zentren des Strukturwandels liegen. Mit der Entwicklungsgesellschaft wird dafür ein fachkompetentes Team zur Verfügung stehen, dass von einer zielführenden Konzeptvorstellung über die Beantragung bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung berät und begleitet“.

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