Landkreis Saalekreis Pressesprecherin
Dr. Kerstin Küpperbusch
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Kostenfreie Pilzberatung im Saalekreis

Pilzberatung

Die Saison zum Sammeln von Pilzen hat begonnen. Mischwälder wie der Ziegelrodaer Forst laden dazu ein, auf die Suche zu gehen. Aber für den Laien ist es nicht immer einfach, sich in der Vielfalt zurechtzufinden. Gute Bücher können zwar helfen, aber der Rat von Pilzberatern ist der sicherste Weg, einer Vergiftung vorzubeugen. Auch in diesem Jahr sind Pilzberater am Pilzberatungsstand Hermannseck anzutreffen oder können von ratsuchenden Sammlern zu Hause aufgesucht werden, wo sie ehrenamtlich für Fragen zur Verfügung stehen. Da es keine festen Sprechzeiten gibt, ist es günstig, vorher anzurufen. 

Ansprechpartner für allgemeine Auskünfte zu Pilzberatern sowie zur vertraglichen Kooperation mit dem Saalekreis: Frau König, Gesundheitsamt Saalekreis, Tel.: 03461 40-1705, Email: gesundheitsamt@saalekreis.de

An 11 Orten beraten 10 Pilzsachverständige die Einwohner des Landkreises kostenlos.

Die öffentliche Beratungsstelle des Landkreises Saalekreis befindet sich im Forst Hermannseck, Amselweg 4 (Bungalow neben der Jagdgaststätte), 06268 Ziegelroda. Je nach Pilzwachstum und Pilzartenfülle finden hier am Wochenende von Spätvormittag bis Nachmittag Beratungen statt. Ansprechpartner sind Giesela Jäger (Tel.: 034465 88443) und Hartmut Berger (Tel. 034461 54472).

Termine für öffentliche Pilzwanderungen werden kurzfristig veröffentlicht und sind der aktuellen Tagespresse zu entnehmen.

Pilzberatungsstellen am Privatwohnsitz der Pilzberater:
Steffen Assmann, Finkenweg 26, 06268 Ziegelroda, Tel.: 034672 69784
Hartmut Berger, Harz 14, 06268 Steigra, Tel.: 034461 54472
Mathias Gödicke, Siedlungsweg 2, 06268 Steigra, Tel.: 0163 5553322
Rudolf Hammerl, Amselweg 10, 06217 Merseburg, Tel.: 03461 509172
Gisela Jäger, Altenrodaer Weg 5 a, 06242 Bucha, Tel.: 034465 88443
Rudolph Knoblich, E.-Eckstein-Str. 8, 06110 Halle, Tel.: 0345 1207382
Helmut Mädel, Wiesenweg 11, 06217 Merseburg, Tel.: 03461 500213 oder 03461 495022
Dr. Rudolf Sowada, Grüner Weg 3, 06237 Leuna, Tel.: 03461 811022
Ulla Täglich, Alte Lauchstädter Str. 22, 06217 Merseburg, Tel.: 03461 507099

Tipps für Pilzsucher, die in den nächsten Tagen auf die Suche gehen:  
Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung, auch zum Schutz vor Zecken, sind ratsam. Pilze in offenen, luftdurchlässigen Körben sammeln, keine Plastiktüten verwenden. Nur junge feste Pilze mitnehmen, die man ganz sicher kennt.
Stubbenpilze werden im oberen Stielbereich abgeschnitten. Pilze in Laub- und Nadelstreu mit Hilfe eines Küchenmessers vorsichtig aus dem Boden lösen, um die Pilzwurzel nicht zu verletzen. Unbekannte Pilze für die Beratungsstelle am besten separat in ein geeignetes Behältnis sammeln und möglichst unzerschnitten mitbringen.
 

Achtung: Tiere fressen auch Giftpilze an. Doch was für Tiere ungefährlich ist, kann für den Menschen lebensgefährlich sein. Deshalb sollte man sich davon nicht leiten lassen. Gesammelte Pilze im Wald bereits grob säubern, später unter fließendem Wasser abspülen, putzen, zerkleinern und mindestens 20 Minuten braten oder dünsten. Pilze am besten am Tag des Sammelns zubereiten. Übrig gebliebene zubereitete Pilze können einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Umfangreiche Informationen rund um das Thema Pilze sind weiterhin zu finden auf der Homepage des Landesverbandes für Pilzsachverständige unter http://www.lvps.de/ .

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