Errichtung einer Bojenkette auf dem Geiseltalsee

 

LSA ELER

Errichtung einer weiteren Bojenkette auf dem nördlichen Geiseltalsee

Der Landkreis Saalekreis wird voraussichtlich in 2023 mittels einer vollfinanzierten Förderung eine weitere Bojenkette im nördlichen Teil des Geiseltalsees errichten lassen. Der Zuwendungsbescheid des Landesverwaltungsamtes über die Förderung des Vorhabens ist am 31.05.2022 im Umweltamt eingegangen. Die Förderung wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gewährt.

Die geplante Bojenkette soll die bereits Vorhandene um die Inseln im Geiseltalsee fortsetzen und die Kernzone des Naturschutzgebietes umschließen und kennzeichnen. Bei einer zukünftigen Nutzung des nördlichen Geiseltalsees wird die Bojenkette dafür sorgen, dass die wichtigen Rastplätze und Niststätten der heimischen Vogelwelt im Bereich der Inseln von Wassersportlern ungestört bleiben.   

In den kommenden Wochen werden zunächst die Planungsleistungen ausgeschrieben, so dass voraussichtlich bis Ende 2022 die Bauleistungen vergeben werden können. Die Bauausführung ist dann für 2023 vorgesehen.


Errichtung einer Bojenkette auf dem nördlichen Geiseltalsee

Landkreis Saalekreis errichtet seit August 2021 mittels einer vollfinanzierten Förderung eine Bojenkette für den Geiseltalsee. Diese wird durch ein Fachunternehmen gesetzt, um die naturschutzfachlich sensibelsten Bereiche des Sees kenntlich zu machen und so auch wasserseitig zu schützen. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gewährt.

Angesichts der rasant fortschreitenden Entwicklung um den See kommt es nun darauf an, darauf hinzuwirken, dass bei aller touristischer Entwicklung auch die Wertigkeit des Geiseltalsees als überregional bedeutsames Brut- und Rasthabitat insbesondere wassergebundener Vogelarten erhalten bleibt. Ein wichtiges Anliegen ist es dabei, die verschiedenen Nutzungsansprüche an den See so zu lenken, dass neben den infrastrukturellen Entwicklungen auch die naturschutzfachlichen Interessen hinreichend Beachtung finden.

Besonders schutzbedürftig sind die Bereiche am Nordufer sowie Teile der Halbinsel und alle Inselbereiche und die sie umgebenden Flachwasser- und Flachinselbereiche. Die wertgebenden Flachwasserbereiche gehen dabei weit über die Grenzen des dort ausgewiesenen Naturschutzgebietes hinaus. Der zunehmenden Entwertung der ökologisch wertvollsten Bereiche des Geiseltalsees kann nur entgegengewirkt werden, wenn die gesperrten Bereiche in der Örtlichkeit deutlich und wirkungsvoll gekennzeichnet werden.

 

 

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