Landkreis Saalekreis Pressesprecherin
Dr. Kerstin Küpperbusch
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Hinweise zur Masernimpfung

Aufgrund  vermehrter Anfragen zur Masernimpfung weist das Gesundheitsamt auf die Einhaltung der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, STIKO, hin. Danach

  • werden ein früher Beginn der Standardimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln im Alter von 11 Monaten sowie die Komplettierung des Impfschutzes durch eine zeitnahe zweite Impfung (spätestens im 23. Lebensmonat, vorzugsweise früher) empfohlen.
  • wird darauf hingewiesen, dass eine MMR-Impfung bereits bei 9 Monate alten Kindern möglich ist. Die STIKO empfiehlt diese, wenn Kinder in eine Gemeinschaftseinrichtung aufgenommen werden sollen oder Kontakt zu einem Masernerkrankten hatten. Sofern die Impfung vor einem Alter von 11 Monaten erfolgt, muss die zweite Impfung bereits zu Beginn des 2. Lebensjahres verabreicht werden.
  • unterstreicht die STIKO die Wichtigkeit einer konsequenten Umsetzung der Empfehlung, Erwachsene, die nach 1970 geboren sind und bisher keine oder in der Kindheit nur eine Impfung erhalten haben oder bei denen der Impfschutz unbekannt ist, einmalig mit einem MMR-Impfstoff zu impfen. Diese Impfung ist nicht nur für den Schutz der Erwachsenen, sondern auch für den Schutz der besonders gefährdeten Säuglinge und Kleinkinder sehr wichtig.

Vor Einführung der Masernimpfung vor etwa 40 Jahren in Deutschland war nahezu jeder an Masern erkrankt. Diese Menschen sind auch jetzt noch gegen diese Krankheit geschützt. Durch die Impfung hat die Häufigkeit der Masern in Deutschland insgesamt deutlich abgenommen. Jedoch gibt es immer wieder Masernausbrüche, so dass die Impfung als einzige vorbeugende Maßnahme weiterhin erforderlich bleibt.

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit und hochansteckend. Die Viren werden durch sehr feine Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Fast jeder Kontakt von ungeschützten Personen mit einem Erkrankten führt zu einer Ansteckung. Bereits fünf Tage vor Auftreten des Hautausschlags sind Infizierte ansteckend. Masern können zudem mit ernsthaften Komplikationen (z.B. Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Gehirnentzündungen) oder Folgeerkrankungen und im schlimmsten, allerdings selten eintretenden Fall, sogar tödlich verlaufen.

© Kerstin Kuepperbusch E-Mail

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