Informationen für Reiserückkehrer

Reisende innerhalb Deutschlands

Hinweise für Urlauber bzw. Reiserückkehrer aus innerdeutschen Gebieten/Regionen

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes gilt nur für Einreisende aus dem Ausland und ist daher bei innerdeutschen Reisen unbeachtlich.

Unverändert besteht bei innerdeutschen Reisen keine generelle Melde- oder Isolationspflicht. Neben den Reglungen im öffentlichen Raum sind die landesrechtlichen Regelungen für Beherbergungsbetriebe und Tourismus zu beachten.

Das bedeutet, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihre berufliche Tätigkeit nach der Rückreise wiederaufnehmen können sofern sie symptomfrei sind. Auch Schülerinnen, Schüler und Kinder können bei Symptomfreiheit die Bildungs- bzw. die Kindereinrichtung besuchen.

Natürlich gilt auch weiterhin: Beachten Sie die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.
Stellen Sie nach der Rückreise Symptome fest, melden Sie sich bitte bei Ihrem Hausarzt!

Nach der aktuellen Testverordnung des Bundes haben alle Bürgerinnen und Bürger noch bis 10. Oktober Anspruch auf einen kostenlosen Test auf COVID-19. Ab 11. Oktober endet dann das Angebot von kostenlosen Schnelltests, weil inzwischen jedem ein Impfangebot gemacht werden kann. Ausgenommen sind Menschen, die nicht geimpft werden können oder für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt. Sie haben weiterhin Anspruch auf kostenlose Schnelltests.


Reisende aus dem Ausland

Reiserückkehrer aus ausländischen Gebieten mit der Einstufung als Hochrisiko- oder als Virusvariantengebiete, sind aufgrund der geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung verpflichtet

  1. sich unverzüglich auf eigene Kosten in häusliche Isolation zu begeben
  2. sich dort ständig für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise aus einem Hochrisikogebiet bzw. 14 Tage nach Einreise aus Virusvariantengebiet abzusondern und
  3. sich beim Gesundheitsamt zu melden, wenn typische Symptome einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in der Absonderungszeit auftreten.

Möglichkeiten der Befreiung bzw. Verkürzung der Quarantäne bestehen wie folgt:   

Bei Einreisen aus Hochrisikogebieten werden die Personen mit gültigem Impf- oder Genesenen-Nachweis von der Quarantäne befreit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Verkürzung durch Testvornahme frühestens am 5. Tag nach dem Einreisetag (Antigen-Schnelltest reicht aus); wenn dieser negativ ist, kann nach Übermittlung des Nachweises an das Gesundheitsamt die Quarantäne umgehend beendet werden.                                                                                                          Hinweis: Die Übermittlung der Impf-, Genesenen- oder Testnachweise liegt in der „Bringepflicht“ der einreisenden Person, welche die Befreiung/Verkürzung beansprucht. Die übermittelten Nachweise müssen zudem alle erforderlichen Daten enthalten – z. B. neben dem Namen und Geburtsdatum auch die Anzahl der Impfungen und das Datum der Impfung bzw. Genesung, um die Wirksamkeit des Schutzes überprüfen zu können.

Für Kinder vor Vollendung des 12. Lebensjahres endet die Quarantäne auch ohne erneute Testung am 5. Tag nach dem Einreisetag. Darüber hinaus endet die Quarantäne für alle in Deutschland Einreisenden dann, wenn das Hochrisikogebiet nach der Einreise und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft wird.

Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten sind die 14 Tage Absonderungszeit zwingend   einzuhalten – bei geimpften, genesenen oder getesteten Personen gleichermaßen. Lediglich bei Herabstufung des Virusvariantengebietes als Hochrisikogebiet im Zeitraum zwischen der Einreise und der 14-tägigen Quarantäne gelten die Bestimmungen für die Hochrisikogebiete – und damit die Möglichkeiten der Befreiung/Verkürzung (s. o.). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer „Quarantäne-Befreiung“ nur für Geimpfte, deren Impfstoff ausdrücklich gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist (entscheidend ist die Feststellung des   Robert-Koch-Institutes).  

Einreiseanmeldung und Nachweispflicht

Bei Einreisen aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet besteht die Pflicht zur Einreiseanmeldung. Für die Einreiseanmeldung nutzen Sie bitte das Online-Portal unter https://www.einreiseanmeldung.de. Die Bestätigung haben Sie bei der Einreise mit sich zu führen und auf Aufforderung dem Beförderungsunternehmen vorzulegen. Bei Einreisen auf dem Luftweg von außerhalb des Schengen-Raums wird der Anmelde-Nachweis bei der Einreisekontrolle kontrolliert. 

Mit Vollendung des 12. Lebensjahres muss bei Einreise in Deutschland ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorhanden sein. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss zusätzlich zum Impf- oder Genesenen-Nachweis ein Testnachweis erbracht werden. Die Beförderungsunternehmen haben das zu kontrollieren und ggf. die Beförderung zu unterlassen.

Meldungen beim Gesundheitsamt

Die Meldung beim Gesundheitsamt können Sie telefonisch an der Corona-Hotline (03461 40-2727) oder per E-Mail an vornehmen.

WICHTIG: Bitte geben sie in der Mail ihren Vornamen, Namen, ihre Telefonnummer, das Reiseland und den Tag der Rückkehr an.

Außerhalb unserer Hotline-Zeiten wenden Sie sich bitte bei allgemeinen Fragen an das Info-Telefon des Landesamtes für Verbraucherschutz (0391 2564-222).
Bei dringendem medizinischem Handlungsbedarf wenden Sie sich bitte telefonisch an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
Darüber hinaus bleiben die üblichen Melde- und Informationswege weiterhin bestehen (Leitstelle, Rettungsdienst,…).

Bitte beachten Sie auch die jeweils aktuellen Infos aus dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, dem Auswärtigen Amt und dem Robert Koch Institut.

Corona-Hotline Saalekreis
  • 03461 40-2727

Mo - Do: 9:00 - 15:00 Uhr

Fr: 9:00 – 13:00 Uhr


Um die Gesprächsdauer zu verkürzen, können erkrankte Personen oder Kontaktpersonen bereits vor einem Anruf Ihre Daten in einer Selbstauskunft per E-Mail an das Gesundheitsamt senden.

Fragen Corona-Impfung
  • 03461 40-2626

Mo - Do: 9:00 - 15:00 Uhr

Fr: 9:00 – 13:00 Uhr

Bei Fragen rund um das Thema Corona-Schutzimpfung im Saalekreis wenden Sie sich bitte an die zentrale Rufnummer oder per E-Mail an: impfzentrum@saalekreis.de.

Landesamt für Verbraucherschutz

Tel: 0391 2564-222
Mo–Fr: 09:00 – 15:00 Uhr

 


 

Bei dringendem medizinischem Handlungsbedarf kontaktieren Sie bitte den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel: 116 117) oder nutzen die üblichen Melde- und Informationswege (Leitstelle, Rettungsdienst,…).