Landkreis Saalekreis Pressesprecherin
Dr. Kerstin Küpperbusch
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Saalekreis erhält Zuwendungsbescheid für Regionales Übergangsmanagement

Das Landesverwaltungsamt hat dem Landkreis Saalekreis einen Zuwendungsbescheid über 300.000 Euro für das  „Regionale Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt“ (RÜMSA) erteilt. Damit ist der offizielle Startschuss für das Förderprogramm im Saalekreis gefallen, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Übergang von der Schule in den  Beruf erleichtern soll.

Der Landkreis tritt damit zugleich dem Phänomen entgegen, dass immer mehr Lehrstellen unbesetzt bleiben, obwohl viele Jugendliche am Ende ihrer Schulzeit noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Ziel des „Regionalen Übergangsmanagements Sachsen-Anhalt“ (RÜMSA) ist es deshalb, eine transparente Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Jugendliche zu schaffen und die Angebote des Jugendamtes, des Jobcenters, der Arbeitsagentur sowie der Schulen und weiterer Partner besser auf einander abzustimmen.

„Mit dem regionalen Übergangsmanagement haben wir als Landkreis die Möglichkeit, auch die Jugendlichen zu erreichen, die sich aufgrund verschiedener Ursachen bisher mit dem Berufseinstieg schwer tun. Das Potenzial dieser Zielgruppe für die Wirtschaft ungenutzt zu lassen, können wir uns nicht erlauben“, so Landrat Frank Bannert (CDU).

Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt. Mit dem jetzt erteilten Zuwendungsbescheid kann das Projekt, das bereits seit Mai dieses Jahres vorbereitet wird, offiziell beginnen. Ausgerufen wurde schon ein Ideenwettbewerb für freie und kommunale Träger zur Berufsorientierung von Eltern. Da sie den größten Einfluss auf die Berufswahl der Kinder haben, ist es besonders wichtig, sie mit in den Berufswahlprozess einzubeziehen. Denn oftmals zeigt sich, dass Eltern nicht ausreichend Kenntnisse über die aktuellen  Ausbildungsmöglichkeiten in der Region  sowie über die Bewerbungsmodalitäten haben.

Weitere Maßnahmen des Projekts RÜMSA im Saalekreis werden der Aufbau einer entsprechenden Homepage für Jugendliche, der Aufbau eines mobilen Beratungsangebotes sowie  die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für alle Belange der Jugendlichen am Übergang von der Schule in den Beruf sein.

© Kerstin Kuepperbusch E-Mail

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