Risikobewertung zum Geflügelpestvirus des Friedrich-Löffler-Instituts vom 7. Januar 2021

Das Friedrich-Löffler-Institut hat eine neue Risikoeinschätzung zum Eintrag der hochpathogenen aviären Influenza des Subtyps H5 durch Wildvögel nach Deutschland vorgelegt und stuft das Risiko eines Eintrags von HPAIV nach Europa und Deutschland im Laufe des Winters 2020/21 weiterhin als hoch ein.

Aus Russland wurde seit Juli 2020 über eine Reihe von Nachweisen von Influenzaviren bei Wildvögeln und in Geflügelhaltungen berichtet. Ähnliche Ausbruchsserien in derselben Region wurden 2005 und 2016 beobachtet, denen dann epidemische Ausbreitungen in Ost- und Mitteleuropa folgten. Neben zahlreichen Ergänzungen zum tatsächlichen Ausbruchsgeschehen in Deutschland (neben dem Norden Deutschlands sind mittlerweile Ausbruchsgeschehen in mehreren Bundesländern bei gehaltenem Geflügel bekannt) sind die konkreten weiteren Empfehlungen im Rahmen der aktuellen Risikoeinschätzung leicht angepasst worden.

Das Institut empfiehlt eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber Wildvogel-Totfunden, eine Aufstallung in Risikogebieten, engmaschige klinische und virologische Untersuchungen bei Ausnahmen vom Aufstallungsgebot sowie die Überprüfung und konsequente Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen.

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